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Terra Madre Salone del Gusto: Slow Foodies aus 170 Ländern zeigen gemeinsam Flagge für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem

1.10.2018 – Terra Madre ist das Slow-Food-Netzwerk, das die Slow-Food-Philosophie tagtäglich in die Praxis umsetzt, ob auf dem Feld, auf See, in der Küche oder im urbanen Garten. Es besteht aus Erzeugern, Fischern, Köchen, Imkern, indigenen Gemeinschaften, Tierzüchtern und anderen Vertreterinnen und Vertretern entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette aus 170 Ländern. Alle zwei Jahre kommen sie zum Terra Madre Salone del Gusto in Turin, Italien, zusammen. Rund 90 Teilnehmende bildeten die deutsche Terra-Madre-Delegation.

Zukunftsfähig essen auf hoher See

28.8.2018 – Während seines Master-Studiums "Food Culture and Communication: High-Quality Products" an der Slow Food Universität der gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo, Italien, lernte Heiko Niehaus die Menschen und die Kultur der italienischen Region Piemont sehr gut kennen und erhielt einen Einblick in die traditionelle Herstellung ihrer Lebensmittel. Die Slow-Food-Philosophie hat er verinnerlicht und auch in seinem beruflichen Leben verankert. Auf einem Segelschiff der Ostseeschule Flensburg verarbeitet er in seinem Malgari Café ausschließlich ökologische Lebensmittel von Kleinerzeugern. Diesen September ist er auch als Delegierter beim Terra Madre Salone del Gusto in Turin dabei. Dies nahm Slow Food Deutschland zum Anlass, um mit ihm über sein Projekt zu sprechen.

Klimaschutz und langsames Reisen: Mit dem Lastenrad von Münster nach Turin

21.8.2018 – Slow Food Youth Aktivistin und Ökotrophologie-Studentin Julia Salomon ist eine der circa 80 deutschen Terra-Madre-Delegierten bei der internationalen Slow-Food-Veranstaltung Terra Madre Salone del Gusto in Turin vom 20. bis 24. September 2018. Zukunftsfähig erzeugte Lebensmittel sowie der Klima- und Umweltschutz liegen ihr am Herzen. Um nach Turin zu gelangen, beginnt sie deshalb am 24. August ihre Reise ab Münster auf dem Lastenrad und wird dann bis zu ihrer geplanten Ankunft am 19. September insgesamt 1.110 km zurücklegen. 27 Tage nimmt sich Julia für ihre Reise Zeit, aber dies ist es ihr wert, um ihre Klima- und Energiebilanz niedrig zu halten und auch die Reise selbst auf achtsame Weise durchzuführen. Slow Food Deutschland sprach mit Julia über ihre anstehende Reise und ihre Beweggründe.

Terra Madre Salone del Gusto gibt indigenen Völkern, Migranten und jungen Leuten eine Stimme

4.8.2018 – Terra Madre Salone del Gusto, das wichtigste internationale Event rund um Lebensmittel und Esskultur findet von 20. bis 24. September 2018 im norditalienischen Turin statt. Bei der von Slow Food in Zusammenarbeit mit der Region Piemont und der Stadt Turin organisierten Veranstaltung kommen über 5.000 Delegierte aus 140 Ländern, über 800 Aussteller, 300 Slow Food Presidi und 500 Terra Madre-Lebensmittelgemeinschaften in Turin zusammen.

Nachruf Luis Maldonado

18.5.2018 – Das internationale Slow-Food-Netzwerk trauert um Luis Maldonado. Der Koordinator des Huehuetenango Hochland Kaffee Presidio in Guatemala wurde in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 2018 in Huehuetenango, Guatemala, durch mehrere Schüsse ermordet. Er setzte sich im Netzwerk mit Engagement und Herzblut für soziale Gerechtigkeit und für die Rechte der Kaffeeproduzenten in Guatemala ein.

10000 Gärten in Afrika: Süd-Nord-Begegnung in Berlin

1.11.2017 – Ein fruchtbarer Bildungsdialog während der IGA in Berlin. Slow Food Deutschland hatte im September, den äthiopischen Koordinator des internationalen Slow-Food-Projektes "10.000 Gärten in Afrika", Asmelash Dagne, zu Gast. Aus der Begegnung entwickelten sich viele neue Ideen.

IGA: Slow-Food-Bildungsprojekt

19.7.2017 – Im Rahmen des Slow-Food-Schulprojektes „Boden Begreifen“ führt Slow Food Deutschland bei der Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin über das Jahr hinweg mehrmals die Veranstaltung „Boden – unsere Lebensgrundlage“ auf dem Gelände des 2000m² Weltackers durch. Das Aktionsformat beinhaltet Aspekte der beiden von Slow Food initiierten Projekte Boden Begreifen und 10.000 Gärten in Afrika und findet in Kooperation mit dem Projekt 2000m² Weltacker der Zukunftsstiftung Landwirtschaft statt. Ein Bericht von Sharon Sheets, Slow Food Deutschland.

Slow Food Gärten in Uganda

10.12.2016 - Das Slow Food Projekt "10.000 Gärten in Afrika" ist ein Beitrag zur Ernährungssicherheit in den ärmsten Regionen der Welt. Ein Beispiel ist Uganda. Das Land hat lange Jahre des Guerillakriegs hinter sich und befindet sich jetzt im Aufbau. Dabei hilft auch die Wiederbelebung der Kultur der Gemeindegärten wie der Humanökologe Cory W. Whitney berichtet.

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