Aktuelles

Klimawandel und die Folgen: Jammern hilft nicht

(c) Runa Apel.jpg17.04.2019 - Der Hitzesommer 2018 mit hohen Temperaturen und geringem Niederschlag war für kleine Erzeugerhöfe besonders schwierig und konnte sogar existenzbedrohend sein. Durch einen Besuch beim Capriolenhof in der Uckermark erfahren wir mehr über die Folgen der Dürre und wie sich ein kleiner Betrieb in Zukunft gegen die klimatischen Veränderungen wappnen kann... WEITER

„Ich bin Teil des Naturkreislaufs.“

Quittenernte 2015_(c)_Hohenloher Schaumweine, Unterregenbach_Webseite.JPG16.04.2019 - Auf der Slow Food Messe vom 25. bis 28. April 2019 präsentieren Genusshandwerkerinnen und -handwerker Lebensmittel, die im Sinne der Slow Food Philosophie produziert werden. Dies wird in einer Ausstellungsordnung geregelt. Produkte, die das Slow-Food-Qualitätsverständnis noch umfassender erfüllen, erhalten die Auszeichnung „Marktheld“ – so zum Beispiel Erzeugnisse von Hans-Jörg Wilhelm. Ein Gespräch mit dem Obstwinzer über seine prickelnden Getränke und ihre Herstellung. WEITER

Auf zum Markt des guten Geschmacks!

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Vom 25. bis 28. April findet in Stuttgart zum 13. Mal der »Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe« statt. Über 400 Genusshandwerkerinnen und -handwerker aus ganz Europa präsentieren dort wieder ihre Spezialitäten. Diese teilt Slow Food 2019 erstmalig ein in: konventionell, Bio nach EU-Öko-Verordnung und Slow Food Markthelden. Was dahinter steckt, das erzählen Klaus Flesch, stellvertretender Vorsitzende von Slow Food Deutschland, und Claudia Nathansohn, Geschäftsstelle Slow Food Deutschland, im Interview. WEITER

Frisch aufgetischt: Fisch zu Ostern

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In vielen bundesdeutschen Haushalten kommt er an Karfreitag auf den Tisch: Der Fisch! Das hat lange Tradition. Doch verbinden Verbraucherinnen und Verbraucher mit kaum einem Nahrungsmittel heute so viel Unsicherheit wie mit dem Fisch. Viele fragen sich, ob er aufgrund von Überfischung überhaupt noch auf der Festtafel gereicht werden darf. Für Slow Food Deutschland ist ausschlaggebend, Fisch als etwas Besonderes zu genießen und auf die Wahl der Fischart und ihrer Bezugsquelle zu achten. WEITER

2019 - Das Jahr des Fischs in der Europäischen Union

Netze © Slow Food_1_1.jpg08.04.2019 - Wie stehen die Chancen, dass sich die Mitgliedstaaten der EU an ihre vor sechs Jahren zugesagte Verpflichtung halten, die Überfischung in den angrenzenden Meeren zu beenden? Slow Food Deutschland mahnt Entschlossenheit an. WEITER

Kaufland im Liebestaumel

(c) Lotte Heerschop_WHES_2015_Auswahl_1_1.jpg05.04.2019 - Der Kaufhausriese wird von seinen Gefühlen übermannt und startet eine neue internationale Werbekampagne. Essen ist künftig weder Fisch noch Fleisch, sondern Liebe, Freiheit, Hingabe und noch viel mehr. Die Marketingabteilung fährt große Geschütze auf. WEITER

End of Fish Day 2019: Sicherung der Fischbestände nur durch globale Verantwortung für Fischerei und Meere möglich

Netze © Slow Food_1_1.jpg04.04.2019 - Am 05. April rufen Slow Food Deutschland, Fair Oceans und Brot für die Welt erstmals den End of Fish Day aus. An diesem Tag verbraucht Deutschland für das laufende Jahr 2019 rein rechnerisch die letzten, unter deutscher Flagge gefangenen oder in Aquakultur erzeugten Fische und Meeresfrüchte. 74 Prozent der bei uns konsumierten Fische und Meeresfrüchte stammen aus Importen. Auch durch den übermäßigen Fischhunger von Industrienationen wie unserer kommt es dazu, dass laut Welternährungsorganisation in unseren Ozeanen mittlerweile mehr als 33 Prozent der Fischbestände überfischt sind. WEITER

