Bremer Scheerkohl

Unser Passagier in der Arche des Geschmacks

Ein Arche-Passagier: Der Bremer Scherkohl

Der Bremer Scherkohl

Slow Food Bremen bemüht sich spätestens seit dem Jahre 2002 mit diversen Aktivitäten besonders um den Erhalt des Bremer Scherkohls. 2014 haben wir erreicht, daß der Bremer Scherkohl in die ARCHE DES GESCHMACKS, einer Aktion von Slow Food Deutschland, aufgenommen worden ist. Unterstützen Sie unsere Aktivitäten in dem Sie den Scherkohl in Ihrem Garten anbauen oder beim Einkauf. im Frühjahr nach ihm fragen oder uns wissenswertes über den Bremer Scherkohl zukommen lassen.
Unser Slogan lautet: Was wir essen wird auch nicht vergessen!


Folgendes ist als gesichert zu berichten:

  • Blattkohl wurde in ganz Deutschland, aber besonders im Nordwestdeutschen Raum, angebaut.
  • Blattkohl ist spätestens ab den fünfziger Jahren langsam vom Markt verschwunden.
  • Blattkohl ist frosthart und kann schon im März ausgesät werden. Es ist auch eine sehr späte Aussaat möglich. 
  • Blattkohl hat eine Entwicklungszeit bis zur Ernte von ca. 12 Wochen.
  • Blattkohl ist somit mit das Erste und Letzte Frische Gemüse im Jahr.
  • Blattkohl muß im jungen Entwicklungsstadium geerntet (geschert) werden, dann schmeckt er am besten.
  • Blattkohl schmeckt je nach Sorte zwischen Wirsing und Grünkohl.
  • Blattkohl kann wie Sauerkraut eingesäuert werden.
  • Blattkohl wird wie Spinat, Mangold oder Wirsing zubereitet.

Bremer Scherkohl ist eine besonders schmackhafte Variante des Blattkohls. Saatgut ist über die Firma Balder in der Baumwollbörse beziehen.