Riedenburger Brauhaus

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Hammerweg 5
93339 Riedenburg
Tel.: 09442 / 99160
Fax.: 09442 / 99 16 106
Kontaktperson: Michael Krieger
E-Mail: info@riedenburger.de

Tradition mit Verantwortung

1866 kaufte die Familie Krieger von der Beilngrieser Brauereifamilie Schattenhofer das damalige Brauereianwesen im Stadtzentrum Riedenburg. Zu dieser Zeit gab es in Riedenburg noch 5 weitere Brauereien und ein „Kommun-Brauhaus“.
Um die Jahrhundertwende begann die schrittweise Verlagerung der Braustätte zum heutigen Standort im Stadtteil St.Anna.
Der Vater des heutigen Eigentümers (Michael Krieger, 3.Generation) begann als einer der wenigen Brauereien schon sehr früh mit der Produktion von Weißbier. Seither wurde die damalige „Brauerei Unterkrieger“ zum Marktführer in der Region für das weithin bekannte RIEDENBURGER WEIZEN.


Der heutige Chef (Michael Krieger, 4.Generation) übernahm 1970 nach einer fundierten Ausbildung als Diplom-Braumeister und Diplom-Kaufmann die Führung der Brauerei.
In den damaligen Wachstumsjahren führte er die Traditionsbrauerei zu einem mittelständischen modernen Betrieb.
Eheschließung mit Frau Martha 1975.
Die äußeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für kleine mittelständische Brauereien änderten sich in den 80-iger Jahren mit dem Aufkommen der Brauindustrie und den Monomarken rasant. Viele Kleinbrauereien gaben auf.
Michael Krieger erkannte frühzeitig die Zeichen der Zeit. Er entwickelte ein Unternehmenskonzept, das den Fortbestand des Betriebes zukunftsweisend sichert. Die Verbindung von Ökologie und Ökonomie war ihm schon damals wichtig. So entstand die heutige ökologische Brauphilosophie, die der Nachhaltigkeit und Bierqualität gleichermaßen verpflichtet ist.

 
Die Inhaberfamilie Krieger setzt auf Genuss und Ökologie.
Der eherne Grundsatz, dass Qualität die oberste Priorität hat, wurde von Michael Krieger zur ökologischen nachhaltigen Unternehmensphilosophie weiterentwickelt.
Dazu gehört: der verantwortliche Umgang mit den Ressourcen der Natur, der konsequente Umweltschutz, Vorrangigkeit regionaler Kreisläufe, Beitrag zum Erhalt bäuerlicher Strukturen, Handwerkliche, möglichst naturnahe Herstellung, Vollwertigkeit des Produkts Bier als Genuss- und Lebensmittel.
       
Ab 1989 begann nach einer Vorbereitungszeit die Umrüstung auf den heutigen Ökobetrieb. 1994 kommt das Brauhaus als 1. bayerische Brauerei mit einem ganzheitlichen Öko-Konzept auf den Markt.
1989 Beginn der Umstellung auf Öko-Betrieb
 
Bau eines neuen Brauereigebäudes nach ökologischen Gesichtspunkten.
 
Bohrung eines neuen Brunnens für das eigene Brauwasser
 
Umrüstung der Kältetechnik von klimaschädlichem Treibgas auf Ammoniak.
 
Verzicht auf die übliche Wasseraufbereitung
 
Aufbau einer Erzeugergemeinschaft für ökologisches Getreide und Hopfen.
 
1992 die ersten zwei Weißbiersorten werden ökologisch gebraut.
 
1994 komplette Umstellung aller Biersorten auf Bioland-Zutaten
 
1997 Verzicht auf Filtration der Biere
 
1997 Partnerschaft mit der Benediktinerabtei Plankstetten. Die Brauerei braut die traditionellen Plankstettener Biere in Riedenburg. Die Abtei erwirbt deshalb einen Kommanditanteil.
 
1998 – 2005 Photovoltaikanlage kommt auf das Brauereidach. Verwendung von Rapsöl für den eigenen Fuhrpark. Beginn der bundesweiten Distribution im Naturkosthandel sowie Exportgeschäft in mittlerweile 8 europäische Länder.
   
Aufbau der Versorgung der Urgetreidesorten Einkorn, Emmer, Dinkel.
 
2006 Entwicklung von glutenfreiem Bier aus Hirsemalz.

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