Karpfennarrisch in der Oberpfalz

Fischhof Bächer_Karpfen_(c) Ingo Hilger_klein_1_1.jpg03.04.2019 - Obwohl Karpfen zu den wenigen Fischarten gehören, deren Bestand nicht bedroht ist, hat er für viele Fischesserinnen und -esser kein besonders gutes Image. Ganz anders in der Oberpfalz, dort wird er heiß geliebt – und nachhaltig gezüchtet, beispielsweise von Klaus Bächer. 

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„Ich kann nicht Karottenmus predigen und Leberwurstbrot essen“

Hubert_Hohler_(c)_Buchinger Wilhelmi_1_1.jpg01.04.2019 - Hubert Hohler (57) arbeitet seit über zwanzig Jahren als Küchenchef in der Klinik Buchinger Wilhelmi in Überlingen, die für ihre vegetarische Bio-Gourmetküche bekannt ist. 2007 schloss er sich der Slow-Food-Bewegung an und gründete die lokale Gruppe Slow Food Bodensee. Nun ist er auch Mitglied des Slow-Food-Netzwerks für Köche, der Chef Alliance, geworden. Im Interview berichtet er, wie er Gesundheit und Genuss zusammenbringt.

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Gebratene Chicoreèfilets

Gebratener_Chicoree_(c)_Buchinger Wilhelmi_1_1.jpg01.04.2019 - Hubert Hohler (57) ist Mitglied der Slow Food Chef Alliance. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er als Küchenchef in der Klinik Buchinger Wilhelmi in Überlingen, die für ihre vegetarische Bio-Gourmetküche bekannt ist. Heute hat er uns einen Rezept-Tipp für Gebratene Chicoreèfilets zur Verfügung gestellt. WEITER

Zum Wohl!

700.16.04_Hinterwälder Rind_Stefan Abtmeyer_1_1.jpg01.04.2019 - Die staatliche Tierwohl-Initiative unseres Bundeslandwirtschaftsministeriums war sehr lange Zeit in der Pipeline. Im Februar wurde sie nun endlich vorgestellt. Ihr Ziel: Die Lebensbedingungen unserer Nutztiere von Geburt bis zur Schlachtung deutlich zu verbessern. Angesichts des Ergebnisses fragt sich Ursula Hudson besorgt, wo die Köpfe dieser Initiative ihren gesunden Menschenverstand gelassen haben.

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Vermeintliche Heilsbringer

Messe-2016_Dr.UrsulaHudson_(HolgerRiegel)_200x200.jpg28.03.2019 - In diesem Kommentar äußert sich Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, zum Thema Biolebensmittel in Discountern. Bio-Lebensmittel haben die Nische verlassen und finden sich mittlerweile in vielen Discounter-Supermarktregalen. Eine echte Wertigkeit von Lebensmitteln widerspricht der Grundlage des Discounts, meint Slow Food. 

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Chef-Alliance-Koch Thomas Sampl zu "gut, sauber, fair"

2019_Fisch_(c)Slow Food_36_klein 1..1.jpg27.03.2019 - In der Hobenhöök bietet Thomas Sampl regionale und saisonale Lebensmittel und daraus zubereitete norddeutsche Speisen an. Wie er das umsetzt, seinen eigenen Ansprüchen dabei gerecht wird und seine Gäste überzeugt, davon berichtet er im Interview mit Slow Food Deutschland.

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Großer Auftritt für kleine Fische in Hamburg

2019_Fisch_(c)Slow Food_17_klein 1..1.jpg26.03.2019 - Zum Thema »Welcher Fisch zu Ostern?« zeigten Thomas Sampl und sein Küchenteam interessierten Slow-Food-Gästen im Februar in der Hamburger »Hobenköök«, wie nachhaltiger Fischgenuss mit heimischen, wenig bekannten und kleinen Fischen heute möglich ist.

