2006 und 2008 hat Italiens Regie-Altmeister Ermanno Olmi mit seinem Kamerateam die "Terra Madre", das Welttreffen von 6.000 Bauern, Produzenten, Köchen und Wissenschaftlern in Turin begleitet. Jetzt erlebte der Film aus der Welt von Slow Food als wichtigster Beitrag aus Italien seine Uraufführung bei den Internationalen Berliner Filmfestspielen. Carlo Petrini stellte ihn vor..
Der Dokumentarfilm Food, Inc. hat das Kulinarische Kino der 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet. 1.700 Zuschauer spendenten minutenlang Beifall. In kraftvollen Bildern zeigen Produzent und Regisseur Robert Kenner und die investigativen Protagonisten Eric Schlosser und Michael Pollan die Abgründe der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie.. Mehr...
Carlo Petrini, Gründer und Präsident von Slow Food, zieht in einem Beitrag, den er eigens für das deutsche Slow Food Magazin verfasst hat, eine Bilanz der dritten "Terra Madre" in Turin. "Wir sollten wir alles tun, damit der kreative und innovative Impuls, der von Terra Madre ausgeht, nicht verloren geht", schreibt er an die Adresse der deutschen Slow-Food-Mitglieder.
Die Zeitschrift Öko-Test hat 24 im Handel verbreitete Honig untersucht. Das erschreckende Test-Ergebnis: Elf von 24 Probe zeigten Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Pollen. Die Produkte kommen aus Südamerika und Kanada wo Gen-Soja bzw. Gen-Raps im großen Maßstab angebaut wird.
Der "Salone del Gusto" 2008: Noch größer, noch internationaler. Und noch mehr deutsche Präsenz sehen Sie unsere bunte Fotogalerie mit "deutschen" Impressionen. Weitere Informationen bei Terra Madre und Slow Food Italien.
Die EU-Kommission hat sich als lernfähig erwiesen: Ab 1. Juli 2009 dürfen Gurken, die in den Handel kommen, auch krumm sein. Auch für 26 andere Obst- und Gemüsesorten wurden die Handelsstandards gelockert. Ob sich damit aber wirklich etwas in den Gemüseregalen ändert, steht auf einem anderen Blatt.
Die diesjährige Fachkonferenz des Verbraucherzentrale Bundesverbandes anlässlich der Grünen Woche steht unter dem Motto "Gesund is(st), wer genießt". Wie lässt sich gesunde Ernährung mit der Lust am Genuss verbinden? Darüber diskutieren Experten. Slow Food ist Fördermitglied des VZBV und hatte das Thema angeregt.
Zum dritten Male findet im Rahmen der Internationalen Berliner Filmfestspiele das "Kulinarische Kino" in Zusammenrbeit mit Slow Food statt. So viel Slow Food war noch nie:
• Ermanno Olmis Filmdokumentation "Terra Madre" erlebt ihre Uraufführung und
• "Food Inc.", der heiß diskutierte Film über die Agrar- und Lebensmittelindustrie seine europäische Erstaufführung
• Studenten der Slow-Food-Universität Pollenzo präsentieren ihren Film "The Pasta Connection"
• Slow-Food-Vizepräsidentin Alice Waters gehört der Jury für die Bären der Berlinale an und
• Slow-Food-Präsident Carlo Petrini ist eine Woche lang dabei und stellt sich der Diskussion
• Slow Food verbundene Produzenten zeigen in der historischen Marheineke-Markthalle, was "gut, sauer und fair" ist, und es gibt ein
• Berlinale-Slow-Food-Fest.
Den Programmflyer für das Kulinarische Kino kann man HIER herunter laden.
Bis Ende Januar gibt es in den Bordrestaurants der Deutschen Bahn Südtiroler Küche, kreiert von Herbert Hinter. Der Sternekoch aus Eppan bei Bozen verkörpert in seiner Region wie kein anderer die Slow-Food-Philosophie. Die Produkte sind regional und saisonal, die Gerichte alpenländisch und mediterran inspiriert.
