Leitungsteam und Koordination

Slow Food Youth ist eine Graswurzelbewegung und lebt von all den Menschen, die das Netzwerk gestalten. Um die Vielzahl an Aktivitäten im Blick zu haben, abzustimmen, in den Verein zu tragen und bei Bedarf zu unterstützen, wird alljährlich eine Youth-Leitung gewählt. Neben den genannten Aufgaben repräsentiert das Leitungsteam die Slow Food Youth und ist Ansprechpersonen für Interessierte.

Unterstützt wird diese Arbeit durch Louise Duhan, die in der Geschäftsstelle von Slow Food Deutschland arbeitet und sich um die Koordination innerhalb des Slow Food Youth Netzwerks kümmert.

Hier stellen wir uns vor: Caro, Doro, Henry, Janina, Lena, Moritz, Nelia, Theo und Louise

Kontakt für sämtliche Anfragen: youth@slowfood.de

Kontakt der Slow Food Youth Leitung: youthleitung@slowfood.de

Caroline Barth

Das Beste an Slow Food ist der Wille, etwas zu verändern und damit unser Ernährungssystem nachhaltiger zu gestalten. Dabei finde ich besonders interessant, dass nicht nur eine Zielgruppe angesprochen wird, sondern alle Stufen der Lebensmittelwertschöpfung. Die Philosophie und das Netzwerk dahinter sind unglaublich inspirierend, das kann viel verändern.

Caroline Barth ©CarlaUlrich-136.jpgMoin, ich bin Caro aus Berlin, 27, und finde, dass wir dringend eine Veränderung in unserem Ernährungs- und Lebensmittelsystem brauchen. Ich möchte mehr Brücken bauen von der landwirtschaftlichen Erzeugung, zur Verarbeitung bis hin zum Verzehr. Mehr Bewusstsein, mehr Wertschätzung – auch für das Lebensmittelhandwerk. Denn ich bin leidenschaftliche Käserin und immer wieder aufs Neue begeistert, welche vielfältigen Möglichkeiten es in der Veredelung von Milch gibt. Studiert habe ich den Master Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft und bringe dadurch viele Impulse für Veränderungen mit. Ihr findet mich überall, wo anpackende Hände benötigt oder lebhafte Diskussionen über die Erzeugung von Lebensmitteln geführt werden. Daher freue ich mich ganz besonders auf die Aktivitäten in der Slow Food Youth Deutschland Leitung!

Dorothea Zimmer

Ernährung spielt in (fast) allen Lebensbereichen eine entscheidende Rolle. Gemeinsames Kochen und Essen schafft für mich eine Verbindung zwischen Menschen, die Unterschiede und Differenzen überwindet und unverzichtbar für ein friedliches Zusammenleben ist. Slow Food Youth bedeutet für mich eine Gemeinschaft, die diese Einstellung lebt.

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Ich bin Doro, 24, und lebe aktuell in Mainz. Kochen und der Umgang mit Lebensmitteln haben einen hohen Stellenwert in meinem Alltag. Eine besondere Leidenschaft habe ich für verschiedene Getränke, allen voran für hell geröstete, fruchtige Kaffees.

Mich fasziniert die Tatsache, dass Essen und Trinken Grundbedürfnisse sind, die alle Menschen verbinden und Türen für Begegnungen und Dialoge öffnen. Während unterschiedliche Essgewohnheiten einerseits bereichernd sein können, zeigen sie auf der anderen Seite auch strukturelle Ungleichheiten. Deswegen möchte ich mich für ein gerechteres und nachhaltigeres Ernährungssystem engagieren, bei dem sowohl Menschen als auch Natur mitgedacht werden und qualitativ hochwertige Lebensmittel kein Privileg sind.

Bei Slow Food Youth möchte ich mich für einen (kritischen) Austausch einsetzen, verbindende Begegnungen schaffen und meine Begeisterung für hochwertige Lebensmittel und langsame Zubereitungen weitergeben.

Henry Rayher

Das beste an unserer Graswurzelbewegung ist, dass alle Menschen ihren Teil dazu beitragen, weil sie es wirklich wollen und wir dadurch eine starke Wurzel als Grundlage für ein Netzwerk haben, das authentisch ist

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Ich bin Henry, 28, und durch mein Studium der Ökotrophologie in Münster 2016 zur Slow Food Youth gekommen. Für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar, denn studienbegleitend konnte ich so tiefgreifende Einblicke in unser Lebensmittelsystem bekommen und dabei in ein tolles Netzwerk eintauchen. Ich sehe mich als kritischen Konsumenten mit einer großen Passion für unsere Lebensmittel. Durch viele Praktika in den unterschiedlichsten Bereichen entlang der gesamten Lebensmittelkette konnte ich bisher meinen Wissensdurst stillen und so ein ganzheitliches Bild von unserem Lebensmittelsystem bekommen. 
Ich freue mich auf die kommende Zeit in einem tollen Team und möchte lauter werden für eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Lebensmittelsystem und einer Veränderung. 