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Rezept-Tipp: Fisch zu Ostern

2019_Fisch_(c)Slow Food_25_klein 1..1.jpg25.03.2019 - Als Vorbereitung auf Ostern zeigt Chef-Alliance-Koch Thomas Sampl, wie das Osteressen mit heimischen und wenig bekannten Fischarten wie Rotaugen, Rotfedern, Schleie und Flußbarsch gelingen kann.

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Garten-Tipp: Kräuter für Menschen und Bienen

borretsch-ringelblumen_200_200.jpg25.03.2019 - Bald beginnt die Gartensaison, es wird wieder gepflanzt, geerntet und gegessen. Doch können wir die Beete nicht nur für die menschliche Ernährung nutzen: Mit den Blüten der richtigen Kräuter und Gemüsesorten fördern wir auch gefährdete Wildbienen und andere Insekten. Als Gegenleistung bestäuben sie unsere Nutzpflanzen.

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28 Teilnehmende für das neue Jahr der Slow Food Youth Akademie

Slow Food Youth Akademie22.03.2019 - Am 22. März starten 28 junge Erwachsene das Weiterbildungsprogramm von Slow Food Deutschland, bei dem sie unter anderem auf dem Acker, dem Schlachthof, dem Fischkutter, in der Backstube und in Brüssel, dem Zentrum europäischer Politik Station machen. An acht gemeinsamen Wochenenden setzen sie sich damit auseinander, wie Lebensmittel hergestellt und weiterverarbeitet werden und wer darüber entscheidet. Expertinnen und Experten aus Landwirtschaft und Handwerk, Gastronomie und Handel, Wissenschaft und Politik begleiten sie dabei.

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Slow Fish 2019 in Genua

SlowFish2017_foto_Paolo Properzi-200x200.jpgDie neunte Slow Fish findet vom 9. bis 12. Mai 2019 im Alten Hafen von Genua in Italien statt. Das internationale Slow-Food-Event widmet sich alle zwei Jahre dem Thema nachhaltige Fischerei und den Herausforderungen mariner Ökosysteme. Neben spannenden inhaltlichen Vorträgen erwarten Besucherinnen und Besucher viele leckere Köstlichkeiten aus dem Meer.

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Weltverbrauchertag 2019: Was Slow Food Deutschland fordert

Tauernroggen Slow Food Archiv 200x200.jpg14.03.2019 - Zum Weltverbrauchertag 2019 am 15. März fordert Slow Food Deutschland von der Politik, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher zwischen nährstoffreichen Lebensmitteln auswählen können, die auf ethisch sowie ökologisch verträgliche Weise hergestellt und gehandelt werden. Auch was sich Menschen aus unserem Netzwerk zum Weltverbrauchertag wünschen, lesen Sie hier. Wir haben drei Leitungen unserer regionalen Gruppen dazu befragt.

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Interview mit Chef Alliance Koch Manuel Reheis

Reheis_Copyright_Daniel_Grund_200x200.jpg12.03.2019 - Das Restaurant Broeding ist in München seit über 25 Jahren eine Institution der gehobenen Gastronomie. Küchenchef Manuel Reheis war von Anfang an dabei. Er begeistert sich für regionale Zutaten und den unverfälschten Geschmack von Lebensmitteln. „Ich kreiere beispielsweise lieber etwas, das eigenständig neben den kaltgeräucherten Saibling von meinem Fischer auf den Teller kommt, anstatt den Fisch geschmacklich zu verändern“, beschreibt er seinen Ansatz. Seit Januar ist Reheis neues Mitglied der Slow Food Chef Alliance.

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Internationaler Tag des Artenschutzes: Zukunft unserer Ernährung mit der Gabel sichern

6000.03.01.29_Chili 2012_Gisela Bautz.jpg01.03.2019 - Anlässlich des internationalen Tags des Artenschutzes am 3. März fordert Slow Food Deutschland die Politik auf nationaler, EU- sowie internationaler Ebene auf, die Weichen für den Erhalt des Artenschutzes endlich richtig zu stellen. Laut eines neuen FAO-Berichts ist die biologische Vielfalt Voraussetzung, um uns auch künftig mit Lebensmitteln versorgen zu können. Deshalb möchte Slow Food auch Verbraucherinnen und Verbraucher anregen, mit Freude und Genuss zur Ernährungssicherung beizutragen, indem sie die Vielfalt sowie alte Sorten ihrer Regionen auf den Teller bringen.