Slow Food Deutschland hat einen Kooperationsvertrag mit Edeka für den Bereich Nordbayern, Thüringen und Sachsen geschlossen. Slow-Food-Förderer können künftig ihre Produkte unter fairen Bedingungen in Edeka-Märkten der Umgebung anbieten.
Interessante Foren und Informationsveranstaltungen, Geschmackserlebnisse, Verabredungen zum Essen, Genuss-Touren, Weinverkostungen Kinder-Kochwettbewerbe und ein Jugendprogramm. Und nicht zu vergessen: Mehr als 300 Aussteller, die den Slow-Food-Check bestanden haben. Der "Markt des guten Geschmacks", die Slow Food Messe, geht in die dritte Runde.
Zum dritten Male veranstaltet das Convivium Oberfranken vom 24. bis 26. April in Helmbrechts und Münchberg die Biermesse "SlowBier", die mittlerweile auch über die engere Region hinaus bekannt ist und Besucher anzieht. Es geht in der Region mit der größten Dichte an Brauereien um die Bewahrung der handwerklichen Braukunst.
Die Agro-Gentechnik bringt nach einer umfassenden Studie im Auftrag des Bundes Ökologische Landwirtschaft keinen gesamt-wirtschaftlichen Nutzen. Vielmehr verursacht sie extrem hohe Kosten in der gesamten Lebensmittelkette. Sie entstehen durch stark steigende Saatgutpreise sowie Maßnahmen zur Vermeidung drohender Resistenzen, der Trennung der Warenströme und Analysen. Dazu kommen Schäden, die durch Kontaminationen mit nicht zugelassenen Gen-Konstrukten verursacht werden. Mehr...
Ein Jahr nach Inkrafttreten des Verbraucher-Informationsgesetzes ziehen die Verbraucherzentralen eine ernüchternde Bilanz. Das Gesetz greift nicht, die Behörden versuchen Verbraucher mit überhöhten Gebührend abzuschrecken. Seehofers Vorzeigeprojekt entpuppt sich als Reinfall. Weiterlesen...
Eindrücke von der SlowFisch in Bremen zeigen wir in zwei Videofilmen. Unter anderem schildern der Slow-Food-Vorsitzende Otto Geisel und der Messebaufragte Hellmuth Stöhr, was diese Messe von anderen unterschieden hat.
Terra Madre 2008 war auch ein Treffen von Köchen aus aller Welt. Unter der Leitung von Alice Waters formulierten sie Grundsätze für ihren Berufsalltag: Regional, saisonal, gut, sauber und fair. Gewarnt wird vor undurchsichtigen Bio-Zertifzierungen. Am besten beim Bauern in der Nachbarschaft einkaufen, lautet der Rat.
Die vollmundigen Ankündigungen der Gentechnik-Unternehmen, die Nahrungs- und Energieprobleme der Zukunft ohne Chemie lösen zu können, haben sich bisher in keinem einzigen Fall erfüllt. Der Einsatz gentechnisch veränderten Saatgutes zieht höheren Einsatz von Spritzmitteln nach sich - und die sind das Hauptgeschäft der Konzerne. Dies ist das Ergebnis der Studie GLOBAL 2000.
In seiner Kolumne für das Slow Food Magazin beschäftigt sich Slow-Food-Präsident Carlo Petrini mit den Anforderunge an Lebensmittel. Biologische Produkte seien wichtig, meint er, aber "bio" bedeute nicht automatisch, dass sie auch "gut, sauber und fair" seien. Ökologische Landwirtschaft ist für ihn "ein Weg, um hektarweise Land vor der giftigen Invasion von Düngern und Schädlingsbekämpfungsmitteln chemischer Herkunft zu bewahren".
