Die Junganlage gedeiht

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2018: Unsere Hochstamm-Obstanlage gedeiht

Die Anfang September 2018 vorgenommene Besichtigung zeigte: Fast alle Bäumchen stehen gut da. Leider gibt es auch heuer wieder einige Ausfälle – ob durch den Weidenspinner oder die lange Trockenheit in diesem Jahr oder durch beides gemeinsam? Wir wissen es nicht.

Offizieller Pächter, nur landwirtschaftliche Betriebe dürfen landwirtschaftliche Flächen pachten, ist die Mustea©-Bio-Quittenbaumschule von Mitglied Marius Wittur in Untereisenheim. Sie pflegt die Fläche und die Bäumchen. „Der nochmals sehr scharf ausgeführte Winterschnitt hat zum gewünschten Erfolg geführt: Die Gehölze haben mit einer Vielzahl an Neutrieben reagiert und sich in Länge und Dicke positiv entwickelt. Auch die Hitze und Trockenheit im April hat die Bäume heuer im Frühjahr nicht ausgebremst. Erstmals konnten sich die Bäume aus eigener Kraft mit Feuchtigkeit versorgen, weil ihre Wurzeln sich durch die oberste Sandschicht offensichtlich durchgeschoben zu haben scheinen. "Heute (18.06.2018 – Foto) konnte ich zum ersten Mal sagen, das Baumfeld hat sich geerdet und fängt nun an, aus sich selbst heraus zu gedeihen. Nicht die Lücken, die hier und da auffallen mögen, sind bemerkenswert, sondern mit welcher Vitalität sich nun die Gehölze entwickeln“, so Marius Wittur.

Ob die wenigen, 2018 ausgefallenen Bäumchen ersetzt werden, ist momentan noch unklar. Denn sie würden den Weidenbohrer wieder anlocken. 

Der Weidenbohrer war immer wieder aktiv

Der Weidenbohrer - ein Schmetterling - ermordete im ersten Jahr 20 Bäume durch sich einfressen in deren „Blutbahnen“. Die Bäumchen wurden mit Hilfe des Conviviumbudget ersetzt. Auch in den Jahren 2016 und 2017 war der Weidenbohrer aktiv: 8 und 11 Jungbäume fielen ihm zum Opfer. Die zu ersetzenden wurden aus der Conviviumkasse bezahlt. 

Wie sich herausgestellt hat, ist der doch sehr sandige Untergrund nicht ideal für die Bäume, so dass sie geschwächt sind und den Angriffen des Weidenbohrers nicht genug Widerstand bieten können. Da wir aber konsequent ökologisch arbeiten, kommt ein Spritzen mit Pestiziden nicht infrage.   Foto: Gerd Sych

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