Convivium Nordhessen

Kontakt: Dr. Hanns E. Kniepkamp, Auf dem Scharfen 6, Spangenberg-Schnellrode
Telefon: 05663-7255
E-Mail: nordhessen (at) slowfood.de
Kontakt

Brotbacken im Holzbackofen auf dem Teichhof

Die Angebotspalette an Brotsorten wird in deutschen Bäckereien (oder besser: Brotverkaufsstellen) immer größer. Gleichzeitig sind die geschmacklichen Qualitäten und die Lagerfähigkeit des Brotes verloren gegangen. Knusprig und manchmal duftend wandert es über die Ladentheke. Der Geschmack hält dann meistens nicht, was die Optik verspricht und am nächsten Tag hat die gummiartige Masse jede Attraktivität für den Genießer verloren. Die weggeworfenen Brotmengen bei Kunden und Händlern sind deshalb unvorstellbar groß. Nach den genauen Zutaten darf man die meisten Bäcker heute nicht mehr fragen: nur wenige verwenden Getreide, Wasser, Hefe oder Sauerteig, Salz und Gewürze, die meisten bringen inzwischen Backmischungen zum Einsatz, deren genaue Zusammensetzung sie nicht kennen.

Dies war Anlass für Slow Food Nordhessen, für eine Backaktion am 3. September 2011 am großen Holzbackofen auf dem Teichhof in Grandenborn. Unter der sachkundigen Anleitung von Metzgermeister Edgar Linhose, der seit einigen Jahren mit Leidenschaft das Backen von Sauerteigbrot betreibt. Die Teilnehmenden lernten nicht nur die Mühen des Teigknetens kennen. Sie erlebten auch, wie das Backen von Natursauerteigbrot den Tag strukturiert: die mehrstufige Teigführung und das Anheizen des Ofens erfordern viel Zeit. Die Wartezeiten wurden gut gefüllt mit einer Vesper mit Ahler Wurscht, einer Besichtigung der Käserei in Grandenborn und einen Gang durch die Wurschtekammer des Teichhofes.


Sauerteig kneten ist anstrengend!
Edgar Linhose am Backofen

Am 18. Juni 2011: Wanderung zu den Bisons

Bisons in Nordhessen? Kein Scherz, das stimmt. Slow Food Förderer Horst Lugert züchtet bei Korbach Bisons. Am 18. Juni 2011 haben Mitglieder des Conviviums die Herdebesichtigt.

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Nordhessischer Kochabend am 1. Juni 2011: Hülsenfrüchte und Blattsalate

Es ist kein Zufall, dass Hülsenfrüchte bei den Arche-Produkten von Slow Food stark vertreten sind: Einst waren sie anstelle von Fleisch die großen Eiweißlieferanten, heute gelten sie bei vielen als schwer verdauliche Arme-Leute-Kost. Suppen, Brotaufstriche und Gemüsegerichte von Linsen und Bohnen standen deshalb diesmal auf dem Kochplan unseres Kochabends im Kolpinghaus. Ergänzt wurden die Hülsenfrucht-Gerichte durch Blattsalate: In Nordhessen gibt es den „nassen Latch“ und Kopfsalat mit süßsaurer Schmandsoße und sieben Kräutern. Wie schmecken alte, vom Markt verdrängte Salatsorten? Welche Blätter aus dem Garten kann man sonst noch als Salat verarbeiten? Mit neuen Anregungen gingen die Teilnehmenden nach Hause.
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Nordhessischer Kochabend am 07.02.2011: „Ein festliches Menü mit Wild"

Wild war lange das Fleisch für den Adel, es war ein Zeichen für Wohlstand und soziale Abgrenzung. Die Zubereitung dieses „edlen“ Fleisches galt als besonders schwierig und aufwendig – kaum ein Rezept, in dem auf eine mehrtägige Beize verzichtet wurde. Ein bisschen haftet dem Fleisch von Hirsch, Reh, Wildschwein, Mufflon, Hase und Gemse immer noch dieses Image an, obwohl Wildfleisch inzwischen zu erschwinglichen Preisen für jedermann zu haben ist und Jäger manchmal hängeringend nach Abnehmern für Wildschweine suchen. An diesem Abend wurde unter Anleitung von Hanns Kniepkamp Wildfleisch einmal ganz anders zubereitet: in der Salzkruste. Dazu gab es winterliche Gemüse und selbst geschabte Spätzle.


Aktuell

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