Janina Hielscher

Das Beste an Slow Food ist der ganzheitliche Ansatz, mit dem wir das ganze Ernährungsystem nachhaltig verändern wollen. Wir bringen alle unsere individuellen Stärken mit, entwickeln kreative Ideen und stellen gemeinsam etwas auf die Beine.

Janina Hielscher ©CarlaUlrich-138.jpgHallo, ich bin Janina, 29, aus Münster und setze mich leidenschaftlich für eine Veränderung in unserem Ernährungssystem ein. Ich bin Ökotrophologin und habe an der FH Münster im Master "Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft" studiert. In meiner Masterarbeit habe ich mich aus feministischer Perspektive mit dem Thema Ernährungssicherung beschäftigt. Feminismus und die Gender-Perspektive in die Entwicklung von Lösungsstrategien für den Ernährungswandel zu integrieren, interessiert mich besonders. Aktuell arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für nachhaltige Ernährung. Außerdem bin ich experimentierfreudige Hobby-Köchin oder Ko-Produzentin. Vom
Sauerteig-Brot über selbstgemachten Frischkäse, frischer Pasta oder einem Wintervorrat an eingekochter Passata, ist so ziemlich alles dabei. Seit 2015 bin ich bei Slow Food in der Slow Food Youth Münster Gruppe aktiv, seit 2018 bin ich teil der Slow Food Youth Deutschland Leitung.
Außerdem bin ich Organisatorin des Food Film Festivals in Münster und Absolventin der Slow Food Youth Akademie 2017. 2019 habe ich ein Praktikum in Mexiko-Stadt absolviert, im Projekt "Colectivo Ahuejote" die urbane Landwirtschaft nach aztekischem Vorbild machen. Das Projekt
wird von Raúl Mondragon einem mexikanischen SFY-Aktivisten geleitet. Der Kontakt dazu entstand über unser fantastisches Netzwerk. Besonders viel Spaß macht mir die Planung von Protestaktionen, Netzwerktreffen und die Zusammenarbeit mit dem Vorstand von Slow Food Deutschland sowie anderen Convivienleitungen zu vereinsübergreifenden Themen.

Lena Morgenstern

Was mir an Slow Food Youth so sehr gefällt ist die Begeisterung, mit der alle bei der Sache sind. Ob fürs selbst anbauen, Lebensmittel retten, gemeinsam verarbeiten, andere informieren, und was sonst noch so dazu gehört – alle Mitglieder haben Lust, etwas Gutes für Menschen, Tiere und Umwelt zu tun. Und das alles in einem tollen Netzwerk junger Leute, die sich gegenseitig unterstützen und daneben noch die Freude an gutem Essen teilen. Für mich eine perfekte Kombination.

Lena Morgenstern ©CarlaUlrich-129.jpgIch bin Lena und bin noch recht neu bei Slow Food Youth dabei, habe dafür aber umso mehr Lust, den Verein aktiv mitzugestalten. Ein bewusster und schonender Umgang mit anderen Menschen, der Umwelt und Tieren liegt mir sehr am Herzen, und ich glaube, dass es kaum einen Bereich unseres Lebens gibt, in dem wir so viel bewirken können wie durch die Ernährung. Dafür brauchen wir eine Politik, die nachhaltige Ernährungsweisen fördert; Landwirt*innen, die ökologisch produzieren – aber vor allem einen verantwortungsbewussten Konsum jedes und jeder einzelnen. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Beitrag leisten kann, egal ob groß oder klein, und dass wir alle voneinander lernen können. Ich selbst habe zum Beispiel keine Ausbildung oder Beruf im Landwirtschafts- oder Ernährungsbereich, versuche aber, mein persönliches Leben und Essen möglichst nachhaltig zu gestalten und bin motiviert, mich jetzt auch durch die Arbeit im Leitungsteam von Slow Food Youth noch intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

Moritz Niebeling

Moritz Niebeling ©CarlaUlrich-141.jpgIch bin Moritz, 27, und wohne in Berlin. Ich bin bei Slow Food Youth aktiv, da ich es wichtig finde über die Folgen unsere Ernährung aufzuklären.
Ich habe Informatik und Psychologie studiert, aber Kochen und Essen waren schon immer Fixpunkte für mich. Ich liebe es andere zu bekochen, sammele Kochbücher und stehe oft in der Küche. Durch die Klimakrise habe ich in verschiedenen Organisationen nach einer Möglichkeit gesucht, politisch aktiv zu werden. Bei Slow Food Youth bin ich gelandet, weil hier aufgezeigt wurde, wie stark unsere Ernährung und die Klimakrise miteinander verbunden ist, aber auch dass es eine Vielzahl an Lösungsansätzen gibt, den kommenden Problemen entgegenzuwirken.
Mein Fokus liegt auf dem Outreach, ich möchte Menschen ermutigen, zu Handeln und selbst politisch aktiv zu werden. In der Leitung möchte ich helfen, dass unser Netzwerk wächst, wir mehr Menschen erreichen und zusammen mit anderen eine Zukunft bauen, die noch irgendwie funktionieren kann.

