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Ein Wochenende ganz in Zeichen von Slow Food war der 8. und 9. September. Während am Samstag Goldgräberstimmung im Kartoffelacker des Herrn Kunze aufkam, durften wir Sonntags beim Hoffest der Abo-Kiste in Hemhofen ein wenig repräsentieren. Doch der Reihe nach:
Samstagmorgen ging mein Blick immer wieder bang zum Himmel und sämtliche Wetterdienste im Internet wurden von mir stündlich nach schönem Wetter durchsucht – war es doch die Tage vorher ziemlich feucht-kalt und die Prognosen eher bescheiden; doch unser Wettergott ist wohl ebenfalls eine Schnecke (oder Kartoffelliebhaber): Der Himmel verschonte uns jedenfalls vor Schlammlawinen im Acker.
Trotzdem blieben wir stets bei guter Laune, die Eimer füllten sich ziemlich schnell (manche entwickelten richtigen Ehrgeiz – auch die Kinder) und besonders großen Jubel gab es stets, wenn blaue Kartoffeln gefunden wurden (was ist da schon banales Goldwaschen dagegen).
Beim anschließenden Kartoffelfeuer konnten wir dann unterschiedliche Sorten probieren (mit verschiedenen Salzarten bestreut und ein paar Tropfen feinen Olivenöls beträufelt). Dazu ein sehr guter Apfelsaft und für die Kinder noch ein paar Würstchen. Einfaches kann so gut sein!
Ums Feuer stehend erfuhren wir noch allerlei Informationen, löcherten Herrn Kunze mit Fragen und dieser gab so manche drollige (oder soll ich eher sagen „knollige“) Geschichte zum besten. Natürlich durften wir auch noch „unsere“ Kartoffeln mitnehmen und für einen fast schon symbolisch zu nennenden Preis in jeder Menge und Vielfalt kaufen (was auch von den Teilnehmern gerne genutzt wurde). Mal sehen, wer jetzt den besten blauen Kartoffelbrei kocht...
Ein wirklich unterhaltsamer Nachmittag, der auch der körperlichen Fitness diente. Ein ganz großes Dankeschön an Peter Kunze. Schön war's! (leider haben wir keine Fotos).
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Am Sonntag machten sich einige von uns gleich am frühen Morgen nach Hemhofen auf, um dort mit einem eigenen Stand Slow Food zu vertreten und Interessierte zu informieren.