Unser Kandidat für die Arche des Geschmacks
Der Bremer Scherkohl- lassen wir ihn nicht der Vergessenheit anheim fallen!
Slow Food Bremen hat sich seit 2002 besonders um den Erhalt des Bremer Scherkohls mit diversen Aktivitäten bemüht Wir haben erreicht, daß der Bremer Scherkohl in die ARCHE DES GESCHMACKS, einer Aktion von Slow Food Deutschland, aufgenommen worden ist. Unterstützen Sie unsere Aktivitäten in dem Sie den Scherkohl in Ihrem Garten anbauen oder beim Einkauf im Frühjahr nach ihm fragen oder uns wissenswertes über den Bremer Scherkohl zukommen lassen.
Unser Slogan lautet: Was wir essen wird auch nicht vergessen!
Es ist in jedem Frühjahr dasselbe: Einige, meist ältere Bremer, kommen an meinem Marktstand vorbei und fragen schon fast resigniert: Haben sie Scherkohl zu verkaufen? Scherkohl? Nein habe ich nicht. Antwort: und dabei schmeckt er so gut. Wissen Sie wer den noch verkauft? Antwort: Also im Großhandel habe ich noch keinen gesehen. Es soll aber hier und da noch einen Anbieter für Scherkohl geben.
Kennen Sie Scherkohl? Blattkohl? Schnittkohl? Schwarzkohl? Federkohl? Rape? Rübstiel?
Bei meinen Nachforschungen über den Scherkohl sind mir alle diese Kohlvariationen genauer gesagt Blattkohlvariationen über den Weg gelaufen. Es gab sie in Grüner, gelb-grüner und auch in violetter Form. Wo sind alle diese Kohlvariationen geblieben? Also nachlesen in der einschlägigen Literatur! Das Ergebnis ist ernüchternd: es sind kaum Informationen über den Blattkohl zu finden.
Folgendes ist als gesichert zu berichten:
Bremer Scherkohl ist eine besonders schmackhafte Variante des Blattkohls. Saatgut ist über die Firma Balder in der Baumwollbörse beziehen.