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Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung setzt nicht an der Wurzel des Problems an

LMV_2013.03 Dresden rettet Gemüse_01.9934_Friedemann Lätsch.jpg22.02.2019 – Die im Bundeskabinett verabschiedete Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner zielt darauf ab, die Lebensmittelverschwendung in Deutschland gemäß der EU-Vorgabe pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene bis 2030 zu halbieren. Slow Food Deutschland begrüßt zwar das Ziel, kritisiert jedoch, dass die Strategie die Wurzel des Problems, nämlich systemimmanente Probleme, sowie Vorernteverluste nicht in den Blick nimmt. 

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Bewusster Genuss beim "Markt des guten Geschmacks" in Stuttgart

Messe_200_200_Zalina Babaeva_6141.jpg21.02.2019 - Vom 25. bis 28. April öffnet eine außergewöhnliche Genussmesse in Stuttgart ihre Tore: der „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. 450 Genusshandwerker aus ganz Europa präsentieren auf der Leitmesse von Slow Food Deutschland eine einzigartige Vielfalt regionaler, traditionell handwerklich hergestellter Spezialitäten. Die Produkte, die auf dem Messe-Marktplatz angeboten werden, müssen den Qualitätskriterien von Slow Food genügen. Dies bedeutet, dass sie gemäß dem Slow-Food-Motto „gut, sauber, fair“ hohe Ansprüche an Geschmack und Qualität erfüllen müssen. 

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Aufruf zur Protestaktion am Europäischen Patentamt in München

Aufruf Demo Keine Patente auf Saatgut20.02.2019 - Über 20 Organisationen rufen zu einer gemeinsamen Protestaktion am Europäischen Patentamt (EPA) am 27. März in München auf. An diesem Tag trifft sich der Verwaltungsrat des EPA, in dem die 38 Vertragsstaaten vertreten sind. Auf der Agenda: Patente auf Pflanzen und Tiere aus herkömmlicher Züchtung. Zu den Beratungen des Verwaltungsrates ist nur die Industrie eingeladen. Die Organisationen wollen mit ihrem Aufruf sicherstellen, dass die Interessen der Allgemeinheit nicht außen vor bleiben.

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Hülsenfrüchte: Hoffnung der Agrarwissenschaft

Hülsenfrüchte aus Ungarn19.02.2019 - Hülsenfrüchtler wie Bohnen, Erbsen und Linsen sind ein wichtiges Thema in der ökologischen Landwirtschaft. Gute Eigenschaften sowohl für den Ackerbau als auch für die Ernährung verschaffen ihnen diese Aufmerksamkeit. Slow Food Deutschland und Vivaorganic luden am vergangenen Freitag zum BioFach-Kongress nach Nürnberg ein, um das Thema näher zu beleuchten. Ein Bericht von Katharina Heuberger.

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Innovationsprinzip droht Vorsorgeprinzip auszuhebeln

Innovationsprinzip19.02.2019 - In wenigen Tagen gibt der Rat der Europäischen Union seine Position zum Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon Europe“ bekannt. Da das Innovationsprinzip in das neue Horizon Europe Programm aufgenommen wurde, fordert Slow Food Europe die Entscheidungsträger auf, diesen Entschluss rückgängig zu machen und das Vorsorgeprinzip als einziges Standardprinzip des neuen Horizon Programms beizubehalten. 

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Bayerns Bienenrevolution

umzug-der-tiere-19-schlange-Katharina-Heuberger_200_200.jpg15.02.2019 - Direkt vor unserer Nase findet ein gewaltiges Artensterben statt. Auf deutschen Äckern werden Insekten, Vögel und viele andere Wildtiere in einem nie gekannten Ausmaß ausgelöscht. Eine wesentliche Schuld daran trägt die industrielle Aufrüstung unserer Landwirtschaft. In Bayern könnte der Volkswille jetzt in einem Gesetz münden, das Naturschutz und Landbewirtschaftung mit einander versöhnt. Slow Food Deutschland gehört zu den Unterstützern dieser Initiative. Ein Bericht von Katharina Heuberger.

