Slow Food Mainfranken_Hohenlohe

Geschmack - damit beginnt's    Foto: © SF/ Abtmeyer

Gärten zum Lernen

Hochbeete für Schulen

So manche städtische Schule hat keine Flächen für einen Schulgarten. Deshalb unterstützen wir zusammen mit Großküchen-Gemeinschaft Hohenlohe Schulen mit Hochbeeten. Wir finanzieren gemeinsam die Herstellung der Hochbeet-Rahmen. Bislang entwickelten und bauten sie Schüler und Schülerinnen der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen als Werkunterricht-Aufgabe. Mehr darüber mit diesem Link!


Akktiv betreuter Schulgarten in Markt Einersheim

Die Grundschule in Markteinersheim hat einen kleinen Schulgarten und auch eine Küchenzeile in einem Raum, wo gekocht werden kann. Mitglied Kerstin Gehlert vitalisierte durch viel Eigenarbeit den Garten und nicht wenige Eltern, die gemeinsam diesen Garten wieder zur Freude der Kinder zum Leben erweckten. Kerstin Gehlert kocht auch regelmäßig mit den Kindern - und das, obwohl sie voll im Berufsleben steht.


Aktiv betreuter Schulgarten in Schweinfurt

Im Zusammenwirken mit der seinerzeitigen Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser und dem zuständigen Referenten der Stadt Schweinfurt, Jürgen Mainka, wurde als geeignetes Objekt der Schulgarten der Gartenstadt-Grundschule gefunden. Durch Slow Food Aktive (Konrad Lauerbach, Hans-Werner Bunz) entrümpelt, umgestaltet, mit neuer, von der Stadt gespendeter Gartenerde versehen und etwas erweitert, eröffneten am 2.10.2008 die Oberbürgermeisterin, Schulreferent, Schulleiterin Ulrike Hieronymus und der Slow Food Verantwortliche Hans-Werner Bunz den neuen Schulgarten, der allerdings noch erheblicher Arbeiten bedurfte, um so genannt werden zu können.

Kurzer historischer Abriss
1992 Gründung des Schulgartens. Lehrkräfte, Hausmeister und Eltern gruben - unter anderem - eine Stück Wiese um, pflanzten Kartoffeln, deren Wurzeln die Erde lockerten, setzten den Steinwall an der Rückseite des Schulgartens und legten mit diesen Arbeiten den Grundstein für den heutigen Schulgarten.
2005 Claudia Eckart, Mutter einer Schülerin, übernimmt die ehrenamtliche Leitung des Schulgartens mit einem Kreis von Helfer/innen, entwickelt in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften ein Unterrichtskonzept mit den Schüler/innen (Arbeit mit Kleingruppen).
2008 Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken wird Partner mit Unterstützung der Oberbürgermeisterin und des zuständigen Schulreferten Jürgen Mainka. Die Schulleitung, Frau Ulrike Hyronimus, und Frau Eckart unterstützen das von uns vorgelegte Konzept für den Schulgarten.

Der "neue" Garten
Die Gartenmitte ist aufgeteilt in vier quadratische Felder, in der Mitte ein kreisförmigens erhöhtes, von Feldsteinen umkränztes Kräuterbeet. Jedes der vier Felder betreuen zwei Klassen, wobei die ältere Klasse die jüngere unterstützt und Hilfestellung gibt. Die Bepflanzung jedes Feldes geschah nach Wünschen der zuständigen Kinder nach Lage der Pflanz- und Samenspenden.

Aufwertung der Schule
Der aktiv in den Schulbetrieb eingebundene Garten wertet die Schule auf und stärkt die Schulbindung der Schülerinnen und Schüler. Es werden regelmäßig 10 - 20 Kinder zum nachmittäglichen Gartenunterricht angemeldet. Durch den Garten gewann die Schule an Ansehen; eine Lehrerin hat die Leitung des Nachmittag-Garten-Unterrichts, unterstützt von Slow Food Mitgliedern wie Konrad Lauerbach für die ersten Jahre, zusammen mit Hans-Werner Bunz, der dann über viele Jahre alleine die Lehrkraft unterstützte. Seit 2015 übernahmen vor allem die Mitglieder Sabine und Manfred Zobel die gärtnerische Unterstützung der Lehrkraft.

Im Jahr 2011 wurde der Garten auf doppelte Größe erweitert, wieder - wie auch 2008 - unterstützt bei der Anlage durch viele Eltern und vom Gemüsebau Ludwig, Sennfeld, mit Umbrechen der Fläche und Einarbeiten des vom städtischen Amt gespendeten Humusboden, Anlegen der Plattenwege, wobei Mitglied Udo Hessler eine stattliche Zahl Platten spendete. Später spendete die Stadt einen massiven Zaun. Sehr viele der Gemüsepflanzen werden vom Gemüsebau Ludwig, Sennfeld (Slow Food Unterstützer) Jahr für Jahr gespendet.

Der Garten ist oft Ziel von Eltern, die sich am gepflegten Garten erfreuen. Nicht wenige arbeiten auch einmal im Monat aktiv im Garten für 2 Schulstunden am Morgen mit.

Seit dem Jahr 2016 betreuen vor allem die Mitglieder Sabine und Manfred Zobel den Schulgarten; Hans-Werner Bunz agiert weiterhin mit, nunmehr aber verhaltener.


Der Anfang 2008

Der "neue" Schulgarten - von Grund auf neu. Foto: © Konrad Lauerbach


Erfolgreiche Ernten 2009

Allerlei zum "Gesunden Frühstück" mit Kräutern aus dem Schulgarten. Freiwillige Helferinnen, Mütter von Kindern der Schule, waren immer wieder über die Vegetationszeit aktiv für dieses monatliche Frühstück und nutzten dabei, was der Garten bereit stellte.


2010: Der Schulgarten wächst um 100 %

Foto: © HW Bunz

Weil die Nachfrage groß war, wurde der Schulgarten in der Fläche verdoppelt. Das geschah wieder mit vielen freiwilligen Helfern aus der Elternschaft.


Ab 2010: Hin und wieder Kochen im Klassenzimmer

Mit Gemüsen und Kräutern aus dem Schulgarten kocht Hans-Werner Bunz hin und wieder im Klassenzimmer ein Gericht. Auch Schulleiterin Ulrike Hieronymus kocht immer wieder - auch in den folgenden Jahren - mit verschiedenen Klassen im Klassenzimmer kleine Speisen mit Früchten des Gartens.


2015/16: Trockenheit und Haseninvasion

So sahen viele Beete aus nachdem sich imJahr 2016 ein oder mehrere Hasen oder/und Kaninchen sich im Schulgarten an den zarten Jungpflanzen gütlich taten. Bei diesen Beeten viel jegliche Ernte aus.


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