26.9 Bienen sorgen für uns – in Laos und hier

Mit:

  • Hermann Rupp, Referent für ländliche Entwicklung in Asien, MISEREOR
  • Dr. Ursula Hudson, Vorstandsvorsitzende Slow Food Deutschland
  • Imkerin aus Hamburg (angefragt)

Moderation: Sebastian Wenzel, Slow Food Hamburg

Etwa 80 Prozent der laotischen Bevölkerung sind in der Land- und Forstwirtschaft tätig.  Doch seit einigen Jahren werden die in Laos weit verbreiteten Wälder zunehmend für den Holzexport gerodet. Ausländische Investoren lassen Plantagen anlegen. Dabei kommen immer mehr Agrarchemikalien zum Einsatz.  Die Folgen für Mensch und Umwelt sind dramatisch, die Lebensgrundlage der Kleinbäuerinnen und -bauern ist bedroht. Die von MISEREOR geförderte Imkervereinigung AESBO hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe von Bienen dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Sie entwickelt die traditionelle Bienenhaltung in Laos weiter und zeigt die ökologischen und ökonomischen Vorteile einer bienenfreundlichen, pestizidfreien Landwirtschaft auf. Der Lebensraum der Bienen kann so geschützt und Ernährung und Einkommen der Bauern gesichert werden. Die Bienen und ihre Bedeutung besser kennenlernen: Ein wichtiges Ziel auch für uns in Deutschland, um das Artensterben zu stoppen und eine enkeltaugliche Landwirtschaft zu fördern!

Am 26. September ist Hermann Rupp zu Gast in Hamburg und berichtet aus Laos. Am Beispiel dieses Landes diskutiert die Expertenrunde Hintergründe und Folgen der konventionellen Intensivlandwirtschaft und zeigt auf: Was muss getan werden, um den Bienen und anderen Insekten die Chance zu geben, für uns zu sorgen?

Info

Datum:
2019-07-19T11:00:00+02:00
Uhrzeit:
11:00 - 12:00 Uhr
Ort:
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