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Neuer IPES Bericht: Hin zu einer Gemeinsamen Lebensmittelpolitik für Europa

Cover IPES Bericht11.02.2019 – Am 7. Februar 2019 veröffentlichte IPES, das Panel of Experts on Sustainable Food Systems, seinen Vorschlag für eine Gemeinsame Lebensmittelpolitik für Europa. Slow Food war einer der ganz wichtigen Akteure, die über einen Zeitraum von drei Jahren diesen konkreten Plan für die Umgestaltung des aktuellen europäischen Lebensmittelsystems ausgearbeitet haben. In einem sind sich alle Mitwirkenden einig: Es führt kein Weg daran vorbei, die Gemeinsame EU-Agrarpolitik in eine ressortübergreifende EU-Lebensmittelpolitik zu überführen. Anders lässt sich der dringend nötige Wandel hin zu einem zukunftsfähigen Lebensmittelsystem nicht bewerkstelligen.

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Slow Food nimmt seinen 5.000sten Passagier in die Arche auf

Honey_Tapoa_6_200x200.jpg08.02.2019 - Mit dem internationalen Projekt „Arche des Geschmacks“ schützt Slow Food seit 1999 vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, Gemüse- und Obstsorten sowie Lebensmittel, die mit handwerklichem Können und Wissen hergestellt werden. Nach dem Motto „Essen, was man retten will“ macht Slow Food diese Erzeugnisse und Techniken wieder bekannt und schützt die biokulturelle Vielfalt weltweit. Der Honig der Gurma aus der Region Tapoa in Burkina Faso ist der 5.000ster Passagier. In Deutschland zählt die Arche aktuell 73 Passagiere.

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Mangelnde Tiefe vieler Ernährungsempfehlungen

Messe-2016_Dr.UrsulaHudson_(HolgerRiegel)_200x200.jpg07.02.2019 - Vielen Ernährungsempfehlungen fehlt ein kritischer Blick auf das System. Das meint Slow Food Deutschland Vorsitzende Ursula Hudson und nimmt in diesem Kommentar die auf uns in Magazinen und Zeitschriften hereinprasselnden Ernährungsempfehlungen unter die Lupe, die mehrheitlich von vermeintlichen Versprechen von Entgiftung, Gewichtsverlust und Gesundheit zeugen, denen aber oft ein kritischer Blick auf das System fehlt.

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Volksbegehren in Bayern: Ihre Stimme für die Artenvielfalt

© Toni Mader_Startschuss-Volksbegehren-Artenvielfalt_200x200.jpg05.02.2019 - Gerade läuft das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“: Zwischen 31.01. und 13.02.2019 ist die Eintragungsfrist und es müssen mindestens 1 Million Menschen in die Rathäuser/Eintragungsorte in Bayern gehen, damit ein wirksames Artenvielfalt-Gesetz entstehen kann. Slow Food Deutschland Vorsitzende Ursula Hudson ermutigt mit dieser Videobotschaft alle Bayerinnen und Bayern, ihre Stimme für den Erhalt der Artenvielfalt und den Schutz der Bienen und Insekten abzugeben.

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Nach Masseneinspruch: Syngenta-Patent auf Tomaten widerrufen

Protest gegen Syngenta Patent auf Tomaten31.01.2019 - Nach einem Masseneinspruch hat der Konzern Syngenta jetzt sein europäisches Patent auf Tomaten zurückgezogen. Das Europäische Patentamt (EPA) hat das Patent EP1515600 bereits offiziell widerrufen. Syngenta beanspruchte Saatgut, Pflanzen und Früchte als Erfindung, die aus Kreuzungen mit Tomaten aus Peru und Chile stammen und deswegen einen erhöhten Vitamingehalt haben sollen. Die Tomaten sind nicht gentechnisch verändert, sondern stammen aus herkömmlicher Züchtung. Am Einspruch hatten sich 2017 etwa 65.000 Bürgerinnen und Bürger aus 59 Ländern sowie 32 Organisationen beteiligt.

