Herrmannsdorfer Wirtshaus | Glonn

Dieses Restaurant ist eine Empfehlung vom
Convivium München, (Erscheinungsdatum: 01.09.2018)

Herrmannsdorf 7
85625 Glonn

Telefon

08093 / 90 94-45

wirtshaus (at) herrmannsdorfer.de

Homepage des Restaurants


Öffnungszeiten

Mi bis Fr 12 bis 14 u. 17 bis 21:30,

Sa 12 bis 21:30,

So 12 bis 17

Lokal

Wohl kaum ein anderer Landwirtschaftsbetrieb ist über die Grenzen Bayerns hinaus so bekannt, wie die Herrmannsdorfer Landwerkstätten. Karl Ludwig Schweisfurth begründete 1986 diese „neue zukunftsweisende Synthese von landwirtschaftlicher Erzeugung, Lebensmittelverarbeitung und Lebensmittelvermarktung.“ Hier durften sich Schwäbisch-Hällische Landschweine bereits zu einer Zeit in der idyllischen Voralpenlandschaft suhlen, als den Begriff „artgerechte Tierhaltung“ noch kaum jemand im Munde führte.

Auch das Herrmannsdorfer Wirtshaus, mitten auf dem Hof und spektakulär im Obergeschoß der alten Nordscheune untergebracht, profitiert von der hohen Qualität der hier erzeugten Lebensmittel und den kurzen Wegen von Stall und Feld. Küchenchef Ole Euler – seit einem Jahrzehnt in Herrmannsdorf am Herd - kann aus dem Vollen schöpfen: Mit Fleisch und Wurst aus der Metzgerei im selben Gebäude und Gemüse aus der hofeigenen Gärtnerei entstehen alle Speisen frisch und ohne industrielle Zusatzstoffe. Die hauseigene Brauerei liefert das Bier und die Vollkornbäckerei das Brot für das Wirtshaus, das inzwischen biozertifiziert ist. Von der Qualität der erzeugten und verarbeiteten Lebensmittel kann sich jeder Verbraucher in den Herrmannsdorfer Läden, in denen die Produkte im Großraum München vermarktet werden, selbst überzeugen.

Speisen und Getränke

Nach dem Gedeck aus selbstgebackenem Brot und Butter aus Eigenproduktion, beginnt die Speisenfolge vielleicht mit einer Rinderkraftbrühe mit Einlage oder einer anderen jahreszeitlichen Suppe oder auch einem Salat mit Zutaten aus dem eigenem Anbau.

Natürlich ist unter den Hauptgängen der Star der Speisekarte der Herrmannsdorfer Schweinebraten vom knusprigen Wammerl und Halsgrat mit Kraut und Kartoffelpüree. Daneben findet man ebenso ein Rindergulasch mit Semmelknödel und Schwarzwurzeln oder im Herbst eine Rehvariation mit Süßkartoffelpüree und Steckrüben. Auch der Kalbstafelspitz mit Rahmgemüse und Kartoffelspalten ist ein Klassiker der Speisekarte. Innereien wie Lüngerl, Kutteln, Kalbsbries und Kalbsleber werden in Herrmannsdorf immer wieder angeboten, entsprechend der Philosophie „Denn edel ist das ganze Tier“.

Creme Brulee mit Zwetschkenröster oder Topfenmousse oder ein selbstgemachtes Eis können als süße Nachspeisen das Menü abrunden.

Auch dem Wanderer oder Radfahrer, der nur auf eine kräftigende Brotzeit einkehren will, wird mit Schinken, Leberwurst oder Bauernschwarzen zum duftenden Holzofenbrot – alles aus eigener Produktion – eine vorzügliche Stärkung geboten.

Besonders empfehlenswert ist das selbstgebraute Bier. Das süffige „Schweinsbräu“ gibt es naturtrüb in einer hellen und dunklen Variante und als Weißbier.

An Sonnentagen kann man das Bier auch auf der Terrasse unter schattenspendenden Bäumen genießen und den freilaufenden Hühnern zusehen, die sich ihre Körner vom Hof picken.

Größe

150 Plätze

Preise

Hauptgerichte 10 bis 25 €

Bilder

Kontakt zum Genussführerteam

Sie haben das empfohlene Restaurant getestet? Sie haben Empfehlungen oder Hinweise für unser Genussführerteam? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Slow Food Deutschland e. V. - Luisenstraße 45 - 10117 Berlin - Telefon: 030 / 2 00 04 75-0 - E-Mail: info@slowfood.de