Mit dem Padre Pio haben sich Susanne und Emanuele Lattarulo, die Besitzer des Restaurants und Feinkostladens Alimentari ein zweites, sehr interessantes Standbein geschaffen. Bei der Einrichtung der Pizzeria haben sie sich vom italienischen Heiligen Padre Pio inspirieren lassen und das Thema sehr ungewöhnlich und jenseits von Chianti-Korbflaschenromantik umgesetzt. Es gibt so auf jedem Fall schon mal viel zu schauen, wenn man dort einkehrt. Bei gutem Wetter besteht auch die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Die Platzauswahl in dem kleinen Innenhof ist allerdings auf vier Tische beschränkt.
Der Service ist jung, freundlich und sehr zügig und man fühlt sich sofort wohl.
Das Hauptziel des Ristorantes liegt darin, eine wirklich gute, authentische Steinofenpizza zu servieren, bei der die Belege schlicht und hochwertig gehalten werden. Der dünne, knusprige Boden ist sonst in dieser Form fast nur direkt in Italien zu bekommen. Dementsprechend ist die Karte kurz, alternativ zur Pizza besteht die Wahl lediglich aus drei bis vier Pastagerichten, auch sehr klassisch gehalten und verschiedenen Salaten.
Bei der Pizza besonders empfehlenswert die Crudaiolo, eine Variante mit Parmaschinken und Rucola und die Romana mit Anchovis, Kapern und schwarzen Oliven.
Vorneweg passt sehr gut z.B. ein Cäsarsalat, der klassisch mit Anchovis, Parmesan und knusprigen Croutons serviert wird.
Ebenfalls auf der Karte findet sich eine kleine Weinauswahl, auf Anfrage gibt es aber auch andere Tropfen, die nicht auf der Karte stehen.
Wer in Osnabrück wirklich gute Pizza essen möchte, sollte das Padre Pio unbedingt ausprobieren.