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Artgerechte Tierhaltung: Fachtag auf dem "Wir haben es satt"-Kongress

16.9.2016 - Am 30.9.2016 findet im Rahmen des „Wir haben es satt!“-Kongresses ein Fachtag zum Thema „Artgerechte Tierhaltung – auf die Bewegung kommt es an?“ statt. Fachleute aus Unternehmen, der Zivilgesellschaft und landschaftlicher Praxis werden ihre Erkenntnisse, Positionen und Ideen vorstellen. Alle Trägerorganisationen sind dazu eingeladen.

Slow Food Deutschland e.V. ist Trägerorganisation der Kampagne "Meine Landwirtschaft", welche die "Wir haben es satt" Demonstration ausrichtet und somit auch aktiv in den "Wir haben es satt" Kongress eingebunden. In zwei Aktionen wird Slow Food Deutschland besonders involviert sein: Rupert Ebner, der Schatzmeister des Vereins, wird am Sonntag dem 2.10. bei der Fishbowl Diskussion "Vom Satthaben zum Einmischen. Für eine gute Landwirtschaft und Ernährung!" Slow Food auf dem Podium vertreten und Maike Senne vom Slow Food Youth Netzwerk organisiert und moderiert den Workshop "Wer is(s)t politisch: Vom Küchentisch zur kommunalen Ernährungspolitik!".

Aus der Einladung der Kampagne "Meine Landwirtschaft":

Hiermit möchten wir euch herzlich zum Fachtag

„ARTGERECHTE TIERHALTUNG – AUF DIE BEWEGUNG KOMMT ES AN?“

auf dem „Wir haben es satt"-Kongress einladen.

ZEIT: 30.09.2016, 10-17 Uhr

ORT: Emmaus-Kirche, Lausitzer Platz 8A, 10997 Berlin-Kreuzberg

Das „Wir haben es satt!"-Bündnis, wie auch viele Konsumenten und Wissenschaftler, fordern Veränderungen in der Tierhaltung. Dies ist mittlerweile gesellschaftlicher Konsens und findet im Gutachten des wissenschaftlichen Beirats zur „gesellschaftlichen Akzeptanz der Nutztierhaltung" seinen Niederschlag.

Tierhaltung anders gestalten

Die breite gesellschaftliche Bewegung gegen die industrielle Tierhaltung ist sehr vielfältig und spiegelt sich in der Volksinitiative gegen Massentierhaltung, in den unterschiedlichen Kennzeichnungsinitiativen, den juristischen Auseinandersetzungen einzelner Bürger Initiativen mit der Genehmigung von Ställen bis zu Aktionen von Tierrechtsorganisationen wider. Es gibt derzeitig viele Ansätze, die Tierhaltung anders zu gestalten; ein Austausch und eine Abstimmung der Akteure*innen sind somit von hoher Bedeutung.

Die Fragen, wie dieser Umbau in der Tierhaltung angepackt werden kann und wie wir uns besser verzahnen, sollen beim Fachtag am 30. September 2016 von 10 bis 17 Uhr in der Emmaus-Kirche in Berlin diskutiert werden. Hierzu möchten wir die Trägerorganisationen des „Agrarbündnisses", der Kampagne „Meine Landwirtschaft"_ _und des „Wir haben es satt!"-Bündnisses sowie die Bürgerinitiativen des Bündnisse „Bauernhöfe statt Agrarfabriken" sehr herzlich einladen.

Projekte und Positionen für eine zukunftsfähige Tierhaltung

Beim Fachtag stellen Expert*innen aus Unternehmen, der Zivilgesellschaft und landwirtschaftlicher Praxis ihre Erkenntnisse, Positionen und Ideen vor. Foren mit anschließenden Diskussionen zu den Themenbereichen Märkte, Kennzeichnungen, juristische Instrumente und der Förderpolitik geben wichtigen Input und bieten Raum für eine breite Diskussion von schon bestehenden Projekten und neuen Ansätzen.

Der Fachtag soll Möglichkeiten zum Austausch und gegenseitigen Lernen aus bereits gesammelten Erfahrungen bieten. Ansatzpunkte für einen Umbau hin zu einer zukunftsfähigen Tierhaltung sollen diskutiert werden. Dabei spielen wirtschaftliche Kriterien für ein gutes Leben der Bäuerinnen und Bauern genauso eine Rolle wie das Tierwohl und ethische Vorstellungen.

Ziel der Veranstaltung ist also zu konkretisieren, wie wir den Umbau der Tierhaltung gestalten wollen und welche Schritte dafür gemacht werden müssen.

Mit:

Eckehard Niemann (Bauernhöfe statt Agrarfabriken)
Peter Kremer (Rechtsanwalt für Verwaltungsrecht/Tierschutz)
Frank van der Hulst (Bauernhof Weggun)
Jochen Dettmer (AgrarBündnis/BUND)
Stig Tanzmann (Brot für die Welt)
Michael Wimmer (Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg)
Shefali Sharma (Institute for Agriculture and Trade Policy)
Berit Thomsen (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft)
Friedhelm Jäger (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz NRW)

und weiteren.

Um Anmeldung wird gebeten unter: holloh@meine-landwirtschaft.de.

Mit besten Grüßen

Regine Holloh, Projektkoordination Kampagne Meine Landwirtschaft

Quelle: Einladung der Kampagne „Meine Landwirtschaft“

Mehr Informationen:

Einladung zum "Wir haben es satt!"-Kongress

"Wir haben es satt!"-Kongress


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