Kontakt:
1.Gerd Sych, Arndtstr. 22, 97072 Würzburg, 0931-783411
2. Holger Riegel, Bibrastr. 5, 97070 Würzburg, 0931-6667290
E-Mail: mainfranken-hohenlohe (at) slowfood.de
"Ich will wissen, wer meine Lebensmittel erzeugt", ist nicht nur das Credo von Carlo Petrini, Slow Foods Internationaler Präsident, sondern von jedem bewusst einkaufenden Konsumenten. Denn das Wissen Wie-etwas-erzeugt-wird wird erst vollständig, wenn man weiß, wer der Erzeuger ist und welche Einstellungen ihn bewegen. In der Begegnung von Produzent und wissendem Konsument wird ein Miteinander: der Konsument wird zum Ko-Produzent, weil der den Prozess und die Schwierigkeiten versteht, die damit verbunden sind. (Foto: Rhöner Schaubrennerei)
Produzentenbesuche sind deshalb Basisveran- staltungen aller Slow Food Convivien. Denn erst ein wissender Esser kann zum Ko-Produzenten werden, sich also von einem Konsumenten zu einem Partner der Erzeuger wandeln. Gemeinsam sind beide in der Lage, die Welt der Ernährung nachhaltig zu verbessern.
Ko-Produzent kann man werden
12 Metzger aus Hohenlohe und dem Schwäbischen Wald konnten die strengen Anforderungen an die Herstellung der groben Hausmacher-Leberwurst erfüllen und stellten sich der Jury am 30. März 2012. Dass es nicht mehr waren, spricht für die Härte der Teilnahmebedingungen...
Über 100 Teilnehmer drängten sich am 14.01.2012 in der Markthalle von Winnenden beim Expertengespräch: Was gehört in die Wurst? – sehr zur Überraschung der Initiatoren, unsere Mitglieder Andreas Berns und Hans-Werner Bunz. Ebenso überrascht war der Veranstalter, die Metzgerei Häfele in Winnenden. Viele Metzger nahmen die Gelegenheit war, hier mitzureden und zuzuhören. Aus sechs Convivien waren die Teilnehmer, viele davon Slow Food Mitglieder, angereist.
Am 3. Dezember 2010 ging es um die Wurst: um die Blutwurst. Hohenloher Metzger waren aufgerufen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Unser Convivium schrieb diesen Wettbewerb aus, um die Vielfalt der traditionellen und handwerklich hergestellten Blutwurst zu erhalten. (Foto: Slow Food/Stefan Abtmeier)
Seit 2010 heißt das Regionale Kochfestival, das zuvor 13 Mal veranstaltet wurde zur Förderung der hohenlohischen Kochkunst, Hohenloher Kochfestival. Das Herzstück ist der 2010 erstmals gestiftete Agrarkultur-Preis ausgelobt. Unser Convivium ist Juniorpartner und des Veranstalter und hatte auch 2011 die Ehre, eine Laudatio auf einen der vier Gewinner zu halten. (Foto: BESH)
"ich will wissen, wer meine Lebensmittel erzeugt", ist nicht nur das Credo von Slow Foods Internationalem Präsidenten Carlo Petrini, sondern von jedem informierten Konsumenten. Denn dieser will mehr wissen, als nur wie etwas erzeugt wird. Das von wem es erzeugt wird es ist ebenso wichtig. Sie verstehen den Prozess und die Schwierig- keiten, die damit verbunden sind und können so aktiv mitwirken: der Konsument wird so zum Ko-Produzent. Unser Convivium bzw. einzelne Mitglieder haben deshalb aktiv mitgeholfen bei der Entstehung dieser Messen & Märkte: Rhöner Wurstmarkt, Fränkische Feinschmeckermesse, Mürsbacher Kartoffeltag und 10 weitere in laufenden Jahr.
Wie Lebensmittel hergestellt werden sollen und was verboten ist - ein Vademecum für Erzeuger und Messebeschicker
22./23.10.: 4. Genießermarkt "Bamberg schmeckt" in den Haas-Sälen von Bamberg. Wir präsentierten den Kandidaten die Schwarzblaue aus dem Frankenwald. Außerdem wurde das Terra Madre Netzwerk "Bamberger Gemüsefreunde" von uns initiiert. Das Netzwerk unterstützt unsere Bemühungen, den Bamberger Rettich, den Bamberger Knoblauch und den Bamberger Wirsing in die Arche des Geschmacks zu bringen.
