Im Februar hatte das Convivum Göttingen gleich zweimal die Möglichkeit, bei zwei sehr unterschiedlichen Veranstaltungen zu präsentieren, was "Slow Food" ist.
Der Arbeitskreis "Wirtschaften für eine gerechtere Welt" der St. Petri-Gemeinde in Göttingen Weende beschäftigt sich seit längerem mit den Vorteilen von regionalen Wirtschaftskreisläufen und hat uns zu einer Sitzung eingeladen. Natürlich ist hier ein Vortrag angesagt, in dem die Grundsätze von Slow Food erläutert werden: "Gut, sauber und fair" und die Bedeutung von regionalen, saisonalen und handwerklich hergestellten Lebensmittel für die Erhaltung der kulturellen Vielfalt.
Aber nach der Theorie hilft die Praxis auch in diesem Arbeitskreis, diese Grundsätze anschaulich und erfahrbar zu vermitteln. Bei verschiedenen Produzenten aus der Region hatten wir eingekauft und kleine Häppchen mit Kostproben zubereitet: Brot vom Backhaus, Butter von der Upländer Bauernmolkerei, Käse aus der ersten Milch vom Milchschafhof Lutterhausen und vom Ziegenhof Landolfshausen, Wildkräuterkäse von Gesa Simon und Kuhnigunde und Wurst von Ludwig Pape ergaben ein schönes Buffet. Die drei Bio-Lieferdienste der Region (Lotta Karotta, Linde Natur und Grüner Bote) hatten Äpfel, Möhren und Postelein beigesteuert, als Beispiele für winterliche Vitaminspender.