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Convivium Augsburg

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Projektbesichtigung

„Projektbesichtigung“ Schalander-Brauerei der Familie Scheiblich.

Zur „Projektbesichtigung“ traf sich das Convivium Augsburg in der Schalander-Brauerei der Familie Scheiblich. Ein frisch gezapftes „Lechauser Hell“ stimmte uns ein auf das Referat des Braumeisters, Herrn Heiliger, der ein spezielles Gärverfahren für eine flexible Bierherstellung entwickelt hatte. Über die geschichtliche Entwicklung des Bierbrauens, das Verhalten ober- und untergäriger Hefe kam er auf die Besonderheiten dieses Brauverfahrens zu sprechen und erläuterte uns die einzelnen Herstellungsschritte an der neuen Anlage. Kulinarische Grundlage für ein weiteres „Lechhauser Hell“ oder einen „Experimentator“ während des weiteren Abends legte das exzellente Buffet, das Familie Scheiblich vorbereitet hatte.

Zum Begriff:
Schalander: Historische Bezeichnung für die Personalkantine der Brauereiangestellten

Dazu auch DUDEN (Herkunftswörterbuch):

Die Herkunft dieses besonders im Süddeutschen üblichen Ausdrucks ist nicht sicher geklärt. Wahrscheinlich geht das Wort zurück auf den Namen einer im 13. Jahrhundert gegründeten religiösen Bruderschaft, auf die KALANDEN oder KALANDSBRÜDER, die ihre Versammlungen immer am Monatsersten (lat. calendae, vgl. Kalender) abhielten. Da sich die Mahlzeiten bei diesen Zusammenkünften zu Schwelgereien, Festen entwickelten, wurde der Name KALAND seit dem 17. Jahrhundert (besonders im Niederdeutschen) im Sinne von „gesellschaftliche Zusammenkunft“, „Ort für diese Zusammenkunft“, „Festessen“ und dann „Gasthof“ verwendet (beachte das Verb KALANDERN = schmausen, zechen). In diesen Zusammenhang gehört wohl auch das süddeutsche SCHALANDER in seiner älteren Bedeutung „Nebenraum der Braustube“. Der sch - Anlaut könnte dabei auf Einfluss von frz. CHALAND = Kunde, Kundschaft beruhen, da in diesem Nebenraum vermutlich ein Ausschank zu günstigem Preis erfolgte und dieser auch als Aufenthaltsraum für die Beschäftigten diente.

Link: Scheiblich Edelstahl

Schalander_Bilder.pdf
Beim Vortrag

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