Slow Food Mainfranken_Hohenlohe

KAMPAGNE   (Foto: © SF/Sebastian Abtmeyer)

Teller statt Tonne

Veranstaltungen für verschmähte Lebensmittel

Misfits - Foto: Helga Bunz

2017-16.12. Eine Schule als Vorbild: Teller statt Tonne
Es war der Verwaltungsleiter und Slow Food Mitglied Andreas Berns der St. Josefpflege Mulfingen eGmbH, der die Idee  dazu hatte und die zugehörige Gemeinschaftsschule Bischof von Lipp für dieses Projekt begeisterte. Anlass war... (weiterlesen)

2017-28.01. Auch diese Schweinfurter Schlachtschüssel war ein Erlebnis und beweist zudem, dass viel mehr Leute als man denkt, sehr gerne die angeblichen Igittereien, also Kopffleisch und Innereien durchaus mögen. Dieses Essen ist in der Tat ein Essen mit relativ wenig Verschwendung - auch wenn nicht alles aufgegessen was auf die blank gescheuerten Tafelbretter gehäuft wurde.

2016-09.01. Die Schweinfurter Schlachtschüssel war ein Erlebnis und beweist, dass viel mehr Leute als man denkt sehr gerne die angeblichen Igittereien, also Kopffleisch und Innereien durchaus mögen. Dieses Essen ist in der Tat ein Essen mit relativ wenig Verschwendung - auch wenn nicht alles aufgegessen was auf die blank gescheuerten Tafelbretter gehäuft wurde.

2015-14.01. "Das 5. Viertel" heißt das Motto dieser Tafelei der Schneckentafel Taubertal. Damit sind die einst geliebten, heute vielfach verschmähten Fleischteile wie Innerein, Zunge, Kopffleisch, Schwanz gemeint. Sternekoch Jürgen Koch zeigt, wie köstlich sie schmecken.

2014-10.12. Ein frisch geschlachtetes Schwein (ohne Hinterkeulen, Haxen, Zunge, Hirn, Leber ) mit Kopffleisch, Nieren, Herz wird in sechs Gängen im Rahmen einer Schweinfurter Schlachtschüssel verspeist. Das im Sud gegarte Fleisch wird mit Sauerkraut, Brot, Salz, Pfeffer, Meerrettich gegessen.

2014-28.11. Eine ganze Gans wird verspeist (es waren mehrere): Restaurant Tilman, Bronnbacher Gasse 10, Würzburg.

2014-18.10. Ein extra geschlachtetes Eichelschwein wurde verspeist in zwei Gängen; das Übrige wurde zur Wurst in Gläsern verarbeitet und den Teilnehmern teilweise mitgegeben.

2014-21.01. Eine Veranstaltung zugunsten von Innereien im Restaurant "Landhaus zum Falken, Tauberzell 41, Adelshofen.

2013-21.11. Eine ganze Gans wird verspeist: im Restaurant Tilman, Bronnbacher Gasse 10, Würzburg.

2012-11.05. Thematische Tafelrunde "Variationen vom Magerwiesenlamm" im Restaurant "Tilmann", Bronnbacher Gasse 10, Würzburg. Salami vom Lammfleisch, Zubereitungen vom Bauch, Rücken, Schulter, Keule und eine Kraftbrühe aus den Knochen und Fleischparüren.

2011-08.10. Thematische Tafelrunde "Fast vergessene Genüsse vom Rind" im Restaurant "Legere", Kurhausstr. 29, Bad Kissingen. Es gab Ochsenschwanz-Suppe mit Kalbshirn-Nockerl, Rinderleber, Kalbsbries und fränkischer Kuhkäse.


Publikationen für müllfreies Kochen

Webseite des Conviviums:
► Seite Tipps
Beispiel Teller statt Tonne:
► Seite Rezepte

Convivium-Zeitschrift

2016 - Nr. 03: Der Charme der Misfits

2015 - Nr. 01: Im Trend: die Schnauze-bis-Schwanz-Gastronomie
2015 - Nr. 02: Bewahren statt vernichten

2014 - Nr. 01: Öffentliches Kochen bei Mainfrankenmesse: ganzheitliche Verwertung von Bio-Produkten; Veranstaltung "Innereien - köstliche innere Werte",
2014 - Nr. 03: Teller statt Tonne - Otto Normalverbraucher schmeißt 21 Prozent seiner Lebensmittel in die Tonne.

Monatlicher Convivium-Rundbrief

2014 - Nr. 12: Seite 3: Schneckentafel Taubertal: das 5. Viertel

2012 - Nr. 04, Seite 5: Salatblätter sind zu schade zum Wegwerfen
2012 - Nr. 06, Seite 5: Abschnitte von Gemüsen - zu schade zum Wegwerfen


Öffentliche Kochshows für Kochen ohne Reste

2017-30.09.: Das "5. Viertel" hieß die öffentliche Kochvorführung auf dem Gemeinschaftsstand von uns mit Bund Naturschutz, DeHoga und Bayerischem Bauernverband auf der Mainfrenken-Messe in Würzburg (30.09. - 08.10.2017). Slow Fooder Gerd Sych kochte öffentlich Schweinebacke mit Kartoffel-Kürbis-Gemüse. 40 Besucher verkosteten es. Bravo!

