Projekte, Aktionen und Kampagnen

News Gleiche Standards für alle Lebensmittel

News Gleiche Standards für alle Lebensmittel
(c) creative commons
In der Europäischen Union gelten Mindeststandards für die Lebensmittelproduktion. Trotzdem importiert die EU Lebensmittel aus Drittländern, die diesen Mindestvorgaben nicht entsprechen. Durch die Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus Betrieben, die den EU-Standards nicht nachkommen müssen, kommt die EU ihren Verpflichtungen in Bezug auf Umweltschutz, Tierschutz und öffentlicher Gesundheit nicht nach. Slow Food Deutschland fordert die EU deshalb auf, die Doppelstandards für Importwaren zu beenden und durch so genannte “Spiegelmaßnahmen” gleiche Standards für alle Lebensmittel umzusetzen - für Mensch, Tier und Umwelt in Produktionsländern, sowie für mehr Transparenz und Gesundheit für Verbraucher*innen hier. Wir möchten Verbraucher*innen darüber informieren, was sich hinter den Import-Lebensmitteln aus Drittländern verbirgt, die vielleicht regelmäßig im Einkaufskorb landen. Und wir möchten erreichen, dass politische Entscheidungsträger*innen das Thema ernst nehmen. Auch, um für Landwirt*innen in der EU die Umsetzung der Gegenseitigkeit von Produktionsstandards zu erreichen.

Dialogforum private Haushalte – Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

Dialogforum private Haushalte – Reduzierung der Lebensmittelverschwendung
(c) Lotte Heerschop
Als Teil der "Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung" ist im Oktober 2020 das „Dialogforum private Haushalte – Reduzierung von Lebensmittelverschwendung“ ins Leben gerufen worden. Durch regelmäßige Netzwerktreffen und Workshops soll der Erfahrungsaustausch zwischen den zahlreichen in Deutschland schon tätigen Akteur*innen und Institutionen aus Ernährungsbildung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherschutz gefördert werden.

Pestizide ade: Jetzt von der Politik eine Verordnung für giftfreie Landwirtschaft fordern!

Pestizide ade: Jetzt von der Politik eine Verordnung für giftfreie Landwirtschaft fordern!
Mitmachaktion Pestizide ade (c) Slow Food
Die negativen Auswirkungen von Pestiziden auf Mensch, Tier und Umwelt sind durch unzählige Zahlen und Studien belegt. Pestizide verunreinigen nachweislich unsere natürlichen Ressourcen wie Gewässer und Böden, werden mit chronischen Krankheiten beim Menschen in Verbindung gebracht und die Gefährdung der für unsere Ernährung essentiellen Bestäuber und anderer Arten wurde nachgewiesen. Auf EU-Ebene wird deshalb gerade über den Vorschlag für eine "Verordnung zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln" (Sustainable Use Regulation/SUR) diskutiert. Diese wird allerdings in vielerlei Hinsicht behindert, da EU-Mitgliedsstaaten und die Agrarlobby versuchen, den Vorschlag zu verwässern oder zu verzögern. Im Frühling 2024 steht außerdem die EU-Wahl an, wodurch zu befürchten ist, dass die Verabschiedung der Verordnung in den Hintergrund zu geraten droht, wenn der Gesetzgebungsprozess nicht bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode abgeschlossen ist. Deshalb hat Slow Food EU-weit mit dem Bündnis "Bienen und Bauern retten" und PAN Europe eine Mitmachaktion initiiert. So viele Menschen wie möglich sollen mit nur wenigen Mausklicks die zuständigen Entscheidungsträger*innen mit einer Nachricht dazu auffordern können, die geplante "Verordnung zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln" (SUR) zügig noch in dieser Legislaturperiode zu beschließen. Auf diese Weise können verpflichtende Maßnahmen für den Einsatz und die Reduktion von chemischen sowie gefährlichen Pestiziden festgelegt werden.

Glyphosat-Verbot jetzt!

Glyphosat-Verbot jetzt!
(c) Pixabay
Dieses Jahr besteht die Chance, dass Glyphosat in der gesamten EU verboten wird. Denn die EU-Zulassung läuft diesen Dezember aus. Im Herbst werden die EU-Mitgliedstaaten darüber abstimmen, ob das Totalherbizid weiter zugelassen werden soll - trotz erwiesenermaßen bedenklicher Auswirkungen auf Umwelt, Artenvielfalt und Gesundheit. Fordern Sie von der deutschen Bundesregierung, gegen die erneute EU-Zulassung zu stimmen und sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass Glyphosat endlich vom Acker kommt! Bei der Petition handelt es sich um eine gemeinsame Aktion von Slow Food Deutschland mit dem Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e. V., Greenpeace e. V., Umweltinstitut München e. V. und Ekō.

Kein Freifahrtschein für neue Gentechnik in unserem Essen!

Kein Freifahrtschein für neue Gentechnik in unserem Essen!
Kampagne neue Gentechnik
Aktuell drängt die Agrar- und Lebensmittellobby die Europäische Union dazu, neue Gentechnikverfahren zu deregulieren, um deren Herstellung zu erleichtern. Ein solcher Schritt würde die Wahlfreiheit von Verbraucher*innen, sich gentechnikfrei zu ernähren, aushebeln. Lebensmittel, die durch neue Gentechnikverfahren entstanden sind, könnten so über die Hintertür auf europäische Teller gelangen und die Regulierungen, die für GVO in der EU normalerweise gilt, umgehen.

#WenigerIstMeer

#WenigerIstMeer
(c) Ingo Hilger
„Weniger ist Meer“ - das Motto der neuen Veranstaltungsreihe von Slow Food Deutschland. Am Beispiel einzelner Fischarten möchte der Verein Verbraucherinnen und Verbraucher für einen verantwortungsvollen Fischkonsum überzeugen. Aktuell im Fokus: Der Thunfisch.

End of Fish Day

End of Fish Day
(c) Fokke van Saane
2019 riefen Slow Food Deutschland, Fair Oceans und Brot für die Welt erstmals den End of Fish Day aus. An diesem Tag verbraucht Deutschland für das laufende Jahr rein rechnerisch die letzten, unter deutscher Flagge gefangenen oder in Aquakultur erzeugten Fische und Meeresfrüchte. Das heißt, dass wir jährlich über 70 Prozent unseres hiesigen Konsums durch Importe stillen. Slow Food nutzt diesen Tag für Veranstaltungen rund um die Themen diversifizierten Fischgenuss und nachhaltiges Fischereimanagement.

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