Während zumindest der Zentralverband des Bäckerhandwerks seine Mitglieder auffordert, keinen so genannten Analog-Käse aus Pflanzenfett zu verwenden, wird der nächste Skandal bekannt: Bei 68 Prozent des in der Gastronomie verwendeten Kochschinkens handelt es sich um Imitate. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat unterdessen eine Liste von Lebensmitttel-Imitaten veröffentlicht.
In Ulm kandidiert sich für den Bundestag, in Ulm sagten ihr Tausende ihre Meinung zum Thema Gentechnik: Annette Schavan. Die Bundesforschungsministerin war mit ihrem Ja zur so genannten Grünen Gentechnik auf dem Münsterplatz allein. Dort wurde an der langen Tafel Vielfalt demonstriert.
Eine klare gesetzliche Definition von Frischmilch fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband. "Die Bezeichnung Frischmilch sollte der üblichen pasteurisierten Milch vorbehalten bleiben." Die Bundesregierung müsse durch verbindliche Kennzeichnungsvorschriften sicher stellen, dass Verbraucher Frischmilch, H-Milch und ESL-Milch (extended shelf live) auf einen Blick unterscheiden können.
Mit dem Slow-Food-Präsidenten Carlo Petrini als prominentem Redner startet Ende Oktober "Terra Madre Austria". Präsentiert werden Produkte unter dem Motto "Gut, sauber und fair", diskutiert wird in prominenter Besetzung über Biodiversität und die Zukunft der Ernährung.
Nachdem bereits vor einem Jahr der Schaumwein von der Champagnerbratbirne von der Arche des Gechmacks in die Stufe "Presidio" (Förderkreis) erhoben wurde, sind jetzt zwei weitere deutsche Produkte in die internationale Liste aufgenommen worden: Der Weideochse vom Limpurger Rind und die Kartoffelsorte "Bamberger Hörnchen".
Slow-Food-Präsident Carlo Petrini hat in einem Interview mit der Winer "Presse" den Vorwurf zurück gewiesen, Slow Food sei etwas für Wohlhabende. Er kündigte ein weltweites Schulgemüsegärten-Programm an.
Im Wortlaut...
"Wir können mit Klugheit und Herzblut Wege finden zu einer ökologisch nachhaltigen, ressourcenschonenden und im Weltmaßstab gerechteren Landwirtschaft. Diese Ziele sind unser aller Einsatz doch wirklich wert!" So die bemerkenswerte Botschaft von Bundespräsident Horst Köhler zum Entedanktag 2009
Wir stellen drei Krimi-Autoren mit ihren neuen Büchern vor, bei denen es nicht nur im Mord sondern auch um Kochen und Wein geht. Andreas Wagner ist selber WInzer, Sebastian Henn gehört der Jury des GaultMillaut WeinGuide an und Ella Danz organisiert im Slow-Food-Convivium den monatlichen Stammtisch, wo sie sich auch schon mal Anregungen holt.
Es gibt ein neues Slow-Food-Convivium: Lörrach im Dreiländereck bei Basel. Zur Leiterin wurde die Lörracher Oberbügermeisterin Heidrun Heute-Bluhm gewählt. Das neue Convivium geht erst einmal auf Reisen: Zur Parterstadt Senigallia und der dortigen Condotta von Slow Food.
Die beliebte Kartoffelsorte "Linda", deren Zulassung eigentlich schon 2004 ausgelaufen war, wird nun wohl doch nicht ganz vom Markt veschwinden. Denn in Großbritannien wurde die Knolle erneut für den Anbau zugelassen. Nach Ansicht von Experten ist damit auch in Deutschland die Aussaat wieder möglich. Im Kampf um die "Linda" ging es auch grundsätzlich um das Thema Saatgutpatente. Mehr...
Winzer und Weinexperten sind sich einig: Der geplante Bau einer Hochbrücke über den schönsten Abschnitt des Moseltals bei Ürzig ist eine Schande für die Landschaft und die Weinkultur. Allein voran protestierte der weltweit renommierte Weinkritiker und Lehrer an der Slow-Food-Universität Pollenzo, Hugh Johnson gegen die Pläne der Landesregierung in Mainz.