2013 - 28.09-4.10.: Demonstration von "Teller statt Tonne" auf der Mainfrankenmesse an sieben Tagen in Zusammenarbeit mit professionellen Köchen: von allen Lebensmitteln wurde alles verarbeitet und an die Besucher verkauft - nichts blieb übrig, weder vom Gekochten noch von den Lebensmitteln.

2011 - 10.11.: Eine ganze Gans. Es waren fünf! Die Innereien würzten die Füllung. Gasthof "Zum Auerhahn", Oberes Tor 9, Werneck.

2011 - 10.12.: Die Mitglieder Norbert Schmelz und Gerd Sych kochten anlässlich des Terra Madre Tages ähnliches mit einem Hähnchen im Falkenhaus in Würzburg: Schnitzelchen von der Hühnerbrust und vom Rest des Huhns ein Ragout.

2011 - 05.10.: Demonstration auf der Mainfranken-Messe (1.-9.10.) Kochwerkstatt nuova Schweinfurt unter dem Motto "Ein ganzes Huhn". Fünf 2,2 kg schwere Hähnchen ergaben ein 3-Gang-Menü für 50 Portionen mit
- zwei Amuse bouches (Hautkrusteln, Leber-Herzcreme, Hühnersuppe mit Gemüse und grünen (vom Lauch-Dunkelgrün) Lauch-Kartoffelnockerln, saftiges Fleisch von Brust und Schenkeln auf Lauch-Champignon-Gemüse. Nichts verwertbares blieb übrig. Die Zuschauer und Verkoster waren beeindruckt - und aßen alles auf.


Kochkurse für Kochen ohne Reste

2012 - 28.11.: Die Slow Food Kochwerkstatt Zeil a.M. kochte eine ganze Gans - und nichts blieb übrig - außer den nicht verwertbaren Abschnitten bei den Gemüsen. Und am Ende natürlich auch die Knochen der Gans.
2012 - 07.11.: Feines mit Sennfelder Kraut & Rüben hieß das Thema. Die bei der Pastinakencreme mit glasierten Möhrenperlen und Petersilienöl anfallenden Möhrenreste, Pastinakenabschnitte und Petersilienstängel wurden zum Röstgemüse für das Schmorgericht "Feuriges Schweinefleisch", zusammen mit den Zwiebelabschnitten bei den Schweinfurter Maultaschen. Der bei diesem Gericht übrig gebliebene Rotkohl fand später Verwendung in der Küche des "Küchenchefs" Hans-Werner Bunz. Und auch beim Apfeldessert mit drei Aromen wurde alles verwendet; die Apfelschalen beispielsweise aromatisierten und färbten den gelatinierten Apfel-Quittenfond.
2012 - 12.09.:  Kreativ kochen mit Obst & Gemüse aus lokaler Erzeugung war das Motto der Slow Food Kochwerkstatt nuova Schweinfurt. Auch hierbei war, soweit überhaupt möglich, weitgehend restefrei gekocht, da der Küchenchef schon vorher die Rezepte, zwei lieferten Kochwerkstatt-Mitglieder, entsprechend angepasst hatte. Lediglich Eiweiß blieb übrig, womit man eine italienische Meringe zuhause herstellen hätte können. Leider hatte niemand ein passendes Gefäß parat.
2012 - 06.06.:  Fluss- und Teichfisch war das Motto der Slow Food Kochwerkstatt nuova Schweinfurt. Sechs Arten (Wels, Barsch Aal (Wildfang aus dem Main), Bachsaibling, Karpfen und Forelle aus Teichwirtschaft wurden zu einer Vorspeise und einem Hauptgericht - dem Schweinfurter Fischtopf - verarbeitet. Aus Gräten und Kopf wurde der Fond für den Fischtopf gezogen. Ungenutzt blieb lediglich die Fischhaut, die fetten Bauchlappenabschnitte, der Schwanz.
2012 - 18.04.:  Statt Kotelett oder Keule kochte die Slow Food Kochwerkstatt nuova Schweinfurt Zunge, Niere und Schulter vom Rhönschaflamm. Man war erstaunt, wie gut das schmeckt.
2012 - 28.03.:  "Ein ganzes Zicklein" war das Thema des Slow Food Kochklub Schweinfurt. Es wurden zwar nicht alle Teile gekocht, doch nahmen einige Teilnehmer das unverarbeitete Fleisch für zuhause mit.

2011 - 23.11.:  "Ein ganzes Kaninchen" war das Thema des Slow Food Kochklub Schweinfurt. Es wurde zerlegt: der Rücken mit den Bauchlappen diente als Hülle für eine Füllung, bei der Leber und Herz eingearbeitet wurden. Die Schenkel wurden geschmort und von der Karkasse inkl. des Kopfes eine Soße hergestellt.
2011 - 02.11.: "Innereien für Abstinenzler" war das Motto des Kochkurses der Slow Food Kochwerkstatt nuova Schweinfurt. Gekocht wurde ein Amuse bouche mit Blutwurst, ein Ragout von Kalbszunge, Maultaschen von Kalbsbries.
2011 - 28.09.: "Innereien" hieß das Thema des Kochkurses des Slow Food Kochklubs Schweinfurt. U.a. wurden auch Kutteln (in Riesling) gekocht, die selbst Kuttel-Abstinenzler delikat fanden, aber auch Lammleber, gebratene Leberwurst, Kalbsleber und Kalbsbeuschel (Herz & Lunge).


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