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„Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!“: 35.000 fordern von Ministerin Klöckner eine EU-Agrarreform für Bauern, Tiere und Umwelt

Ursula Hudson (SFD) und Marie Pugatschow (SFYD) auf dem Podium bei der Wir haben es satt!-Demo 201919.01.2019 - Eine zukunftsfähige Agrarreform – das fordern 35.000 Menschen bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration zum Auftakt der „Grünen Woche“ in Berlin. „Lautstark, bunt und entschlossen haben wir heute Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen unmissverständlichen Auftrag gegeben: Schluss mit der falschen Agrarpolitik“, erklärt „Wir haben es satt!“-Sprecherin Saskia Richartz im Namen der über 100 Organisationen, die zur Demonstration aufgerufen haben.

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Bundesregierung muss Potenzial von Agrarökologie nutzen

agraroekologie_staerken_inkota_2019_1.jpg18.01.2019 - Armut, Hunger, Artensterben, Bodenzerstörung, Klimakrise – hunderte Millionen von bäuerlichen Erzeugerinnen und Erzeugern sind davon betroffen. Die industrielle Landwirtschaft bedroht nachweislich die Existenz (klein-)bäuerlicher Erzeuger und gefährdet die natürlichen Lebensgrundlagen hierzulande und im globalen Süden. In einem heute veröffentlichten Positionspapier fordern 56 zivilgesellschaftliche Organisationen die Bundesregierung auf, Agrarökologie zum zentralen Förderkonzept zur Armutsbekämpfung und zur Anpassung an die Klimakrise zu machen und sie als Grundlage für eine Reform der EU-Agrarpolitik zu nutzen. Das Konzept ist wissenschaftlich fundiert, in der Praxis hinlänglich erprobt und ganzheitlich im Ansatz.

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Tauernroggen Slow Food Archiv 6 200x200.jpg18.01.2019 - ... denn wir möchten, dass Sie weiterlesen. Schließlich geht es um eine Revolution, die die Slow-Food-Bewegung mit in Gang gesetzt hat und an der Sie vermutlich mit beteiligt sind. Der Sturz des alten Systems ist angesagt, und die Verwirklichung einer Vision: ein Europa in dem jeder Zugang zu gesunden, nährstoffreichen, nachhaltig produzierten Lebensmitteln hat. Von Marianne Landzettel.

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Drei Fragen an Mitglied der Chef Alliance Johannes Diem

Johannes Diem, SF CA_200-200.jpg17.01.2019 - Die Chef Alliance Deutschland gründete sich beim Terra Madre Salone del Gusto 2016 in Turin – der größten internationalen Slow-Food-Veranstaltung. Inzwischen gehören 26 Köche dazu, die für die Herkunft ihrer Produkte, ihre Kultur- und Naturlandschaften und den Genuss ihrer Gäste Verantwortung übernehmen. Neues Mitglied der Chef Alliance Deutschland ist Johannes Diem aus dem Convivium Augsburg. Am Herd steht er im »Gasthof Diem«, einem Familienbetrieb in Krumbach.

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Weltweit größte Schnippeldisko gegen Lebensmittelverschwendung wieder in Berlin

Schnippeldisko Topf Tanz Talk in Berlin09.01.2019 - Unter dem Motto „Topf-Tanz-Talk“ öffnet die größte Schnippeldisko der Welt am 18. Januar zum achten Mal ihre Türen: Zwischen 1,5 - 2 Tonnen nicht vermarktbares Gemüse aus dem Berliner Umland werden bei Musik und guter Laune geschnippelt und zu einer Suppe weiterverarbeitet. Mit der Schnippeldisko hat Slow Food Youth Deutschland 2012 gemeinsam mit Partnern ein Format ins Leben gerufen, um auf das beschämende Ausmaß der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen.

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Getigertes Rind aus Franken wird neuer Arche-Passagier

Getigertes Rind aus Franken

08.01.2019 - Die alte deutsche Rinderrasse Ansbach-Triesdorfer zählt seit Jahrhunderten zum fränkischen Kulturgut. Ende des 19. Jahrhunderts gab es noch über 190.000 der großen und robusten Ansbach-Triesdorfer, heute sind es um die 140 Kühe. Der Fortbestand dieser leistungsstarken Kreuzungsrasse ist damit extrem gefährdet. Für ihren Schutz setzt sich Slow Food Deutschland ab sofort gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes e.V. sowie einer regionalen Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaft ein.

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