Der Pschorr | München

Dieses Restaurant ist eine Empfehlung vom
Convivium München, (Erscheinungsdatum: 01.09.2018)

Inhaber: Inka und Jürgen Lochbihler
Viktualienmarkt 15
80331 München

Telefon

089 / 44 23 83 90

Faxnummer

089 / 4 42 38 39 29

info (at) der-pschorr.de

Homepage des Restaurants

Eigenschaften

rollstuhlgerecht


Öffnungszeiten

täglich 10.00 - 1.00 Uhr

Küche 10.00 - 23.00 Uhr

kein Ruhetag

Lokal

Der Viktuallienmarkt im Zentrum der Münchner Altstadt ist Einkaufsparadies für Genießer und Publikumsmagnet zugleich. Die Besucherströme aus nah und fern schieben sich vorbei an prall gefüllten Ständen mit exotischem Obst und regionalem Gemüse, an Fleisch und Wurst der Münchner Traditionsmetzger, Sauerteigbrot, Wein und fangfrischem Fisch. Auch die Münchner kaufen auf dem Viktualienmarkt gerne ein, wenn sie Wert auf Qualität und Frische der Lebensmittel legen.

Ist der Standort neben so vielen Köstlichkeiten also für ein bayerisches Gasthaus nicht ein Selbstläufer? Jürgen Lochbihler, der unmittelbar am Rand des Marktes neben der wieder erbauten Schrannenhalle über zwei Etagen den „Pschorr“ betreibt, macht es sich nicht ganz so einfach: Als Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Murnau-Werdenfelser Rindes rührt er die Werbetrommel für diesen Passagier der Slow Food Arche des Geschmacks, wo immer es geht. Deshalb stehen im „Pschorr“ auch Gerichte aus dem Fleisch dieser einzigen autochthonen bayerischen Rinderrasse im Vordergrund. Nirgendwo sonst in München und Umgebung kann man die schmackhaften Produkte dieses nur noch in ca. 300 Exemplaren gehaltenen Rindes verkosten. Gesteigerte Nachfrage nach dem Fleisch könnte die Züchter ermutigen und so auch einen Beitrag zum wirksamen Artenschutz leisten.

Speisen und Getränke

Die Rindfleischküche beginnt mit deftigen Brotzeiten, wie dem Almring, einer Art bayerischer Salami, der kräftigen Rindsleberwurst oder einem Sauren Rindfleischsalat. Für den größeren Appetit bietet die Küche ein Rindergulasch oder einen Tafelspitz vom Murnau-Werdenfelser Rind. Die durchwachsene geschmorte Querrippe mit Speckbohnen und die mürbe Hochrippe auf geschmolzenen Tomaten zeigen auf vorteilhafteste Weise das Geschmackspotenzial dieses Arche-Passagiers.

Natürlich präsentiert die Gastwirtschaft auch die ganze Palette an bayerischen Klassikern, wie Schweinsbraten, niederbayerische Ente vom Lugederhof oder Kalbsnierenbraten. Alles wird im Hause selbst hergestellt. Eine Ausnahme bilden – wie heute fast überall - die Kartoffelknödel. Kartoffelsalat wird zum Teil zugekauft. Im übrigen gilt jedoch im „Pschorr“: „Wir setzen auf regionale Produkte. Fisch kommt von den umliegenden Seen, außerdem arbeiten wir saisonal. Spargel gibt´s erst, wenn die Zeit dafür ist. Gemüse und Obst nach Saison. Säfte vom Ammersee, Weine aus Deutschland. Mit unseren Murnau-Werdenfelsern arbeiten wir gemeinsam mit Naturland direkt mit den Landwirten zusammen. Kein Tier wird mehr als 60 km transportiert.“ (Lochbihler in der eigenen Hauszeitung)

Wem am Ende noch nach einem runden Abschluss gelüstet, der ist mit der Gebrannten Creme mit hausgemachtem Pralineneis oder mit den Apfelkücherl im Bierteig bestens bedient. Oder er genehmigt sich einen Marillenbrand vom Lantenhammer aus Schliersee.

Besonderheit

Saisonale Tageskarten

Größe

360 Plätze + 250 im Freien

Preise

6,00 - 17,00 EUR

Kreditkarten: Master, Visa, AE, EC-Karte

Anfahrt

S/U-Bahn Marienplatz

Bus 52 Viktualienmarkt

Bus 152 Viktualienmarkt

Sonstiges

Durch die Größe und Lage des Lokals bedingt, kann es bei großem Ansturm manchmal zu längeren Wartezeiten kommen. Diese überbrückt man am besten mit einer frischen Halben „Edelhell“, denn auch das Bier der Münchner Hacker-Pschorr-Brauerei wird von Lochbihler einer besonderen Behandlung unterzogen: Damit die traditionellen Holzfässer nicht austrocknen und die Kohlensäure vorschnell entweicht, wird im Bierkeller des „Pschorr“ mit Stangeneis gekühlt – so wie es früher gang und gebe war. Das Ergebnis ist ein sehr süffiges spritziges Helles als idealer Begleiter zu den traditionellen bayerischen Speisen.

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