Gasthof zum Hirsch | Neukirch-Goppertsweiler

Dieses Restaurant ist eine Empfehlung vom
Convivium Bodensee, (Erscheinungsdatum: 27.04.2016, Aktualisiert: 05.01.2017)

Inhaber: Artur Frick-Renz
Argenstraße 29
88099 Neukirch-Goppertsweiler

Telefon

07528/1765

hirschrenzs (at) web.de

Homepage des Restaurants

Eigenschaften

nicht rollstuhlgerecht

Gästezimmer verfügbar


Öffnungszeiten

Mittwoch-Freitag 16:30-22:00 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage 11:30-14:00 Uhr und 17:00-22:00 Uhr. Montag und Dienstag Ruhetag.

Lokal

Der Gasthof liegt im Dreiländereck D-A-CH, idyllisch am Rande des Argentales. Hier streift Artur Frick-Renz fast täglich mit seinem Hund entlang der Argen, immer auf der Suche nach Gaben der Natur wie etwa den Samen des Springkrautes oder im Frühsommer körbeweise Holunderblüten sammelnd. Dazu später etwas mehr.

Im „Hirsch“ kann man leger und lässig auf gehobenem Niveau schlemmen. Drei Gaststuben, von dörflich im Eingangsbereich über leicht elegant in separatem Speiseraum bis zum gemütlichen, windgeschützten Gartenbereich, kann man nach Lust und Wetterlaune sich den geeigneten Platz wählen.

Speisen und Getränke

Die Speisen von Artur Frick-Renz könnte man als Crossover der vielfältigsten Produkte bezeichnen. Dabei spielen die Gewürze aus seinem eigenen Kräutergarten eine wichtige Rolle. Das Fleisch kommt aus dem Allgäuer Umland, das Wild aus der Region, die Forellen vom Nachbarn Sauter und der Fisch selbstverständlich aus dem Bodensee.

Bei den Vorspeisen hat uns der Dauerbrenner das Tiramisu von der Gänseleber besonders gefallen, ungewöhnlich aber überzeugend sein Orangen-Couscous-Salat mit warmem Ziegenkäse.

In der Spargelsaison gefiel uns der Ricottaauflauf mit Spargel und Radieschenvinaigrette und in der Apfelsaison lohnt es sich, die hausgemachten Apfel-Sellerie-Ravioli auf einem Rehragout zu bestellen. Bei den Hauptgerichten überzeugte uns die Perlhuhnbrust mit Zucchini-Gemüse und Knoblauch-Püree. Die Rehnüsschen konnten wir jahreszeitlich bedingt im Herbst mit Kartoffelgratin und Gemüse und im Frühsommer gebraten an Tannenspitzen-Morchelsoße mit Mairüben und Kartoffelgratin genießen. Wenn auf der Karte aufgeführt, dann unbedingt Tafelspitz in zwei Gängen, zuerst als Maultasche in der Tafelspitzbrühe und dann klassisch mit Rahmspinat, Apfel-Meerrettich und Kartoffeln wählen. Bei den Desserts überzeugten uns der Feigenflan mit Cranberries, das Sorbet und die Zabaione.

Das Holunderblüten-Steckenpferd von Artur Frick-Renz konnte man sowohl bei dem Holunder-Nougatkuchen mit Pfirsichwürfeln und Rhabarbersorbet abgerundet mit crunchigen, frittierten Holunderblüten als auch beim Campari-Blutorangen-Schaum mit Holundereis erfahren und -spüren. Die Sammelleidenschaft von Renz mit Holunderblüten gipfelt in einem Holunder-Most, den er in Aperitif-Varianten präsentiert.

Die Weinkarte bietet sowohl eine Auswahl von Bodensee-Weinen als auch eine Liste von deutschen und europäischen Anbaugebieten.

Besonderheit

 

Größe

60 Plätze in 3 Räumen

Preise

Hauptgerichte 15 bis 27 €

Kreditkarten: EC, Master, Visa

Anfahrt

 

Sonstiges

 

Kontakt zum Genussführerteam

Sie haben das empfohlene Restaurant getestet? Sie haben Empfehlungen oder Hinweise für unser Genussführerteam? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Slow Food Deutschland e. V. - Luisenstraße 45 - 10117 Berlin - Telefon: 030 / 2 00 04 75-0 - E-Mail: info@slowfood.de