Pressemitteilungen 2019

Neuer Slow-Food-Deutschland-Vorstand gewählt

08.07.2019 - Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung von Slow Food Deutschland e. V. am 06. Juli in Erfurt wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt. Der neue Vorstand besteht aus der Vorsitzenden Dr. Ursula Hudson, der stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Nina Wolff, sowie aus dem Schatzmeister Dr. Rupert Ebner, dem Beisitzer Klaus Flesch und der Beisitzerin Lea Leimann.

PM Neue Slow Food Youth Leitung gewählt

21. Juni 2019 - Bei ihrem Netzwerktreffen im Mai in Leipzig wählten die knapp 30 Wahlberechtigen von Slow Food Youth ihre neue Leitung. Das Team, bestehend aus vier Frauen und zwei Männern im Alter von 25 bis 33 Jahren, hat seine ehrenamtliche Arbeit jetzt aufgenommen und möchte aktiv dazu beitragen, eine Ernährungswende in Deutschland herbeizuführen. Dafür stehen kulinarische Protestaktionen, Ernährungsbildung, Netzwerken sowie die Leidenschaft für gute Lebensmittel auf ihrer Agenda.

Welttag der Meere: Verantwortungsvolles Fischereimanagement für den Schutz der Meere

6. Juni 2019 - Meere und Ozeane stehen aufgrund von Klimakrise, Verschmutzung und Überfischung unter massivem Druck. Auf europäischer Ebene läuft aktuell der Countdown für ein nachhaltiges Fischereimanagement: Die EU hat sich verpflichtet, die Überfischung bis 2020 zu beenden, um den Raubbau an den marinen Ökosystemen maßgeblich einzudämmen. Zum Welttag der Meere am 8. Juni ruft Slow Food Deutschland alle verantwortlichen Entscheidungsträgerinnen und -träger dazu auf, die Ziele der Fischereireform endlich entschlossen umzusetzen.

PM Weltmilchtag: Zurück zur echten Milch

28. Mai 2019 - Anlässlich des Weltmilchtags am 1. Juni spricht sich Slow Food Deutschland für mehr Wertschätzung und Förderung guter Milchen aus bodengebundener Weidehaltung aus. Denn Haltungsform, Futter sowie der Verarbeitungsgrad von Milch wirken sich massiv auf den Geschmack sowie auf Umwelt und Klima aus. Am 29. Mai lädt Slow Food Verbraucherinnen und Verbraucher in Norddeutschland dazu ein, mehr darüber zu erfahren und zu schmecken, was eine gute Milch auszeichnet.

PM Internationaler Tag zum Erhalt der Artenvielfalt: Essen, was man retten will!

16. Mai 2019 - Der rapide Biodiversitätsverlust bringt das Gleichgewicht des Planeten immer mehr ins Schwanken, schränkt unsere Ernährungssouveränität ein und gefährdet langfristig die Ernährungssicherheit. Anlässlich des Internationalen Tags zum Erhalt der Artenvielfalt am 22. Mai fordert Slow Food Deutschland Politik und Lebensmittelhandel auf, dringend einen ambitionierten Aktionsplan zum Erhalt der Artenvielfalt umzusetzen. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich für die Artenvielfalt einsetzen, indem sie essen, was sie retten wollen und alte Sorten und ökologisch erzeugte Lebensmittel beim Einkauf vorziehen sowie samenfeste Sorten im Garten anbauen.

PM Bienentag mit Auftakt zum Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg

14. Mai 2019 - Mit einem großen Bienen-Aktionstag startet am Sonntag, 19. Mai, das Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg. Los geht es um elf Uhr auf dem Züblin-Parkhaus in Stuttgart. Auf Einladung von Slow Food Deutschland e.V., proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenforschung und dem Bienenschutz Stuttgart e.V. wird es ein breites Angebot rund um das wichtigste Nutztier der Welt geben – die Biene.

PM End of Fish Day 2019: Sicherung der Fischbestände nur durch globale Verantwortung für Fischerei und Meere möglich

04. April 2019 - Am 5. April rufen Slow Food Deutschland, Fair Oceans und Brot für die Welt erstmals den End of Fish Day aus. An diesem Tag verbraucht Deutschland für das laufende Jahr 2019 rein rechnerisch die letzten, unter deutscher Flagge gefangenen oder in Aquakultur erzeugten Fische und Meeresfrüchte. 74 Prozent der bei uns konsumierten Fische und Meeresfrüchte stammen aus Importen. Auch durch den übermäßigen Fischverbrauch von Industrienationen wie Deutschland kommt es dazu, dass laut Welternährungsorganisation in den Ozeanen mittlerweile mehr als 33 Prozent der Fischbestände überfischt sind.

