Kontakt: Sabina Schlinke
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Anne Gottschalk
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Am 20. März 2007 wurde unser Convivium fünf Jahre alt. Was wir von 2002 bis jetzt so getrieben haben, lesen Sie hier.
Lassen Sie sich anregen von den verschiedenen Aktionen, Ausflügen, Besichtigungen und Kochevents, die unser Convivium bereits auf die Beine gestellt hat. "Schnuffeln" Sie in den Menüs, die wir gemeinsam zubereitet haben.
Vielleicht macht das ja Appetit auf´s Mitmachen. Nur zu!
7. Februar, 14.März, 4. April 2006
15 Teilnehmer hatten Platz, 25 hätten gern mitgemacht! Der erste „richtige“ Kochkurs unseres Conviviums mit der Volkshochschule war ein Erfolg!
Mit Patrick Panahandeh haben wir nun endlich auch einen Profi als Kursleiter in unseren Reihen. Jeden Monat ein Termin: Das Saisonale sollte zum Ausdruck kommen. Beim ersten Abend gab es: Schafskäse-Oliven-Dip, Kartoffelsuppe mit Trüffelöl, Bandnudeln mit Morchelsauce, Kalbsschnitzel mit Petersilien-Pilz-Risotto und Schokoladenmousse.
Von den zarten Banden, die ein Mitglied des Bonner Conviviums mit einem Luxemburger verbinden, profitierte eine genussreiche Runde im gastlichen Haus von Ute und Achim Ziss.
Es gab:
(Übersetzungen stehen leider nicht zur Verfügung, Rezepte können aber bei den Gastgebern erfragt werden).
Wie im Hause Ziss nicht anders zu erwarten, war die Getränkeauswahl vom Feinsten:
Da hat man was verpasst, wenn man nicht dabei war!
Wer das rheinsich-luxemburgische Tete-à-tete nicht mitmachen konnte, hatte eine Woche später Gelegenheit, sich ausgiebig und ausschließlich mit rheinischer Küche zu beschäftigen. Schön war, dass sich vier Neulinge an Hannelore Schlutz’ Herd wagten. Ihr Mut (wer uns kennt, weiß, dass keiner nötig ist!) belohnte alle in der Runde.
Auf den Tisch kamen:
Unser Chef-Sommelier Jörg Lüttge bewies wieder ein glückliches Händchen in der Auswahl der Getränke, wenn auch wenig Rheinisches dabei war...
Mit Kisten voll Bärlauch kamen Ute und Achim Ziss in die Küche des Robert-Wetzlar-Berufskollegs und ließen die Teilnehmer die Möglichkeiten des grünen Krautes und des Knoblauchs erkunden:
überzeugten alle - und: die Umgebung hatte am nächsten Tag auch noch etwas davon...
die angerichteten Schmankerl konnten erst bei Hannelore Schlutz im Garten und dann im Esszimmer mit großem Genuss verspeist werden.
Es war ein Ausflug in den Eifeler Frühling, die Sonne schien, der Tisch unter dem großen Baum im Garten war reich gedeckt – und wir konnten nicht nur den authentischen Käse von Familie Frangen kosten, sondern erfuhren beim Rundgang über Wiesen, Weiden und durch die Ställe auch viel über die Herstellungsbedingungen in einem so kleinen Betrieb. Wer nicht dabei sein konnte, sei getröstet:
Den Käse gibt es in Bonn und Bad Godesberg auf den jeweiligen Öko-Märkten.
Hochprozentiges und tiefe Einsichten versprach der Besuch in der Edelobstbrennerei Brauweiler in Meckenheim, den Derk Ulrich Becker organisierte.
Nach einer Einführung in die Verschlußbrennerei konnten die Teilnehmer verschiedene Obstbrände genießen. Zur Verkostung kamen die Maischebrände "Cox" und "Roter Berlepsch", danach der Apfelweinbrand "Pom d`Or". Den Abschluß bildeten ein Birnenbrand sowie ein Sauerkirschbrand. Das Ehepaar Brauweiler nahm sich ausgiebig Zeit für die neugierigen Slow-Foodies, und alle hatten viel Spaß...
Obsthof Brauweiler, Krötenpfuhl 8, 53340 Meckenheim-Altendorf
www.brennerei-brauweiler.de
Gruezi aus der Küche!
Cholera, Capuns und Vermicelles - so unvertraut die Namen und die Rezepte, so lecker die Gerichte: Die Schweiz war Gegenstand des Kochabends am 4. November im Haus unserer bewährten Gastgeberin Hannelore Schlutz. Und brachte manche Überraschung, denn die Küche des nahen Alpenlands stellte sich doch also einigermaßen unbekannt heraus. Es gab:
• Parfait von Bündnerfleisch,
• Riedbachle-Weinsuppe,
• Capuns (kleine Mangoldrollen mit einer teigigen Füllung),
• Cholera (eine Art Pastete im Blatterteig, mit Kartoffeln, Birnen, Äpfeln und Speck),
• Tessiner Schmortopf,
• Käse (Tete de Moine, Emmentaler, Gruyere),
• Vermicelles (Maronencreme in Spaghetti-Form) und
• eine feine Auswahl Schweizer Schokolade.
Die Bilanz: So massiv die Berge im Alpenland sind, so kräftig ("wahrschaft" auf gut Schweizerisch) ist auch die Küche. Aber lecker!!