Der 16. Januar 2010 wird ein wichtiger Tag für Slow Food: Im ICC Berlin findet eine Mitgliederversammlung statt, in der es um Satzungsfragen und Nachwahlen geht. Und abends heisst es "Rock for Nature". Musikbands, die sich gegen Gentechnik engagieren, treten auf und Slow Food bietet einen Markt mit Produkten der Region. Erwartet wird zu dem Event auch der Präsident von Slow Food, Carlo Petrini.
78 Prozent der Deutschen lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. Sogar 85 wollen keine Gentechnik im Futter der Nutztiere, deren Fleisch wir essen. 82 Prozent unterstützen das Genmais-Verbot von Landwirtschaftsministeriun Aigner. Als Motiv am meisten genannt (81 Prozent): Die Sorge um unkalkulierbare Auswirkungen auf die Kreisläufe der Natur. Alle Ergebnisse ...
100 Jahre Michelin-Führer: Die deutsche Ausgabe zum Jubiläumsjahr liegt vor. Die Anzahl der 3-Sterne-Restaurants bleibt mit neun Häusern auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Damit ist Deutschland nach Frankreich europaweit das Land mit den meisten Adressen der höchsten gastronomischen Auszeichnung. Neu auch der GaultMillau 2010.
Carlo Petrinis Beststeller "Gut, sauber und fair" ist jetzt in deutscher Übersetzung mit einem Nachwort von Otto Geisel bei Tre Torri erschienen. Auch erhältlich im Slow Food Shop Ende November wird Petrini das Buch in an zentralen Orten in Deutschland vorstellen.
"Ich liebe die Slow-Food-Bewegung. Ich bin schon lange Teil davon, und ich finde, das ist eine fantastische Einrichtung von wunderbaren Menschen, wunderbaren Handwerkern, die ihre Leidenschaft schützen wollen oder ihre Familienrezepte u. v. m. Mir geht es darum, dass die Menschen Essen lieben, dass sie sich über Essen bewusst Gedanken machen." So Jamie Oliver in einem Interview mit dem Slow Food Magazin. Der britische Star- und Fernsehkoch bekennt sich zu seiner Mitgliedschaft bei Slow Food.
Die Michelin-Sterne für 2009 sind verteilt. Unter anderem ergatterte Tillmann Hahn, stellvertretender Leiter des Conviviums Rostock, die begehrte Auszeichnung. In der Mergentheimer "Zirbelstube" des Slow-Food-Vorsitzenden Otto Geisel verteidigte Hubert Retzbach den Stern, Slow-Food-Mitglied Hans Stefan Steinheuer (Bad Neuenahr) ist weiter mit zwei Sternen dabei, prominente Slow-Food-Köche wie Michael Hoffmann (Berlin), Oliver Heilmeyer (Burg/Spreewald), Marcello Fabbri (Weimar) und Vincent Klink (Stuttgart) bleiben in der Sterneklasse. Inzwischen liegen auch die Daten des neuen GaultMillau vor.
Im GaultMillau WeinGuide 2009 haben Slow-Food-Förderer wieder gut abgeschnitten. Darunter die Weingüter Meyer-Näkel, Brogsitter und Dagernova von der Ahr oder auch Mosel-Weingüter wie van Volxem oder Heymann-Löwenstein. Das Weingut Lubentiushof aus Niederfell stieg von zwei auf drei Trauben auf. In Franken ist weiterhin Paul Fürst Spitze.
Eine Scheidung nach 22 Jahren: Slow Food Italien trennt sich vom maßgeblichen Weinführer "Vini d'Italia" und überlässt den Führer samt seiner Drei-Gläser-Wertung der Gambero Rosso Holding. Als Ersatz wird Slow Food Editore seinen Weinführer für alle Tage (Guida al Vino Quotidiano) ausbauen und die Preisobergrenze auf 10 Euro hinauf setzen.
