Rückblick auf Veranstaltungen

Besuch bei den Lausitzer Freiland-Wollschweinen auf dem Diehsaer Lurchenberg am 09.04.2019

Fotos

Bei kühlem Frühlingwind trafen sich 13 Mitglieder und Freunde von SlowFood Lausitz mit Herrn Ufer und Frau Wessel, um die ganzjährige Freilandhaltung der  Schweine kennen zu lernen. Er ist Halter von über 15 Freilandschweinen mit wesentlichem Rasseanteil Mangalica und sie Besitzerin von 8 ha biologisch bewirtschafteter landwirtschaftlicher Nutzfläche.

Gut gelaunt empfingen uns 3 tragende Muttersauen, eine erwachsene Sau als „Erziehungsberechtigte“ und 11 quietsch-vergnügte Läufer auf der Ansaatfläche mit  Leguminosen/Getreide-Gemenge aus dem vergangenen Jahr. Den Tieren in der ungezwungenen Haltung  zuzusehen war für jeden Tierliebhaber eine Freude. Die  beweglichen Unterkünfte aus Holz bieten Schutz vor Witterungsunbilden. Wir erfuhren, dass die Tiere bei ausreichender Bewegung und nahezu vollständig ökologischer Ernährung, in ca. 2,5 Jahren zur Schlachtreife heran wachsen.

Im 400 Jahre alten, liebevoll modernisierten Fachwerkhaus der Familie empfing uns anschließend ein reich gedeckter Tisch. Wir durften kalten Braten, 2 Sorten grünen Speck, Zwiebelschmalz , Blut- und Leberwurst – alles vom Wollschwein – verkosten. Besonders  mundeten Speck – in toller Konsistenz –und der kalte Braten ob ihres ausgiebigen und schmackhaften Fettgehaltes. Der Vorstand von Slow Food Lausitz konnte den Gastgebern einen sehr positiven Erfahrungsbericht von Herrn Meyer – Inhaber der Beckenbergbaude (Slow Food Genussführer !) – übermitteln. Er hat mehrere Tiere aus dieser Zucht erworben und  offeriert eine „Wollschwein – Sonderspeisekarte“.

Das anschließende Rundgespräch reichte vom Klimawandel, über artgerechte Tierhaltung, gesunde Ernährung, Fleischverzehr, EU–Agrarsubventionen bis hin zu Vermarkungsstrategien ab Hof für besondere Erzeugnisse – wie diese Wollschweine. Mit besonderem Dank und guten Erinnerungen verabschiedeten wir uns herzlich von den tollen Gastgebern.

Besuch in der "Bierblume Görlitz" am 12.02.2019

Beitrag und Bilder

Diana Klaus-Metzner und Alexander Klaus stellten uns ihre Arbeit und ihre Produkte vor. Wir waren sehr beeindruckt wie konsequent sie ihren Auffassungen von Regionalität und Unabhängigkeit folgen - Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben (jenseits und diesseits der Grenze), Vertrieb vor Ort nach dem Schornsteinprinzip, Verwertung der Reststoffe aus der Produktion.