Theo Lentzen

Essen verbindet Menschen und für mich verbindet Slow-Food unter dieser Prämisse Menschen aus verschiedenen Fachbereichen, um neue und einzigartige Lösungsansätze zu entwickeln.

Theo Lentzen ©CarlaUlrich-127.jpg

Ich bin Theo, 24 Jahre alt und komme aus Leipzig. Ich habe im Bachelor BWL-Food-Management studiert und befinde mich gerade im Master Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Ostmitteleuropa. Zurzeit arbeite ich zudem als wissenschaftliche Hilfskraft an der TU-Chemnitz an der Professur für Kultur und Länderstudien Ostmitteleuropa. Aktuell absolviere ich die Slow Food Youth Akademie und lerne durch Slow Food viele neue Aspekte über Lebensmittelsysteme kennen und schätze es sehr wert in solch vielseitiges Netzwerk eintauchen zu können. Neben Kochen, Lebensmitteln und Ernährung, interessiere ich mich sehr für Geo-, Außen- und Sicherheitspolitik. Durch Slow Food erhoffe ich mir all diese Interessen weiter miteinander verknüpfen zu können. Ernährungssicherung wird globalpolitisch immer mehr eine wichtige Rolle spielen, weshalb ich stetig versuche mein Wissen über Ernährungs- und Lebensmittelsystem zu erweitern. Auf Grund meiner Spezifikation auf Osteuropa, interessiere ich mich, besonders welche Rolle Staaten wie die Ukraine, Polen, Ungarn, die baltischen Staaten und Belarus im europäischen als auch globalen Lebensmittel- und Ernährungssystem spielen. Ich möchte mit Slow Food darauf aufmerksam machen, dass Ernährungssicherung auch für die große Weltpolitik immer wichtiger wird und nur durch Kooperation aller Staaten, für die nächsten Generationen gewährleistet werden kann.

Nelia Häuser

Bei Slow Food Youth mag ich die weite Betrachtung auf das Lebensmittelsystem. Wir schauen uns auch die umliegenenden Thematiken und Problematiken an. Außerdem ist uns die Verbindung zu unserem eigenen Essen wichtig. Wir möchten die negativen Folgen unseres Essverhaltens auf Mensch, Tier und Natur verstehen und fordern politische Veränderungen.

Nelia Häußer ©CarlaUlrich-117.jpgIch bin Nelia, 24, wohne und engagiere mich in Berlin. Bei Slow Food Youth geht es für mich um die ganze Wertschöpfungskette, zunächst wollen wir alles wissen, wie geht es den Menschen, wie werden die Tiere behandelt und welche Auswirkungen hat unser Lebensmittelsystem auf die Natur. Mit diesem Wissen fordern wir dann eine Ernährungswende, da wir im Einklang mit allen Menschen, Tieren und der Natur leben wollen. Meine Motivation in der Slow Food Youth Deutschland Leitung zu sein ist sehr vielfältig. Ich möchte die Menschen aus dem Netzwerk weiter kennenlernen, aber auch mich vernetzen mit anderen Organisationen. Ich möchte mehr Wissen über die Missstände im Ernährungssystem erlangen und gemeinsam politische Aktionen planen, damit die Politik und Wirtschaft einen nachhaltigen Kurs einschlagen muss. Außerdem möchte ich mich im Slow Food Verein weiter engagieren und gemeinsam Themen angehen.

Louise Duhan

Louise Duhan (c) Luisa Möbus.jpgIch bin die Koordinatorin von Slow Food Youth Deutschland und in dieser Funktion seit 2014 für das Netzwerk tätig. Meine Aufgabe ist die nationale Koordination der lokalen Gruppen, sowie die Organisation und Durchführung von Treffen und Veranstaltungen.

Ich liebe es, mich mit den Menschen auszutauschen, die mein Essen angebaut und produziert haben! Das Besondere an Slow Food Youth ist für mich, dass wir eine weltweite Graswurzelbewegung sind, die lokal aktiv, aber global vernetzt ist. Meine liebste Slow Food Youth Erfahrung? An einem Tisch mit Menschen aus über 160 anderen Ländern bei dem Terra Madre Salone del Gusto in Turin zu sitzen und gemeinsam zu essen – die dort vertretene kulturelle Vielfalt, die verschiedenen Einblicke in lokale Themen und Herausforderungen vom anderen Ende der Welt, aber vor allem auch die große Menge an Freund*innen, die man an solchen Abenden gewinnt, ist für mich einfach beeindruckend und unvergesslich!

Kontakt: youth@slowfood.de

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Fotos: Carla Ulrich