Startseite > Slow Food vor Ort > Essen > 20110507 Kräuterwanderung

„DELIKATESSEN AM WEGESRAND"-Wildkräuter sammeln und verarbeiten-ein kulinarischer Spaziergang am 7. Mai 2011 in Schermbeck

 


 


Das war unsere kompetente und freundliche Adresse


Warum heißt diese Pflanze Beinwell?  Wieso hat die Brennnessel ihre Brennhaare?   Wodurch unterscheidet sich der Wiesen-Kerbel von der Schafgarbe? Was für eine Wirkung hat der Baldrian?
Antworten auf diese Fragen und noch viel mehr erhielten die 30 Teilnehmer an der Slowfood-Veranstaltung vom Convivium Essen
„DELIKATESSEN AM WEGESRAND-Wildkräuter sammeln und verarbeiten-ein kulinarischer Spaziergang
am 7. Mai 2011 in Schermbeck-Dämmerwald.

Begrüssung der Teilnehmer durch Jutta Becker-Ufermann (2. v. r.) und Manfred Weniger (CV Essen, 1. v. r.)


 Die Sammel-Gruppen werden eingeteilt.


Jutta Becker-Ufermann zeigt auf der etwa 2-stündigen Tour was alles essbare und nicht essbare am Wegesrand wächst.

Wie sind die Kräuter verwendbar? Roh, getrocknet, in Öl oder Essig eingelegt?
Welche Heilwirkung hat die eine oder andere Pflanze?
Frau Becker-Ufermann blieb keine Antwort schuldig.

Beinwell 


Jutta Becker-Ufermann erklärt ausführlich die gefundenen Kräuter


Zwischendurch sammelten die vorher ernannten Gruppen „Giersch, Spitzwegerirch, Löwenzahn und Schafgarbe“ Kräuter, die wir nach der Wanderung für den KräuterImbiss gebrauchen würden.


 Baldrian beruhigt


 Spitzwegerich


junge Schafgarbe


 Gruppe "Spitzwegerich"--das reicht noch nicht!


 ...aufmerksam wurde notiert, skizziert und zugehört.


 ....manchmal ging es über "gefährliche" Brücken....


Giersch


Gruppe "Giersch" im Einsatz..


2 Stunden waren schnell vorbei. Auf dem Hof von Frau Becker-Ufermann erhielten die Gruppen ausreichend Messer, Schüsseln und Salat. 


 ...jetzt geht es an den Salat...


Da wurde anschliessend gehackt, geschnitten und geschnitzt. Sogar die 3 mm Karotten schafften einige! 


 ....sorgfältige filigrane Arbeit..


 vorsichtig wurden die Kräuter behandelt...


 ...nach dem Waschen sorgfältig trocknen und dann wiegen


Dann war es soweit!
"Es ist angerichtet kam die Nachricht" und alle waren gespannt:

In der Kräuterküche war alles schön präsentiert:


Quittenbutter
Kräuterbutter mit Spitzwegerich
Kräuterquark
Brie eingelegt in Öl, Knoblauch und Beinwell
Eisbergsalat mit Möhren und den von uns gesammelten Kräutern (Schafgarbe, Spitzwegerich und Löwenzahn)
Fichtenknospen Gelee in Joghurt auf Löffelbisquitt getränkt in Naturapfelsaft von „van Nahmen“.

Der Hausherr reichte dazu selbstgebackenes Brot. 

...nach getaner Arbeit ist gut essen, lecker!


Die Teilnehmer der Veranstaltung sammelten neue Erfahrungen, lernten überraschende Geschmacksnuancen kennen.

Am Schluss verabschiedeten sich alle sehr zufrieden. Es war ein schöner und interessanter Tag .

Text und Fotos © Jürgen Brinkmann

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