Convivium Barnim-Oderland

Leiter: Mathias Schirmer
Neumädewitz 31, 16259 Oderaue
Fon:  0173 9497815 - Email
Stellvertreter: Detlef Militz, Frank Mücke
Genussführer-Gruppe: Ulrich Rosenbaum

Homepage: www.slowfood-barnim-oderland.de
Email Convivium

Foto: Manuel Krug

 

Landgasthaus „Brennerei“ | Neuhardenberg

Dieses Restaurant ist eine Empfehlung vom
Convivium Barnim-Oderland, (Erscheinungsdatum: 23.02.2015, Aktualisiert: 10.04.2016)

Inhaber: Stiftung Schloss Neuhardenberberg
Schinkelplatz
15320 Neuhardenberg

Telefon

033476 6000

info (at) schlossneuhardenberg.de

Homepage des Restaurants

Eigenschaften

rollstuhlgerecht

Gästezimmer verfügbar


Öffnungszeiten

Im Winter Freitag, Samstag und Sonntag, 12–21 Uhr, im Sommer täglich 11-22 Uhr

Lokal

In historischen Gemäuern wurde hier ein Restaurant geschaffen, das die Besucher des Schlosses, des Parks und der schönen Kirche, erbaut von Karl Friedrich Schin-kel, zum Verweilen verführt. Um den preußischen Staatsreformer Hardenberg aus dem Ortsnamen zu tilgen, hieß der Ort zu DDR-Zeiten „Marxwalde“ und war Standort von Honeckers Regierungs-Flugzeugflotte. Nach der Wende hatte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband das Schloßareal erworben und restauriert.

Speisen und Getränke

Seit der Wiedereröffnung 2002 ist Sebastian Gier für die Küche des Hotels und der beiden Restaurants „Orangerie“ (Gourmetküche) und „Brennerei“ (Landhauskü-che) verantwortlich. Gier hat noch zu DDR-Zeiten im Interhotel „Stadt Berlin“ am Alexanderplatz von der Pieke auf gelernt und kam über die Normandie und die Schweiz in  den „märkischen Sand“. Die „Brennerei“ will eine „modern interpre-tierte Küche aus der Region, serviert in gemütlicher Wirtshausatmosphäre, dazu Bier vom Fass, offene Weine oder Brennereispezialitäten“ zeigen. Mittlerweile hat Gier viele Beziehungen zu Produzenten aus der Region geknüpft, um die Basis seiner Küchenphilosophie in die gelebte Praxis des Restaurants umzusetzen. Für das Wild sorgen drei Jäger aus den Wäldern des Barnim, die Rinder grasen auf den Weiden vor Fort Gorgast, Fisch kommt vorzugsweise aus den Fischteichen im benachbarten Altfriedland, die vor 600 Jahren von Mönchen angelegt wurden. Ziegen und Ziegenkäse kommen vom Ziegenhof Zollbrücke.
Das Angebot auf der Speisekarte wechselt ständig. Empfehlenswert ist der Blick auf die Tagesspezialitäten an der Tafel. Ein Salat von Frühspinat mit Speck und Vollkorncroutons konnte die Lust auf mehr erhöhen. Auch das Duett von Reh und Schwarzwild auf Chinakohl mit Fenchel war überzeugend. Die Speisekarte hielt mit einem Vitello tonato vom märkischen Schwein mit Salat, Hähnchenbrust in Speck mit Semmelknödel und Wirsing ein schönes Gericht bereit. Oder die Boulet-ten vom Wild mit Rotweinzwiebeln und Pastinaken-Kartoffel-Püree. Der Zander fiel gegenüber den vorgenannten Gerichten leicht ab. Bei den Nachspeisen gab es wunderbare und auch üppige Leckereien wie Gebackene Quarkeulchen an Zwetschgen-Piment-Kompott. Dieser Landgasthof kann nicht zuletzt wegen seiner hervorragenden Weinkarte mit vernünftigen Preisen als Abschluss einen Schloss-park- oder Konzertbesuchs empfohlen werden.

Das Angebot auf der Speisekarte wechselt ständig. Empfehlenswert ist der Blick auf die Tagesspezialitäten an der Tafel. Ein Salat von Frühspinat mit Speck und Vollkorncroutons konnte die Lust auf mehr erhöhen. Auch das Duett von Reh und Schwarzwild auf Chinakohl mit Fenchel war überzeugend. Die Speisekarte hielt mit einem Vitello tonato vom märkischen Schwein mit Salat, Hähnchenbrust in Speck mit Semmelknödel und Wirsing ein schönes Gericht bereit. Oder die Bouletten vom Wild mit Rotweinzwiebeln und Pastinaken-Kartoffel-Püree. Der Zander fiel gegenüber den vorgenannten Gerichten leicht ab. Bei den Nachspeisen gab es wunderbare und auch üppige Leckerein wie Gebackene Quarkeulchen an Zwetschgen-Piment-Kompott. Dieser Landgasthof kann nicht zuletzt wegen seiner hervorragenden Weinkarte mit vernünftigen Preisen als Abschluss einen Schlosspark- oder Konzertbesuchs empfohlen werden.

Größe

80 Plätze, im Sommer zusätzlicher Biergarten

Preise

Hauptgerichte 10 bis 18 Euro

Anfahrt

Von Berlin Bundesstraße 1 bis Jahnsfelde, dann abbiegen nach Neuhardenberg.

Sonstiges

Einkaufstipp: Bio-Milchschafhof Pimpinelle im Ortsteil Quappendorf mit Schafkäse sowie Schaffleisch und -wurst.

Bilder

Kontakt zum Genussführerteam

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Slow Food Deutschland e. V. - Luisenstraße 45 - 10117 Berlin - Telefon: 030 / 2 00 04 75-0 - E-Mail: info@slowfood.de