Leitungsteam und Koordination

Slow Food Youth ist eine Graswurzelbewegung und lebt von all den Menschen, die das Netzwerk gestalten. Um die Vielzahl an Aktivitäten im Blick zu haben, abzustimmen, in den Verein zu tragen und bei Bedarf zu unterstützen, wird alljährlich eine Youth-Leitung gewählt. Neben den genannten Aufgaben repräsentiert das Leitungsteam die Slow Food Youth und ist Ansprechpartner für Interessierte.

Unterstützt wird diese Arbeit durch Louise Duhan, welche in der Geschäftsstelle von Slow Food Deutschland arbeitet und sich um die Koordination innerhalb des Slow Food Youth Netzwerks kümmert.

Hier stellen wir uns vor: Anna, Caro, Henry, Janina, Nelia und Louise

Kontakt für sämtliche Anfragen: youth@slowfood.de

Kontakt der Slow Food Youth Leitung: youthleitung@slowfood.de

Anna Christ

Das Beste an Slow Food ist die Vernetzung von Menschen, die eine gemeinsame Vorstellung von einem nachhaltigerem und global gerechteren Ernährungs- und Agrarsystem entwickeln und vertreten. Das gibt mir positive Energie und die Hoffnung, dass wir gemeinsam die Zukunft gestalten.

Anna Christ (c) Anna Christ_quadratisch.pngIch bin Anna, 23 Jahre und bin Agrarwissenschaftlerin. An der Universität Hohenheim in Stuttgart studiere ich im Master Agribusiness. Mein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Agrarpolitik, die ich selbst als Praktikantin im Bundesministerium verfolgen durfte. Seit Beginn meines Studiums bin ich unipolitisch in Hohenheim aktiv und versuche meine Universität nachhaltiger zu gestalten. Ich durfte im Jahr 2020 an der Slow Food Youth Akademie teilnehmen und habe viele inspirierende Persönlichkeiten kennengelernt und habe viel von ihnen gelernt. Seit November 2020 bin ich Teil der Leitung von Slow Food Youth Deutschland.

Caroline Barth

Das Beste an Slow Food ist der Wille, etwas zu verändern und damit unser Ernährungssystem nachhaltiger zu gestalten. Dabei finde ich besonders interessant, dass nicht nur eine Zielgruppe angesprochen wird, sondern alle Stufen der Lebensmittelwertschöpfung. Die Philosophie und das Netzwerk dahinter sind unglaublich inspirierend, das kann viel verändern.

Caro (c) Julian Reineck_quadratisch.pngMoin, ich bin Caro aus Berlin, 27, und finde, dass wir dringend eine Veränderung in unserem Ernährungs- und Lebensmittelsystem brauchen. Ich möchte mehr Brücken bauen von der landwirtschaftlichen Erzeugung, zur Verarbeitung bis hin zum Verzehr. Mehr Bewusstsein, mehr Wertschätzung – auch für das Lebensmittelhandwerk. Denn ich bin leidenschaftliche Käserin und immer wieder aufs Neue begeistert, welche vielfältigen Möglichkeiten es in der Veredelung von Milch gibt. Studiert habe ich den Master Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft und bringe dadurch viele Impulse für Veränderungen mit. Ihr findet mich überall, wo anpackende Hände benötigt oder lebhafte Diskussionen über die Erzeugung von Lebensmitteln geführt werden. Daher freue ich mich ganz besonders auf die Aktivitäten in der Slow Food Youth Deutschland Leitung!

Henry Rayher

Das beste an unserer Graswurzelbewegung ist, dass alle Menschen ihren Teil dazu beitragen, weil sie es wirklich wollen und wir dadurch eine starke Wurzel als Grundlage für ein Netzwerk haben, das authentisch ist

Henry Rayher_quadratisch.pngIch bin Henry, 26, und durch mein Studium der Ökotrophologie in Münster 2016 zur Slow Food Youth gekommen. Für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar, denn studienbegleitend konnte ich so tiefgreifende Einblicke in unser Lebensmittelsystem bekommen und dabei in ein tolles Netzwerk eintauchen. Mein Studium habe ich inzwischen erfolgreich abgeschlossen und möchte mich jetzt weiter dem Lebensmittelhandwerk widmen. Durch viele Praktika in den unterschiedlichsten Bereichen entlang der gesamten Lebensmittelkette konnte ich bisher meinen Wissensdurst stillen und so ein ganzheitliches Bild von unserem Lebensmittelsystem bekommen. Egal ob auf dem Weinberg oder auf dem Acker, in Gemeinschaft packe ich gerne mit an und freue mich deshalb auf die Aufgaben in meiner neuen Leitungsrolle, die ich gemeinsam mit einem tollen Team angehen darf.

