Gärtnern in der Stadt

Bunkergarten.jpgEs ist keine neue Erfindung, denn schon lange vor Bekanntwerden des Begriffs „Urban Gardening“ wurde Gartenbau in der Stadt betrieben. Denken wir z.B. an die vielen Schrebergärten, die auch heute noch in unseren Städten zu finden sind. War die Bepflanzung von städtischen Brachflächen mit Armengärten einst eine Maßnahme für die bessere Ernährung der stark wachsenden Arbeiterschaft in den Städten, so sind Stadtgärten heute Ausdruck eines neuen städtischen Lebensgefühls.

Stadtgärten entstehen aus dem Wunsch, sich gemeinschaftlich mit dem Gärtnern und der regionalen Versorgung vor Ort auseinander zu setzen. Durch das gemeinsame Tun und Lernen entsteht ein neues Lebensgefühl, das davon getragen ist, im Kleinen etwas bewirken zu können. So auch in Oldenburg.

2015 überließ die Stadt Oldenburg den „Bunkergarten“ per Gestattungsvertrag für fünf Jahre Slow Food Deutschland. Seitdem pflanzen und pflegen Engagierte, die aus der Transition Town und Slow Food Bewegung kommen, auf dem Grundstück zwischen „Wilhelm 13“ und dem alten Luftschutzbunker in der Leo-Trepp-Straße (Google Maps).

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