Mit Erleichterung haben Slow-Food-Mitglieder in Brandenburg und der Müritz-Region die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts gegen das so genannte Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide aufgenommen. Damit steigen die Chancen, hier eine bereits in Ansätzen vorhandene nachhaltige und qualitätsorientierte Agrarstruktur zusammen mit naturnahem Tourismus und regionaler Gastronomie zu entwickeln. Noch für dieses Jahr ist die Gründung eines Conviviums Ruppin-Rheinsberger Land geplant. Das Urteil...
Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat den Anbau von gentechnisch verändertem Mais der Sort MON 810 von Monsanto untersagt. Eine entscheidende Rolle spielte offenbar die Sorge der CSU, bei der Europawahl bundesweit unter die Fünfprozenthürde zu landen, weil in Bayern der Widerstand von Bauern und Bürgern gegen Genfood besonders stark ist. Unterdessen hat sie aber den Versuchsabau der Gen-Kartoffel "Amflora" genehmigt - trotz negativer Erfahrungen beim ersten Versuch vor zwei Jahren.
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Gutachter der Bundesregierung haben davor gewarnt, den Anbau von Pflanzen zur Erzeugung von Biokraftstoffen zu erweitern. Auch Kirchen und Umweltverbände warnen vor den ökologischen und gesellschaftlichen Folgen. Bundesumweltminister Gabriel und die Bundestagsmehrheit setzen ihren Kurs jedoch fort.
Ein deutscher Rotwein hat erstmals den bedeutenden internationalen Wettbewerb «World Wine Awards» des englischen Fachmagazins «Decanter» gewonnen: der «Dernauer Pfarrwingert Spätburgunder Grosses Gewächs» des Jahrganges 2005 vom Weingut Meyer-Näkel an der Ahr. Der Wein setzte sich bei den Burgunder-Weinen in der Endausscheidung sogar gegen einen «Chambertin Grand Cru» aus Frankreich durch. Das Weingut von Werner Näkel ist seit 2004 Slow-Food-Förderer.
Investitionsprogramme für die Erneuerung von Bildungseinrichtungen sind gut. Doch dabei sollte auch die Chance genutzt werden, gleich die richtigen Schulkantinen einzubauen, in denen frisch und gesund gekocht wird. Diesen Wunsch hat Slow Food Deutschland an die Politik.
Das Convivium Achern-Ortenau hat sich neu konstituiert. 40 Slowfoodies wählten in der Ortenberger »Krone« Klaus Brodbeck zu neuen Leiter und Martin Buhl zum Stellvertreter. Brodbeck war bis Oktober 2008 Landrat des Ortenau-Kreises. Der Vorstand von Slow Food Deutschland war durch Marianne Wager vertreten. Der neue Name greift weiter als bisher: "Schwarzwald/Baden".
Das Youth Food Movement, die internationale Jugendbewegung von Slow Food, ist jetzt auch in Deutschland aktiv und hat sich viel vorgenommen. Ab sofort haben die Slow-Food-Junioren ihre eigene Rubrik auf dieser Internetseite.
Jetzt ist er eröffnet: Der "Slow Food Marktplatz". Hier können Produzenten und Händler von Produkten die sich an Slow-Food-Kriterien orientieren, eintragen. "Gut, sauber und fair" gilt auch hier, Geschmack ist ebenso gefragt wie Regionalität.
Die seit Mai 2008 zulässige Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" setzt sich nur allmählich durch. Eine Umfrage der Universittät offenbart noch viel Desorientierung bei den Verbrauchern. Slow Food Deutschland und die Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlichen eine laufend aktualisierte Übersicht über die gekennzeichneten Produkte und fordert Produzenten, die ohne gentechnische Zusätze (auch bei der Fütterung) auf, mitzumachen. Noch fehlt allerdings ein einheitliches Siegel.
