Convivium

Einkaufen Regional

Bäckerei Kissel, Reichenbach-Steegen, www.backparadies-kissel.de   (auch Interneteinkauf möglich)

Hofladen Schüttler, Wachenheim (Rheinhessen), www.hofladen-schüettler.de    (Obst, Gemüse u.v.m.)

Metzgerei Lind, Zellertal-Harxheim, www.lind-zellertal.de

Bainerhof (Karlfried Simon) Glanrindzüchter (demeter-Betrieb), Waldböckelheim, (nur Verkauf auf dem Markt in Mainz)

Bannmühle (Hans Pfeffer), Odernheim (Biolandhof), www.bannmuehle.de    (Apfelsäfte, Glanrind)

Die Schinkenmanufaktur (Claudia Wild), Monzingen, www.die-schinkenmanufaktur.de (nur Verkauf auf den Märkten in Nieder-Olm, Rockenhausen)

Kaffeemanufaktur Weidmann, Kirchheimbolanden, www.kaffeemanufaktur-weidmann.de (Zeit für guten Kaffee)

Biolandhof Mathern/Faupel, Rothenbaumerhof 2, 67827 Becherbach bei Meisenheim, www.rothenbaumerhof.de

Weingut Barth, Meisenheim, www.hotelweingut-barth.de

Jürgen Blickensdörfer, Winnweiler, www.natur-relax.de   (Gesunder Schlaf mit Schlafsystemen)

Weingut Wick, Zellertal-Zell, www.weingut-wick.de   (ECOvin)

Weingut Schwedhelm, Zellertal-Zell, www.schweldhelm-zellertal.de

Weingut Janson Bernhard, Zellertal-Harxheim, www.jansonbernhard.de   (demeter)

Weingut Hein, Wachenheim (Rheinhessen), www.westwind-weine.de

Weingut Gießen, Wachenheim (Rheinhessen), www.weingut-giessen.de

Weingut Roß, Mölsheim (Rheinhessen), www.weinbau-ross.de

Privat-Weingut Hagmaier, Mölsheim (Rheinhessen), www.weingut-hagmaier.de

Oliver Zelt, Bahnhofstr. 24, 67308 Albisheim, Tel. 06355-4360461, b2xpdmVyLnplbHRAbGl2ZS5kZQ== (für den Verkauf des Honigs bitte anrufen oder über E-Mail melden)

Schäferei Ralph & Christa Brendel, Theresienhof 11, 67725 Börrstadt, Tel. 06357-5816, (Einkauf möglich im Hofladen immer Samstags von 09.00 - 15.00 Uhr)

Weingut Krauß, Zeller Hauptstr. 3, 67308 Zellertal-Zell, Tel.: 06355-2003, ZS5rcmF1c3NAd2Vpbmd1dGtyYXVzcy16ZWxsZXJ0YWwuZGU=

Das Glanrind in der Arche des Geschmacks

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Das Glanrind ist eine traditionelle Hausrindrasse, die vorwiegend in Rheinland-Pfalz und im Saarland beheimatet ist. Nachdem die Rasse durch geänderte Anforderungen fast ausgestorben war, hat sich der Bestand inzwischen wieder erholt. Ende des 18. Jahrhunderts begann durch einkreuzen von Schweizer Vieh die Verbesserung des einheimischen roten kleinen Landviehs. Am Donnersberg und an der Glan entwickelten sich zwei verschiedene Viehrassen, das leichte milchergiebige Glanrind und das schwere Arbeitsrind, das Donnersberger. Bald entstand durch Vermischung der beiden das Glan-Donnersberger, das auch in den Hunsrück, der Eifel und im Westerwald ausgeführt wurde.

Anfangs ein klassisches Dreinutzenrind (Fleisch, Milch, Arbeit), veränderte sich durch Einkreuzen weiterer Rassen ab 1920 das Zuchtideal zum hauptsächlichen Milchlieferanten. Ende 1950er ist ein Tierbestand von 400.000 Stück dokumentiert. Die Einkreuzungen anderer Sorten führten irgendwann zum Verlust entweder der Fleisch- oder Milchleistung, der Niedergang der Rasse begann.

Mitte der 1980er wurde ein Verein zur Erhaltung und Förderung des Glanrindes ins Leben gerufen. Mit 25 Kühen begann man den Bestand langsam wieder aufzubauen. In verschiedenen Verbänden wird heute die Zucht des Glandrindes betrieben, besonderen Wert legt man dabei auf die Fleischleistung.

Nennenswerte Bestände befinden sich in Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen. Die Gesamtzahlen belaufen sich auf ca. 2000 Tiere. Dabei muss man betonen, dass es keine reinrassigen Glanrinder mehr gibt. Zu Beginn der Erhaltungszüchtung fand man keine reinen Bullen mehr, so dass ein mehr oder weniger großer Einfluss anderer Sorten feststellbar ist.

Fleisch und Milch

Der Fokus der Züchtung liegt heute auf der Fleischleistung. Glanrinder verfügen über eine hervorragende Bemuskelung und eine ausgezeichnete Fleischzusammensetzung. Darüber hinaus verfügt die Glankuh über eine hervorragende Milchleistung.

Landschaftsschutz

An die Stelle der Arbeit ist heute vielfach der Einsatz in der Landschaftspflege getreten, wo die Rinder durch Verbiss von Dornen und Sträucher der Verbuschung der Kulturlandschaft entgegen wirken. Die Tiere können, sofern ein entsprechender Unterstand vorhanden ist, ganzjährig im Freien gehalten werden. Durch ihr genügsame Art sind Glanrinder gut für die Beweidung von Magerstandorten geeignet.

Förderer

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), Rassebetreuer Glanrind, Kurt Franck, aW5mb0BnLWUtaC5kZQ==, www.g-e-h.de/geh-rind/glanv.htm

Glanrind-Züchterverband e.V., Ansprechpartnerin Doris Schmitt-Neumann, www.glanrinder.de

Slow Food Deutschland e.V.

Slow Food Convivium Donnersberger Land-Glantal

Biosphären-Reservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Donnersberger Touristikverband, Kirchheimbolanden

Lieferanten in Rheinland-Pfalz

Bainer Hof Simon (Demeter), Schlossstr. 6, 55596 Waldböckelheim, Tel.: 06758-6260, Mobil: 0172-4484453

Bannmühle Hans Pfeffer (BioLand), 55571 Odernheim, Tel.: 06755-1053, Fax: 06755-1732, E-Mail: aW5mb0BiYW5ubXVlaGxlLmRl

Lieferanten im Saarland

Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Obere Saar e.V., Wintringer Hof, 66271 Kleinbittersdorf, Tel.: 06805-1045, Fax: 207305, d2hAYnVlYmluZ2VyLXdlcmtzdGFldHRlbi5kZQ==

Restaurants

Waldhotel Felschbachhof, 66887 Ulmet, www.felschbachhof.de