Kontakt: Dr. Rupert Ebner
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Geschmackserlebnis "Ochsenfleisch"
Auch der Archepassagier unseres Conviviums war auf der Messe präsent, neben der Milchkuh Britta von Maria Mangold aus Uffing spielten die Mastochsen eine Rolle. Bei einem Geschmackserlebnis wurde das Fleisch dreier Archepassagiere, dem Limpurger Weideochse, dem Original Allgäuer Braunviehs und dem Murnau-Werdenfelser Rind roh, gekocht und geschmort verkostet. Die Veranstaltung war mit 50 Interessierten restlos ausgebucht und sogar auf den hinteren Plätzen, wo es keine Verkostung mehr gab, standen Zuschauer. Durch die Verkostung führte Martina Hasewinkel von der Archekommission und als Experte war aus dem Vorstand Hanns Kniepkamp mit dabei. Leider konnte Jürgen Lochbihler der Vorsitzende des Fördervereins für das Murnau-Werdenfelser Rind nicht teilnehmen, er wurde von Richard Ebner aus unserem Convivium vertreten, zusammen mit Dieter Kraft für das Limpurger Rind und Peter Guggenberger-Waibel für das Original Braunvieh brachte er den Besuchern unsere Archerinder näher. Die verschiedenen Geschmacksproben (man muss hier ja fast schon Gänge sagen) wurden auf gleiche Art und Weise in toller Qualität von Jürgen Andruschkewitsch vom Restaurant Rose in Vellberg-Eschenau zubereitet. Die Teile stammten bei jeder Rasse aus dem gleichen Stück die Tiere wurden gleichzeitig geschlachtet und gleichlang abgehängt. Zu Anfang muss man klarstellen, dass sich kein Fleisch zu verstecken brauchte in allen drei Zubereitungsarten überzeugte jedes Rindfleisch. Trotzdem war nicht nur die Verkostenden sondern auch das Podium über die doch beträchtlichen Unterschiede zwischen den Rassen erstaunt. Während man sich beim Verkosten des Tatars anstrengen musste den Unterschied zu schmecken, zeigte schon die Farbe der Brühen beim Kochfleisch deutliche Unterschiede. Die Schmorbraten wohl alle zart und schmackhaft, unterschieden sich im Biss doch beträchtlich.
Mit ein bisschen Lokalpatriotismus darf man hier sagen, dass gerade bei der Geschmacksintensität der Murnau-Werdenfelser Ochse vom Betrieb Wolf in Antholz herausragte