40.000 zufriedene Besucher, die sich im Schnitt 4,3 Stunden Zeit nahmen, 380 Aussteller: Die dritte deutsche Slow-Food-Messe "Markt es guten Geschmacks" in Stuttgart war wieder ein großartiger Erfolg. Mehr denn je waren Aussteller aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands dabei – für Slow Food der Durchbruch zu einer wirklich nationalen Messe.
„Analog-Käse“ heißt eine neue Zusammenmischung im Anbieterjargon, die immer häufiger auf vermeintlich käsehaltigen Fertiglebensmitteln zu finden ist. Der Kunstkäse, bestehend aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß, Stärke oder Geschmacksverstärkern, gelangt meistens ohne Kennzeichnung auf die Käsestange oder das überbackene Käsebrötchen. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat jetzt eine Liste mit Nepp-Käse-Produkten ins Internet gestellt. Mehr...
Der Internationale Witzigmann-Preis 2009 geht unter anderem an Slow-Food-Vizepräsidentin Alice Waters. An Stelle der verhinderten Kalifornierin nahm Slow-Food-Präsident Carlo Petrini den Preis entgegen, Berlinale-Direktor Dieter Kosslick hielt die Laudatio. Mehr...
NABU und Slow Food haben Bundesforschungsministerin Schavan aufgefordert, auch über die ökologischen und sozialen Folgen der Biotechnologie zu diskutieren. Obwohl das Ministerium seit vielen Jahren die Biosicherheitsforschung mit hohen Summen fördere, sei über grundsätzliche Fragen bislang nicht nachgedacht worden. Als Slow-Food-Mitglied lehnt auch Eckart Witzigmann Genfood in der Küche ab.
Das neue Slow Food Magazin ist da. Das Titlelthema: Was am 27. September zur Wahl steht. Die Positionen der Parteien zu Themen, die uns interessieren. Wer in Berlin die Strippen zieht. Eine Forsa-Umfrage, ein Interview mit der Ausschuss-Vorsitzenden Ulrike Höfken und mehr. Die Genussreise führt nach Westfalen.
Slow Food ist gegen die so genannte "Grüne Technik". Nicht aus Angst sondern aus Respekt vor der Natur. Und aus Sorge, dass einige wenige Saatgutkonzerne bestimmen, was weltweit angebaut wird und was wir essen dürfen.
Die italienische Verlagsgruppe Giunti steigt mit 20 Prozent beim Verlag Slow Food Editore ein. Giunti ist nicht nur ein führender Verlag für Schul-, Kinder-, Koch-, Medizin- und Reisebücher sondern unterhält mit 150 Filialen die größte Buchhandelskette in Italien. Im März hatte Slow Food Editore nach 22 Jahren die Kooperation mit dem Verlag Gambero Rosso beim Weinführer "Vini d'Italia" aufgekündigt.
In ihrem soeben erschienen neuen Buch "Leben ohne Erdöl" denkt Vandana Shiva über die Zeit nach dem Ende der billigen Energie nach. Sie sieht eine Chance der Schaffung einer lebendigen Wirtschaftsweise, einer lebendigen Demokratie und einer lebendigen Kultur. Die Slow-Food-Vizepräsidentin startet ihre Lesereise am 1., 2. und 3. November in Zürich, Ulm und Berlin.
An der Slow-Food-Universität der Gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo hat das sechste Akademische Jahr begonnen. Erneut sind Deutsche unter den Studienanfängern: Drei Studentinnen aus Köln, Lüneburg und Stuhr.
Zurfriedene Besucher, zufriedene Aussteller, eine zufriedenen Slow-Food-Vereinsführung: Lassen Sie den "Markt des guten Geschmacks" in Videobeiträgen noch einmal Revue passieren. Mehr...
