Aschermittwoch 2016 – unser Fischkochen

Fünfmal hat es bereits das gemeinsame Fischkochen seit der Gründung unseres Conviviums gegeben. Jedes Mal anders, aber immer etwas Besonderes! Kaum vorstellbar, dass es auf gleichen Niveau bleiben, sogar noch interessanter werden kann. Aber das ist natürlich immer eine persönliche Geschmackssache.

In diesem Jahr, beim 6. gemeinsamen Fischkochen hatte sich die Vorbereitungsgruppe (Sascha Hackbarth, Hanne Wortberg, Karla Knoche-Weniger, Manfred Weniger) wieder etwas Besonderes „erarbeitet“ – ein Menü hochspannend, interessant, abwechslungsreich, ungewöhnlich und neu in der Zusammenstellung. Es war eine Variation von Tradition und Moderne, sowohl bei den Produkten als auch bei der Zubereitung. 

 


 Das war ein Menü“, wie es ein Teilnehmer sagte, „das alle Elemente unseres Slow Food-Lebens vermittelte. Unser weltweites Engagement mit Terra Madre, was in der Vorspeise mit der Ceviche-Variation zum Ausdruck kam. Da war unsere Heimat mit Rotkohl und Forelle aus Velberter Gewässern in zeitgemäßer moderner Interpretation. Das war Zeitgeschichte, Erinnerung mit dem gebratenen Stör, einem Fisch, den es auch in unserer Region früher gab, zusammen mit einem Arche-Produkt, dem Filderkraut. Und es war die Erinnerung an die eigene Kindheit, an das Teigschlecken, mit einer ungebackenen Schwarzwälder Kirschtorte – und niemand hat davon Bauchschmerzen bekommen.

Oder, wie es ein anderer Teilnehmer ausdrückte: „Ein Menü – so fern wie nah .. . wie gestern so heute“.

 


Vorspeise:
Ceviche-Variation mit Gelbschwanzmakrele an rauchiger Gurke
1. Gang:
Rotkohl-Gazpacho mit geräucherter Forelle und Senfeis
2. Gang:
Gebratener Stör mit Kaviar-Weissweinsauce an Filderkraut und Kartoffeln
Nachspeise:
Schwarzwälder Kirsch ugb
... und hier in Bildern!

 


Es hat nicht nur geschmeckt, es hat auch noch viel Spaß gemacht – wie man den Fotos entnehmen kann. Kein Wunder, dass klar gefordert wurde, auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Aschermittwoch-Fischkochen geben. Und es gab erste Spekulationen, was es denn werden könnte.
Also, bis zum nächsten Jahr.

Also, bis zum nächsten Jahr.

 (Fotos: Sabine König, Karla Knoche-Weniger, Manfred Weniger)


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