Restaurant Abessina

Restaurant Abbesina | Göttingen
Dies Restaurant ist eine Empfehlung vom
Convivium Göttingen. (Erscheinungsdatum: 15.05.2014)
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Abbesina Göttingen

Inhaber: A. Esayas
Ritterplan 2
37073 Göttingen

Telefon
0551 40132107

goettingen(at)abessina-restaurant.com

Homepage des Restaurants

Öffnungszeiten

Montag - Sonntag 17.00 - 22.00 Uhr
für Gruppen ab 10 Person nach Rücksprache auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Unser Eindruck

Auf der Suche nach neuen kulinarischen Herausforderungen traf sich das Slow Food Convivium Göttingen zu seinem monatlichen Stammtisch im Restaurant Abessina, das seit einigen Monaten im Ritterplan gegenüber dem Städtischen Museum seine Pforten geöffnet hat. 

Vor dem Besuch hatten wir gelernt, dass die abessinische Küche aus der äthiopisch-etritreischen Region im Osten Afrikas stammt. Das machte uns neugierig.

Schon beim Betreten des Restaurants wurden wir durch Dekoration und Musik  auf Afrika eingestimmt, sehr freundlich empfangen und zu unserem Tisch geleitet.

Beim Studieren der Speisen- und Getränkekarte wären wir ohne die ausführlichen Erklärungen des Kellners schnell an unsere Grenzen gestoßen. Mit seiner Hilfe entschieden wir uns für eine gemischte Platte, die sowohl Gerichte mit Lamm-, Rind- und Hühnerfleisch als auch vegetarische und vegane Speisen enthielt. 

Zu Beginn erhielt jeder einen Teller mit Injera, einem weichen, gesäuerten Fladenbrot aus Teffmehl (Hirse), das mit Weizen- und Maismehl gemischt wird. Wir lernten, dass man die verschiedenen Speisen in Stücke des Fladens wickelt und mit der Hand isst. Zusätzlich gibt es auch eine Platte mit Reis und Couscous sowie etwas Salat.

Die einzelnen Speisen waren sehr lecker und in der Bandbreite von scharf bis mild war für jeden etwas dabei. Besonders gut hat die exotische Variante des Grünkohls geschmeckt. 

Nachdem wir alle angenehm gesättigt waren, konnten wir der eritreischen Kaffeezeremonie zuschauen. 

Diese wird immer von einer Frau durchgeführt. Sie wäscht zunächst die grünen Kaffeebohnen und röstet sie danach in einem kleinen Topf, der anschließend herum gereicht wird, damit alle das Kaffeearoma genießen können. Danach werden die Bohnen zerstampft oder gemahlen und in die sog. Jabana zusammen mit Wasser geschüttet. Diese wird auf einem kleinen Holzkohleofen erhitzt. Gleichzeitig wird in einem separaten Behälter Weihrauch erhitzt, dessen Aroma sich auf angenehme Weise mit dem Kaffeeduft mischt. Der fertige Kaffee wird in kleinen Tassen mit viel Zucker serviert. Der Kaffee wird mehrmals mit frischem Wasser aufgegossen, sodass 3 Durchgänge erreicht werden. 

Die Preise für dieses exotische kulinarische Erlebnis sind sehr in Ordnung.

Wir werden sicher wieder vorbei schauen.

Ingeborg Krämer, Mitglied des Convivium Göttingen

Bilder

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Kontakt zum Convivium

Sie haben das empfohlene Restaurant getestet? Sie haben Empfehlungen oder Hinweise? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: goettingen (at) slowfood.de

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