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Geschmack - damit beginnt's   Foto: © Rudolf Lauerbach

Gärten zum Lernen

16 Hochbeete für Schulen und Kitas

Foto: © S. Pöschko      

Mit diesen Hochbeeten sollen die Schüler und Schülerinnen das Werden und Wachsen von Pflanzen erfahren, zugleich aber auch das Bewußtsein für eine lebendige Erde: Wie aus pflanzlichen Abfällen und planmäßigem Aufbau des Komposts (immerhin rund 1.000 Liter) lebendige Erde, also Humus, entsteht. Unser Convivium finanziert die Produktion der Hochbeet-Konstruktionen, die klassisch aus Holz als nachwachsendem Rohstoff bestehen.

2018: Erneut finanzierte unser Convivium wieder sechs Hochbeet-Konstruktionen. Drei davon erhielt die Kindertagesstätte in Schönau a.d. Brend in der Rhön. Zwei bekam die Adolph-Kolping-Schule Würzburg mit integrierter heilpädagogischer Tagesstätte. Eine Hochbeetkonstruktion wartet noch auf ihren Einsatz.

2014: Die Probe aufs Exempel war der Zusammenbau der ersten Hochbeet-Konstruktion in der Reinhold-Würth-Hochschule für die Mensa des Heidelberger Studentenwerks in Künzelsau. Die übrigen Hochbeet-Rahmen wurden in Baden-Württemberg (noch weitere fünf), aber auch sechs in Bayern, den städtischen Schulen im Herbst 2014 zur Verfügung gestellt, Schulen, die keinen Platz für einen Schulgarten haben.

In Hohenlohe waren dies in Künzelsau: die Grundschule, die Hauptschule, die Gebrüder-Grimm-Schule, das Schloß-Gymnasium. Weiterhin in Schwäbisch Hall das Schulzentrum West.

In Unterfranken wurden fünf Schulen in Würzburg bedacht; die sechste Konstruktion erwarb ein Conviviumsmitglied aus der Innenstadt von Bamberg.

Hintergrund: Im staatlichen Projekt "Gartenland in Kinderhand - ein Garten für die Kita" ist in Baden-Württemberg vorgesehen, den Kindertagesstätten (Kita) Hochbeete zur Verfügung zu stellen. Eine Aufgabe, die dieses Convivium zusammen mit dem Großküchenkolleg Hohenlohe zum Anlass nahmen, solche Hochbeet-Konstruktionen für Schulen herstellen zu lassen. Dank des seinerzeitigen Regionsbetreuers dieses Conviviums für Tauberfranken, Andreas Berns, erklärte sich die Bischof-von-Lipp-Schule für Erziehungshilfe in Mulfingen bereit, im Werkunterricht der achten Klasse 12 Hochbeetkonstruktionen herzustellen; die Finanzierung übernahmen das Hohenloher Großküchenkolleg und dieses Convivium. Für die Schüler war es ein sehr umfassendes Erlebnis, eine Serienproduktion zu gestalten. Sie entwickelten die Konstruktion, fertigten die Zeichnungen, waren im Holzwerk, um das Holz zu holen, sägten es zurecht, bohrten Löcher, bündelten und verpackten es schließlich. Und bauten den ersten Hochbeetrahmen zusammen in der Reihold-Würth-Hochschule.

    


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