Our Food. Our Future

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Globale Herausforderungen wie Klimawandel und Migration sind eng mit unserem Lebensmittelsystem verbunden. Um ihnen mit nachhaltigen Lösungen zu begegnen, ist ein grundlegender Wandel unseres Ernährungssystems notwendig. Die paneuropäische Kampagne #OurFoodOurFuture will junge Erwachsene zu nachhaltigen Konsummustern und politischem Engagement für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem ermutigen.



Our Food. Our Future ist eine paneuropäische Kampagne, in der sich Slow Food Deutschland mit 16 anderen Organisationen für Lieferketten einsetzt, die Menschenrechte und Umweltschutz respektieren. Im Fokus stehen die Rechte von Arbeitsmigrant*innen und Klimaschutz

Unsere Mission ist es, solidarisch mit Arbeiter*innen für angemessene Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft zu kämpfen. Wir wollen die Rechte von migrantischen Arbeiter*innen verbessern und die klima- und umweltschädlichen Praktiken der Lebensmittelunternehmen und Supermärkte beenden.

Wir ermutigen Verbraucher*innen in Europa, nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen. Doch sind wir als Bürger*innen überzeugt, dass individuelle Entscheidungen nicht ausreichen. Globale Agrar-Lieferketten werden von der internationalen Handels- und Agrarpolitik bestimmt. Daher treten wir für rechtlich bindende Vorschriften ein. Sie müssen menschenwürdige Arbeitsbedingungen garantieren sowie Umwelt- und Klimaschutz gewährleisten.

Für uns sind ein europäisches Lieferkettengesetz (mHREDD), die Farm-to-Fork-Strategie sowie das neue Migrations- und Asyl-Paket zentrale politische Projekte für die Kommission und das EU-Parlament.

Mehr zu den Forderungen von Our Food. Our Future findest Du hier.


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Unsere Lebensmittel. Unsere Zukunft. Unsere Forderungen.


people_main_brightBlue.pngMenschenwürdige Arbeitsbedingungen ohne Kompromisse!

Wir brauchen menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen entlang von Agrar-Lieferketten unter besonderer Berücksichtigung besonders verwundbarer Gruppen wie migrantischen Arbeiter*innen, weiblichen Beschäftigten und Kleinbäuer*innen. 

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Lebensmittel sollten zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen!

Um die planetaren Grenzen der Erde einzuhalten und die Lebensgrundlagen vor allem im Globalen Süden zu sichern, müssen wir Geschäftsmodelle aufgeben, die unser Klima und unsere Umwelt schädigen.

balance___yellow.png Wirkungsvolle Gesetze müssen Menschenrechte und Umweltschutz sicherstellen!

Große Lebensmittelkonzerne und Supermärkte müssen für Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen, Umweltzerstörung sowie Landraub und Zwangsumsiedlungen entlang ihrer Lieferketten rechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

world-grid_green.png   Nur ein systemischer Wandel wird unser Ernährungssystem reparieren!

Selbst wenn wir eine Politik der kleinen Schritte verfolgen, muss auf lange Sicht eine fundamentale Veränderung des Ernährungssystems erreicht werden.



Das vollständige Manifesto von Our Food. Our Future findest Du hier:


Das kaputte globale Lebensmittelsystem muss repariert werden!


Zur internationalen Kampagnen-Webseite von Our Food. Our Future geht's hier.



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Neuigkeiten

Our Food Our Future: Verbraucher*innen zur Beteiligung aufgerufen.

Our Food Our Future: Verbraucher*innen zur Beteiligung aufgerufen.

10.06.2021 – Im Rahmen der paneuropäischen Kampagne ‚Our Food our Future‘ setzt sich Slow Food Deutschland gemeinsam mit 16 Partnerorganisationen für ein faires Lebensmittelsystem ein. Im Fokus steht die Fairness gegenüber Arbeitsmigrant*innen, Umwelt und Klima. Ziel ist es, Verbraucher*innen in Europa von nachhaltigen Kaufentscheidungen zu überzeugen und den öffentlichen Druck auf politische Entscheidungsträger*innen zu erhöhen. Ab sofort können sich junge Erwachsene europaweit an einem Ideenwettbewerbbeteiligen und mit ihrer Kreativität die Kampagne vorantreiben. Einsendeschluss ist der 31. August 2021.

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Heißer Honig: Die Bienen und der Klimawandel

Sie versüßen unsere Mahlzeiten, erhalten biologische Vielfalt und sorgen für ertragreiche Obsternten: Bienen sind für unser Lebensmittelsystem unverzichtbar. Gemeinsam mit Imker*innen aus Deutschland und Peru sowie Expert*innen für Ernährung und Klimawandel diskutieren wir am 16.02.2021 um 19:30 Uhr die regionalen und globalen Auswirkungen des Klimawandels auf Bienen und entwerfen zukunftsfähige Strategien, um Bienenpopulationen langfristig zu schützen. Im Anschluss erleben wir bei einer Honigverkostung die geschmacklichen Nuancen biologischer Vielfalt.

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Schnippeldisko: Multitasking für die Ernährungswende

Schnippeldisko: Multitasking für die Ernährungswende

22.01.2021 – Zahlreiche Verbraucher*innen kamen der Einladung zur diesjährigen virtuellen Schnippeldisko am Vorabend der „Wir haben es satt“-Demonstration nach. Über 1.400 mal wurde der Livestream aufgerufen. Menschen unterschiedlichen Alters nutzten die Chance, sich über ernährungspolitische Themen auszutauschen. Auch der Genuss kam nicht zu kurz: Gekocht wurden verschiedene Wintergemüse – ob als Suppe oder Ofengemüse . Für den Nachtisch eigneten sich übriggebliebene Weihnachtsmänner. Das Tanzbein in der eigenen Küche zu schwingen, war für viele eine willkonmene Einladung zur Bewegung während des Lockdowns.

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Im Zeichen einer fairen Zukunft für alle - das Netzwerktreffen von Slow Food Youth

Im Zeichen einer fairen Zukunft für alle - das Netzwerktreffen von Slow Food Youth

23.12.2020 - Beim virtuellen Treffen des Slow-Food-Youth-Netzwerks, Ende November 2020, kamen rund 60 Teilnehmer*innen aus der gesamten Bundesrepublik sowie aus der Schweiz zusammen, um sich über die Arbeit ihrer lokalen Youth-Gruppen auszutauschen und gemeinsam gute, saubere und faire Produkte zu verkosten. Inhaltlich setzten sie sich besonders mit den Zusammenhängen zwischen Landwirtschaft, Migration und Klimawandel auseinander und erarbeiteten kreativen Inputs für die Kampagne Our Food Our Future, die Slow Food Deutschland (SFD) derzeit mit 16 europäischen Partnerorganisationen entwickelt.

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Das Projekt wird ko-finanziert von der Europäischen Union.

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Disclaimer:

Dieses Dokument wurde mit Unterstützung der Europäischen Union produziert. Die Inhalte dieses Dokument liegen in der alleinigen Verantwortung von Slow Food Deutschland und spiegeln unter keinen Umständen die Positionen der Europäischen Union wider.