21.-23.10.: V. Festa del Gusto im Schloss von Obertheres, ein Genuss-Event von Rang, veranstaltet von der Gräfin von Beust-Luti, mit ihrer Vinothek Vino e Camino, ein Slow Food Förderer. Auch unser Convivium war mit einem Stand vertreten.
15.10.: Divino Genießermarkt in Nordheim/Main. Marktthema "Schokolade, Wein & edle Brände". Wir präsentieren biologische Vielfalt der Baumfrüchte der Mainschleife als Ausgangspunkt für edle Brände
02.10.: 7. Mürsbacher Kartoffeltag in Markt Rattelsdorf-Mürsbach. Unser Convivium präsentierte zwei alte und seltene fränkische Kartoffelsorten, Bamberger Hörnla und die Blaue vom Frankenwald - eine Rarität und ein Kandidat der Slow Food Arche des Geschmacks.
01.-08.10.: Mainfranken-Messe in Würzburg. Auf der Show-Bühne kochten wir an acht der neun Messetage (1.-9.10.) erstmalig auf dieser Messe öffentlich: In zwei Stunden - am 5.10. in drei - kochten wir aus Bio-Lebensmittel, gestellt vom Bund Naturschutz, ein Gericht, am 5. sogar ein Menü, für mindestens 50 Personen. Die Kochshows rund um Slow Food Themen wie Tafelfreuden, Nachhaltigkeit, Ernährung, regionale und lokale Spezialitäten und anderes mehr waren sehr beachtet.
11.06.: Divino Genießermarkt in Nordheim/Main: Wir begleiten den Markt als Kooperationspartner von Anfang an. Marktthema: Schaukochen mit Erdbeeren, Honig und Geflügel zur Sommerküche. Der Slow Food KiKoKlub Schweinfurt kochte mit Erdbeeren
26.07.: Rock for Nature - ein Projekt des Slow Food Förderers BESH - Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, das nun zum wiederholten Male stattfand. Zuvor in Wolpertshausen und Berlin, heuer in Schwäbisch Hall auf dem herrlichen Marktplatz. Unser Convivium war mit einem Stand vertreten.
14.-17.04.: Der Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe. Ganz besonders positiv für uns war die Vergrößerung der Conviviums-Gemeinschaftsstände. Wir hatten einen Stand mit 18 Ausstellern, der alle unsere Landschaften von der Rhön bis Hohenlohe repräsentierte darunter unsere beiden Presidi sowie unser Convivium. Außerdem stammten auch viele Einzelaussteller aus unser Region.
13./14.03.2010: 5. Fränkische Feinschmeckermesse in Iphofen. Wir beteiligten uns mit einem Themenstand und mit 4 separaten Geschmackserlebnissen zum Thema "Fränkischer Käse" in Korrespondenz mit fränkischem Wein alt. fränkischen Destillaten und "Kartoffelvielfalt" in verschiedenen Aggregatzuständen als Speisen. Bei der Gründung dieser Messe hat unser Convivium in Person von Dr. Herrmann Kolesch maßgeblich mitgewirkt
15.-18.04.2010: 4. Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe in Stuttgart. Hier hatten wir zwei Gemeinschaftsstände organisiert, nämlich Mainfranken und Hohenlohe-Tauberfranken. Bei der Gründung dieser Messe hat unser Convivium in Person unseres Hans-Werner Bunz bei der Festlegung der Zulassungskriterien mitgewirkt.
24./25.04.2010: 4. Distelhäuser Genießermarkt in Tauberbischofsheim-Distelhausen. Dieses Großereignis im Taubertal begleiten wir von Anfang an. Wir waren mit einem Stand vertreten. Die Gründung dieses Marktes ist eine Initiative unseres (leider verstorbenen) Mitglieder Stefan Bauer, Chef der Distelhäuser Brauerei.