Janina Hielscher

Das Beste an Slow Food ist der ganzheitliche Ansatz, mit dem wir das ganze Ernährungsystem nachhaltig verändern wollen. Wir bringen alle unsere individuellen Stärken mit, entwickeln kreative Ideen und stellen gemeinsam etwas auf die Beine.

Janina Hielscher.jpgHallo, ich bin Janina, 29, aus Münster und setze mich leidenschaftlich für eine Veränderung in unserem Ernährungssystem ein. Ich bin Ökotrophologin und habe an der FH Münster im Master "Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft" studiert. In meiner Masterarbeit habe ich mich aus feministischer Perspektive mit dem Thema Ernährungssicherung beschäftigt. Feminismus und die Gender-Perspektive in die Entwicklung von Lösungsstrategien für den Ernährungswandel zu integrieren, interessiert mich besonders. Aktuell arbeite ich als wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für nachhaltige Ernährung. 2021 werde ich mich auf Jobsuche begeben, um meinen Teil zur Veränderung auch in meinem professionellen Leben beizutragen. Ich bin gespannt! Außerdem bin ich experimentierfreudige Hobby-Köchin oder Ko-Produzentin. Vom
Sauerteig-Brot über selbstgemachten Frischkäse, frischer Pasta oder einem Wintervorrat an eingekochter Passata, ist so ziemlich alles dabei. Seit 2015 bin ich bei Slow Food in der Slow Food Youth Münster Gruppe aktiv, seit 2018 bin ich teil der Slow Food Youth Deutschland Leitung.
Außerdem bin ich Organisatorin des Food Film Festivals in Münster und Absolventin der Slow Food Youth Akademie 2017. 2019 habe ich ein Praktikum in Mexiko-Stadt absolviert, im Projekt "Colectivo Ahuejote" die urbane Landwirtschaft nach aztekischem Vorbild machen. Das Projekt
wird von Raúl Mondragon einem mexikanischen SFY-Aktivisten geleitet. Der Kontakt dazu entstand über unser fantastisches Netzwerk. Besonders viel Spaß macht mir die Planung von Protestaktionen, Netzwerktreffen und die Zusammenarbeit mit dem Vorstand von Slow Food Deutschland sowie anderen Convivienleitungen zu vereinsübergreifenden Themen.

Nelia Häuser

Bei Slow Food Youth mag ich den Austausch zu allen Themen die mit dem Lebensmittelsystem zusammenhängen. Uns ist die Verbindung zu unserem eigenen Essen wichtig. Wir möchten die negativen Folgen unseres Essverhaltens auf Mensch, Tier und Natur verstehen und fordern politische Veränderungen.

Nelia Häsuer (c) Meine Landwirtschaft.jpgIch bin Nelia, 23, wohne und engagiere mich in Berlin. Bei Slow Food Youth geht es für mich um die ganze Wertschöpfungskette, zunächst wollen wir alles wissen, wie geht es den Menschen, wie werden die Tiere behandelt und welche Auswirkungen hat unser Lebensmittelsystem auf die Natur. Mit diesem Wissen fordern wir dann eine Ernährungswende, da wir im Einklang mit allen Menschen, Tieren und der Natur leben wollen. Meine Motivation in der Slow Food Youth Deutschland Leitung zu sein ist sehr vielfältig. Ich möchte die Menschen aus dem Netzwerk weiter kennenlernen, aber auch mich vernetzen mit anderen Organisationen. Ich möchte mehr Wissen über die Missstände im Ernährungssystem erlangen und gemeinsam politische Aktionen planen, damit die Politik und Wirtschaft einen nachhaltigen Kurs einschlagen muss. Außerdem möchte ich den Slow Food Verein näher kennenlernen und gemeinsam, also jung und auch ältere Slow Foodies, Themen angehen. .

Louise Duhan

Louise Duhan (c) Luisa Möbus.jpgIch bin die Koordinatorin von Slow Food Youth Deutschland und in dieser Funktion seit 2014 für das Netzwerk tätig. Meine Aufgabe ist die nationale Koordination der lokalen Gruppen, sowie die Organisation und Durchführung von Treffen und Veranstaltungen.

Ich liebe es, mich mit den Menschen auszutauschen, die mein Essen angebaut und produziert haben! Das Besondere an Slow Food Youth ist für mich, dass wir eine weltweite Graswurzelbewegung sind, die lokal aktiv, aber global vernetzt ist. Meine liebste Slow Food Youth Erfahrung? An einem Tisch mit Menschen aus über 160 anderen Ländern bei dem Terra Madre Salone del Gusto in Turin zu sitzen und gemeinsam zu essen – die dort vertretene kulturelle Vielfalt, die verschiedenen Einblicke in lokale Themen und Herausforderungen vom anderen Ende der Welt, aber vor allem auch die große Menge an Freund*innen, die man an solchen Abenden gewinnt, ist für mich einfach beeindruckend und unvergesslich!

Kontakt: youth@slowfood.de

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