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Slow Food Messe: Genießergaumen und feine Nasen gesucht

14.3.2014 - Wer den Gipfel des Genusses erreichen möchte, der wird auf seinem Weg vortrefflich von einem geübten Geschmackssinn unterstützt. Aus diesem Grund können Besucher auf dem Stuttgarter „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“  vom 10. bis 13. April nicht nur bei über 400 Genusshandwerkern probieren und einkaufen, sondern auch eine ganze Menge über die geschmackliche Vielfalt von Speisen und Getränken lernen.

Genießergaumen kommen auf dem „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ dieses Jahr garantiert nicht zu kurz: Unter der Anleitung von Experten verkosten und vergleichen die Teilnehmer den Geschmack von Lebensmitteln bei unterschiedlichen Herkünften, Zubereitungsweisen und Reifegraden. Gemeinsam suchen die Teilnehmer das Typische, spüren Nuancen hinterher und entdecken bisweilen Überraschendes. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr unter anderem: Geschmacksunterschiede regionaler Mineralwässer (unter der Leitung von Wasser-Sommelier Jonas Seidl), das saure Gold des Wiener Essigpapsts Erwin Gegenbauer sowie Felchen, Renke und Maräne – ein Fisch aus drei unterschiedlichen Lebensräumen.

Im Bild oben: Teilnehmerin an einem Geschmackserlebnis auf dem Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe. | © Stefan Abtmeyer


Weinseminare: Alleinunterhalter oder Essensbegleiter?

Der Besuch des „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ hat sich auch bei Weinfreunden als fester Termin im Genusskalender etabliert. Auf der Messe präsentiert die Slow Food Vinothek die große Vielfalt und die Besonderheiten deutschen Weins. Über 150 Tropfen von über 50 Weingütern bieten eine einzigartige Gelegenheit, die spannende Geschmacksvielfalt deutscher Gewächse zu entdecken und zu erschmecken. Darüber hinaus ist natürlich auch der Blick über den Gläserrand in internationale Anbaugebiete möglich. Große Namen der Weinwelt sind in Stuttgart ebenso zu finden wie kleine Weingüter, die seit vielen Generationen als Familienbetrieb geführt werden und deren Erzeugnisse selten einem größeren Publikum zugänglich sind. Auf Wunsch informieren die Slow Food Berater interessierte Gäste über die angebotenen Weine und führen – gegen eine geringe Gebühr – eine individuell zusammengestellte Weinprobe durch. Für besonderen Genuss sorgen in der Vinothek jedes Jahr die Weinseminare. An den vier Messetagen stehen jetzt insgesamt zwölf Weinseminare auf dem Programm. „Das Angebot ist insgesamt noch hochwertiger geworden und auch für erfahrene Weinkenner interessant“, sagt Messe-Projektleiterin Lilo Haug. Die klassische Kombination aus „Wein und Käse“ findet hier ebenso Beachtung wie badische Spätburgunder oder die faszinierende Vielfalt deutscher Sekte.

Im Bild oben: Der Klassiker unter den Weinseminaren "Wein und Käse". | © Stefan Abtmeyer

Vortragsprogramm: Was macht gute Lebensmittel aus?

Wann ist ein Lebensmittel auch ein gutes Lebensmittel? Wie sieht die Zukunft der Gastronomie aus – Kochkunst oder doch eher Systemgastronomie? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es im Rahmen spannender Podiumsdiskussionen und Vorträge auf der Forumsbühne in Halle 3. Am Donnerstag, 10. April, stehen vor allem Angebote für Fachbesucher im Mittelpunkt, am Freitag, 11. April, dreht sich im Rahmen des Schultags alles um den kulinarischen Nachwuchs. Samstag und Sonntag, 12. und 13. April, stehen dann unter der Überschrift „Fruchtbare Böden – gute Lebensmittel“ sowie „Nachhaltiger Genuss“.

Quelle: Pressemeldung der Messe Stuttgart vom 14.3.2014

Weitere Informationen und Buchung aller Veranstaltungen im Rahmenprogramm unter: www.messe-stuttgart.de/slowfood/rahmenprogramm

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