28 Teilnehmende für das neue Jahr der Slow Food Youth Akademie

20. März 2019 - Am 22. März starten 28 junge Erwachsene das Weiterbildungsprogramm von Slow Food Deutschland, bei dem sie unter anderem auf dem Acker, dem Schlachthof, dem Fischkutter, in der Backstube und in Brüssel, dem Zentrum europäischer Politik Station machen. An acht gemeinsamen Wochenenden setzen sie sich damit auseinander, wie Lebensmittel hergestellt und weiterverarbeitet werden und wer darüber entscheidet. Expertinnen und Experten aus Landwirtschaft und Handwerk, Gastronomie und Handel, Wissenschaft und Politik begleiten sie dabei.

Weltverbrauchertag: Mehr Klarheit und Transparenz beim Lebensmitteleinkauf

13. März 2019 - Zum Weltverbrauchertag 2019 am 15. März fordert Slow Food Deutschland von der Politik, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher zwischen nährstoffreichen Lebensmitteln auswählen können, die auf ethisch sowie ökologisch verträgliche Weise hergestellt und gehandelt werden. „Die Politik sollte Vorbild sein und unseren Lebensmitteln ihren Stellenwert als Mittel zum Leben zurückgeben, sie in in ihrer wahren Qualität und ihrem Preis aufwerten und Transparenz sicherstellen,“ so Ursula Hudson, die Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

PM Internationaler Tag des Artenschutzes: Zukunft unserer Ernährung mit der Gabel sichern

01. März 2019 - Anlässlich des internationalen Tags des Artenschutzes am 3. März fordert Slow Food Deutschland die Politik auf nationaler, EU- sowie internationaler Ebene auf, die Weichen für den Erhalt des Artenschutzes endlich richtig zu stellen. Laut eines neuen FAO-Berichts ist die biologische Vielfalt Voraussetzung, um uns auch künftig mit Lebensmitteln versorgen zu können. Deshalb möchte Slow Food auch Verbraucherinnen und Verbraucher anregen, mit Freude und Genuss zur Ernährungssicherung beizutragen, indem sie die Vielfalt sowie alte Sorten ihrer Regionen auf den Teller bringen.

PM Bewusster Genuss beim "Markt des guten Geschmacks" in Stuttgart

21. Februar 2019 - Vom 25. bis 28. April öffnet eine außergewöhnliche Genussmesse in Stuttgart ihre Tore: der „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. 450 Genusshandwerker aus ganz Europa präsentieren auf der Leitmesse von Slow Food Deutschland eine einzigartige Vielfalt regionaler, traditionell handwerklich hergestellter Spezialitäten. Die Produkte, die auf dem Messe-Marktplatz angeboten werden, müssen den Qualitätskriterien von Slow Food genügen. Dies bedeutet, dass sie gemäß dem Slow-Food-Motto „gut, sauber, fair“ hohe Ansprüche an Geschmack und Qualität erfüllen müssen. Außerdem wird großer Wert auf Transparenz bei Herstellung und Inhaltsstoffen gelegt. Die Produkte bestehen aus hochwertigen Zutaten. Sie sind mit qualifiziertem, handwerklichem Wissen und Können sowie umwelt- und ressourcenschonend hergestellt.

Slow Food nimmt seinen 5.000sten Passagier in die Arche auf

8. Februar 2018 - Mit dem internationalen Projekt „Arche des Geschmacks“ schützt Slow Food seit 1999 vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, Gemüse- und Obstsorten sowie Lebensmittel, die mit handwerklichem Können und Wissen hergestellt werden. Nach dem Motto „Essen, was man retten will“ macht Slow Food diese Erzeugnisse und Techniken wieder bekannt und schützt die biokulturelle Vielfalt weltweit. Der Honig der Gurma aus der Region Tapoa in Burkina Faso ist der 5.000ster Passagier. In Deutschland zählt die Arche aktuell 73 Passagiere.

„Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!“: 35.000 fordern von Ministerin Klöckner eine EU-Agrarreform für Bauern, Tiere und Umwelt

19. Januar 2019 - Eine zukunftsfähige Agrarreform – das fordern 35.000 Menschen bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration zum Auftakt der „Grünen Woche“ in Berlin. „Lautstark, bunt und entschlossen haben wir heute Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen unmissverständlichen Auftrag gegeben: Schluss mit der falschen Agrarpolitik“, erklärt „Wir haben es satt!“-Sprecherin Saskia Richartz im Namen der über 100 Organisationen, die zur Demonstration aufgerufen haben.

PM Getigertes Rind aus Franken wird neuer Arche-Passagier

Berlin, 08. Januar 2018 - Die alte deutsche Rinderrasse Ansbach-Triesdorfer zählt seit Jahrhunderten zum fränkischen Kulturgut. Ende des 19. Jahrhunderts gab es noch über 190.000 der großen und robusten Ansbach-Triesdorfer, heute sind es um die 140 Kühe. Der Fortbestand dieser leistungsstarken Kreuzungsrasse ist damit extrem gefährdet. Für ihren Schutz setzt sich Slow Food Deutschland ab sofort gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes e.V. sowie einer regionalen Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaft ein.

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