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Demo: Auch Potsdam hat es satt

13.8.2014 - Mit der Parole „Wir haben es satt – Massentierhaltung abwählen!“ empören sich am Sonntag, dem 31. August 2014, erstmals auch in der brandenburgischen Landeshauptstadt die Menschen über die aktuellen Missstände in der Landwirtschaft. Klares Ziel der Demo im Vorfeld der Agrarministerkonferenz in Potsdam (3.-5. September 2014) und der Brandenburger Landtagswahl (14. September 2014): ein lautes Signal an die Politik.

Die gelungene Protestaktion vor der Mega-Mastanlage im uckermärkischen Haßleben liegt noch nicht soweit zurück, da mobilisieren das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg und die bundesweit agierende Kampagne „Meine Landwirtschaft“ für die erste Potsdamer „Wir haben es satt!“-Demo. Auf den Postern und Flyern, die bald berlin- und brandenburgweit zu sehen sind, prangt neben dem Demo-Huhn die Kernforderung: „Gute Landwirtschaft – Gutes Essen – Gutes Leben“.

„Unsere Stimme wird laut und nicht zu überhören sein. So kurz vor den Wahlen ist das die Gelegenheit, um mit Druck die verfehlte Landwirtschaftspolitik mit ihren Agrarfabriken und Massentierhaltungsanlagen anzukreiden“, ruft Julia Lesmeister, die seitens des Aktionsbündnisses die Demo organisiert, die Menschen zur Beteiligung und zum Mitmachen auf.

Jochen Fritz von der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ führt weiter aus: „Am Ende unserer Route, die die Teilnehmenden und den Traktoren-Konvoi vom Potsdamer Hauptbahnhof über die Breite Straße zum Luisenplatz führt, steht unter anderem eine politische Talkrunde auf dem Programm. Im Rahmen der Abschlusskundgebung beschreiben dann die Agrarpolitischen Sprecher der Parteien ihre Visionen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft“.

Infos zur Demo in Kürze

Was: „Wir haben es satt – Massentierhaltung abwählen!“
Wann: Sonntag, 31. August 2014, 13:00 Uhr
Wo: Potsdam Hauptbahnhof/Babelsberger Straße
Abschlusskundgebung: 14:00 Uhr auf dem Luisenplatz

Quelle: Pressemitteilung der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg vom 30. Juli 2014

Weitere Informationen:

www.agrarwen.de

www.meine-landwirtschaft.de

www.wir-haben-es-satt.de


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