18.09.2010: Würzburger Stadtfest in Würzburg. Es war ein Versuch, Aufmerksamkeit auf die Ideen von Slow Food zu lenken. Leider verbot uns der Lebensmittelüberwachungsdienst wegen ungenügender Standgestaltung das Austeilen von "Versucherle" (gutes Brot mit gutem Kräuterquark).
02.10.2010: Divino-Genießermarkt "Früchte in Hülle und Fülle" in Nordheim am Main. Wir informierten über die unglaubliche Früchtevielfalt der Mainschleife, an der Nordheim liegt und zu der die Orte Stammheim, Eisenheim, Fahr, Volkach, Astheim, Escherndorf, Köhler, Nordheim, Sommerach und Schwarzach liegen. Auf Anhieb konnten wir 73 Sorten von Äpfeln, Birnen, Quitten Pflaumen und Zwetschgen feststellen. Inzwischen sind es sogar 75 geworden - und es werden mehr werden (siehe auch unsere Webseite)
03.10.2010: 6. Mürsbacher Kartoffelmarkt in Rattelsdorf-Mürsbach (Itzgrund). Schon ist unsere Beteiligung hier eine Tradition geworden. Es ist die richtige Umgebung, das Presidio "Bamberger Hörnla" in Szene zu setzen. Information über diese alte, vorzügliche Kartoffelsorte war unser Anliegen.
09./10.10.2010: 5. Rhöner Wurstmarkt in Ostheim vor der Rhön. Dieses große Ereignis für Wurst- und Schinkenliebhaber war wieder ein großes und schönes Fest: 22.000 Besucher kamen aus allen Gegenden Deutschlands, selbst aus Bremen und Lübeck, extra angereist. Unser Engagement im Vorfeld, das zu wesentlich strengeren Zulassungskriterien führte, sorgte für eine deutlich gesteigerte Qualität des Angebotenen. Es gab eine ganze Reihe von Metzgereien, deren Angebote frei von Geschmacksverstärker waren. Unser Stand kommunizierte das Slow Food Thema "Arche des Geschmacks" mit Fokus auf die fränkische Arche und besonders auf die neu aufzunehmenden Kandidaten. Bei der Gründung dieser Messe hat unser Convivium durch die Personen Michael Geier und Hans-Werner Bunz maßgeblich mitgewirkt, ebenso bei der Organisation aller weiteren.
16./17.10.2010: 4. Festa del Gusto in Obertheres. Der Ruf dieses italienisch-deutschen Genussfestivals im Schloss reicht inzwischen weit: viele Besucher scheuen auch einhundert Kilometer Anfahrt nicht. Neu in diesem Jahr: Aktivitäten im ganzen Schlossbereich, samstags von 14 - 22 Uhr, sonntags von 11 - 20 Uhr. Neben dem Marktplatz im Rittersaal, wo die Lebensmittelerezeuger platziert waren und auch auch eine lange Tafel, waren weitere Aussteller mit Produkten von Büchern bis Leinen in weiteren Sälen und in den Fluren aktiv. Unser Convivium präsentierte lokale Spezialitäten zwischen Bamberg und Schweinfurt. Ein vielfältiges und genussvolles Rahmenprogramm ergänzte den Genießermarkt.
23./24.10.2010: Bamberg schmeckt! Als Kooperationspartner der Interessengemeinschaft InteresSAND engagierten wir uns bei diesem Genießermarkt in den Haas-Sälen (Obere Sandstr. 7) mit einem Stand, halfen zuvor bei der Organisation des Rahmenprogramms und der Auswahl der Marktbeschicker. Thema unseres Standes: die lokalen Kandidaten für die Slow Food Arche des Geschmacks: Bamberger Wirsing, Bamberger Rettich und Bamberger Knoblauch.
21.-25.10.2010: 8. Salone Internazionale del Gusto in Turin: Alle drei Presdi waren eingeladen auszustellen und taten dies auch fünf anstrengende, aber erfolgreiche Tage lang.
Slow Food hat eine klare Vorstellung von guten Lebensmitteln. Slow Food zertifiziert aber keine. Mit dem Manifest der Qualität für Lebensmittel hat Slow Food aber einen klaren Rahmen gegeben für alle, die mit Slow Food zusammenarbeiten wollen. Und für alle, die als Lebensmittelerzeuger oder Köche Mitglieder oder Förderer von Slow Food sind.