Schluss mit der Vebrauchertäuschung: Der Bundesrat verlangt von der Bundesregierung, sich bei der Europäischen Union dafür einzusetzen, dass transparentere und strengere Regelungen zur Kennzeichnung von Lebensmittelimitaten (z. B. so genannter Analogkäse) erlassen werden. Der Verbraucher müsse die Chance haben, ohne Fachkenntnisse zu erkennen, ob er ein Lebensmittelimitat oder ein Originalprodukt erwirbt.
Eine von Umweltminister Gabriel finanzierte Nachhaltigkeits-Auszeichnung der "Verbraucher-Initiative" für Aldi & Co. stößt bei kritischen Vebrauchern und Gewerkschaften auf Widerspruch. Vor allem, weil man in den Supermärkten keineswegs immer fair mit den Beschäftigten umgeht.
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Die "Arche des Geschmacks" geht in die Luft. Lufthansa serviert auf Strecken über anderthtalb Stunden Flugzeit in der Business Class Menüs, in denen jeweils ein Bestandteil von geschützten Nutzpflanzen und -tieren kommt: Teltower Rübchen, Filder Spitzkraut, Diepholzer Moorschnucke und Fränkischer Grünkern. Dazu gibt es Infos über die Produkte und Slow Food.
Drei deutsche Arche-Passagiere sind mittlerweile eine Etage aufgestiegen und dürfen sich "Presidio" nennen: Das Limpurger Rind, das Bamberger Hörnla und der Schauwein von der Champagnerbratbirne. Sie und noch mehr findet man im Weihnachtspaket 2009 des Slow Food Magazins.
Silke Schneider und Professor Roman Lenz leiten ab sofort allein Slow Food Deutschland. Die Amtszeit der anderen Vorstandsmitglieder Otto Geisel, Marianne Wager und Dinah Epperlein war ablaufen, Schneider und Lenz sind noch bis Mai 2010 gewählt. Weil das zuständige Registergericht die neue Satzung wegen Arbeitsüberlastung noch nicht eintragen konnte, ist der Termin der nächsten Delegierten- oder Mitgliederersammlung vorerst offen. Die Convivienleitertagung stimmte in Kassel diesem Procedere mit großer Mehrheit zu. Mehr...
Im& Dezember 1989 wurde aus Arcigola die internationale Vereinigung "Slow Food". Das Jubiiläum soll am 10. Dezember 2009 weltweit gefeiert werden: mit dem Terra Madre Day. Was in Deutschland los ist, lesen Sie hier.
Jene Stuttgarter, die am 31. März durch die Fußgängerzone Kronprinz- Ecke Büchsenstraße strömten, rieben sich verwundert die Augen: Eine lange Tafel und ein Haufen junger Leute, die sie zum Mit-Essen einluden. Die Slow-Food-Jugend "Youth Food Movement" warb damit für die Slow-Food-Messe "Markt des guten Geschmacks" und für ihren eigenen Auftritt auf der Galerie von Halle 1: "Wahl:Lokal". Die Idee: Essen als Protestaktion, als Symbol, dass sich etwas in unserem Lebensmittel-System ändern muss.
Im Sender 3sat geht es am Sonntag, dem 20 Dezember in 24 Stunden einmal rund um die Welt. Nach 19.10 Uhr steht in der Rubrik "Vom Erbe der Natur" Slow Food im Mittelpunkt. 3sat-"Reiseleiter" Dieter Moor hat Otto Geisel ins Studio geholt.
"Die Slow-Food-Bewegung lädt alle Menschen ein, die Welt aus ihrer Sicht zu sehen; die radikale Wahrnehmungsänderung, die in vielen Fällen für diese Sichtweise nötig wäre, kann nicht erzwungen werden, sondern bestenfalls durch welterschließende Beispiele, Erzählungen und Erfahrungen ermuntert und unterstützt." Das schreibt die irische Philosophin Maeve Cooke. Dazu die Kolmne von Otto Geisel.