Wissen, was man isst!


"Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben."

Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von Slow Food

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Slow Food schließt sich der Europäischen Bürgerinitiative zum Verbot der Käfighaltung an

25.9.2018 – „Tierkäfige sind symbolisch dafür, dass sich die industrielle Landwirtschaft im Laufe der letzten 50 Jahre in eine komplett falsche Richtung bewegt hat”, so Rupert Ebner von Slow Food Deutschland (li.), der ein Themenforum mit dem Titel „Das Ende der Käfighaltung” bei Terra Madre Salone del Gusto eingeleitet hat. Verschiedene Organisationen der Zivilgesellschaft nahmen die Gelegenheit wahr, um unmittelbar vor dem Beginn der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) über die Bedeutung von artgerechter Nutztierhaltung zu diskutieren. Die EBI fordert die Europäische Kommission auf, ein Gesetz zum Verbot der industriellen Käfighaltung zu verabschieden. Slow Food ist der Überzeugung, dass unser aktuelles Lebensmittelsystem zum Schaden der Tiere läuft und schließt sich deshalb dieser Initiative an, die am 24. September von der Organisation Compassion in World Farming lanciert wird.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf der internationalen Website von Slow Food

Von Chengdu bis Turin: die aktuellen Herausforderungen von Slow Food

24.9.2018 – Gestern fand während der internationalen Slow-Food-Veranstaltung "Terra Madre Salone del Gusto" in Turin (20. - 24.9.) eine Pressekonferenz zur Zukunft von Slow Food statt. Es wurden laufende und geplante Projekte aus den 160 Ländern vorgestellt, in denen Slow Food inzwischen aktiv ist. Ursula Hudson, Mitglied im internationalen Slow-Food-Vorstand und Vorsitzende von Slow Food Deuschland e. V. sprach über die EU.

Lesen Sie den Bericht auf der internationalen Website von Slow Food (auf Englisch):
From Chengdu to Turin: the great challenges of Slow Food


Interview: "Billige Lebensmittel sind für die Gesellschaft oft die teuersten!"

24.9.2018 – Im Juni erschien die neue Studie der Forschungs-Initiative "The Economics of Ecosystems and Biodiversity" (TEEB), gefördert durch das UN-Umweltprogramm (Unep). Ihr voraus ging die Erkenntnis, dass unsere Art, Lebensmittel zu produzieren und zu konsumieren enorme Kosten für Umwelt und Gesundheit verursachen. Diese aber werden bislang weder berechnet noch abgebildet. Rund 150 Experten aus 33 Ländern gingen diesen "versteckten" Kosten in einer zweieinhalbjährigen Arbeit nach. Vorgestellt haben sie jetzt einen grundlegend neuen Bewertungsrahmen für unser Lebensmittelsystem. Sarah Niehaus sprach darüber mit Alexander Müller, dem Leiter der Studie.

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Studie: "Ladenpreis – wahrer Preis? Oder: Was kosten uns Lebensmittel wirklich?"

21.9.2018 – Wissenschaftler der Universität Augsburg haben am Dienstag die Ergebnisse der Studie „How much is the dish – was kosten uns Lebensmittel wirklich?“ vorgestellt. Diese von Tollwood und der Schweisfurth Stiftung in Auftrag gegebene Studie evaluiert verursachergerecht externe Kosten der deutschen Landwirtschaft. Konkret entlarvt sie die „versteckten Kosten“, die durch drei maßgebliche Umweltbelastungen – Stickstoff, Treibhausgas-Emissionen und Energieverbrauch – bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen, derzeit aber nicht in die Marktpreise für Lebensmittel einbezogen werden.

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Kommentar: Der nächste Sommer kommt bestimmt!

20.9.2018 - Ein Jahr der katastrophale Dürre auf den Äckern: Der Klimawandel trifft seine Verursacher in der Landwirtschaft. Jetzt sollen Steuergelder die Folge einer seit Jahrzehnten fehlgeleiteten Agrarpolitik ausgleichen. Absurd. Ein Kommentar von Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

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Chef Alliance von Slow Food Deutschland feiert zweijähriges Jubiläum

20.9.2018 – Die Chef Alliance Deutschland gründete sich vor genau zwei Jahren beim Terra Madre Salone del Gusto in Turin - der größten internationalen Slow-Food-Veranstaltung. Inzwischen besteht sie aus 26 Köchinnen und Köchen, die für die Herkunft ihrer Produkte, ihre Kultur- und Naturlandschaften und den Genuss ihrer Gäste Verantwortung übernehmen.

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Kurs auf eine nachhaltige Fischerei halten – Podiumsdiskussion zur Gemeinsamen Fischereipolitik der EU

19.9.2018 – (sn) Die Meere und Ozeane im Allgemeinen sowie der Fisch im Besonderen sind Allgemeingut, welches dauerhaft erhalten werden muss. Das gelingt nur, wenn marine Ökosysteme und Meereslebewesen in ihrer Vielfalt verantwortlich bewirtschaftet werden. Das macht ein ökologisch tragfähiges Fischereimanagement, welches gesunde Fischbestände und dauerhaft gute Fänge zum Ziel hat, unabdingbar. Es sichert die Nahrungsgrundlage für Millionen von Menschen, den Lebensunterhalt von (Klein)Fischern sowie Fischverarbeitern und erhält kulturelle und kulinarische Identitäten. Mitverantwortung für die Verwirklichung eines solchen Managements trägt die Gemeinsame Fischereipolitik der EU, die sich ein Ende der Überfischung bis 2020 zur Aufgabe gemacht hat. Wie weit sie damit ist, das beleuchteten verschiedene Interessenträger am 6. September in Berlin auf Einladung von Slow Food Deutschland e. V.

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Wieder da: Slow Food Genussführer 2019/2020

19.9.2018 – Die vierte Ausgabe des Slow Food Genussführers ist fertiggestellt – sie liegt ab dem 1. Oktober 2018 in den Regalen der Buchhändler. Mit der neuen Ausgabe 2019/20 hat Slow Food noch einmal die Schlagzahl erhöht. Der Restaurantführer ist jetzt 752 Seiten dick. 548 Lokale werden besprochen, darunter 150 neu aufgenommene Adressen. Erstmals erscheint der Gastroguide im Vierfarbdruck. Dazu kommen viele interessante Neuerungen: So präsentiert Slow Food in einem eigenen Kapitel zwölf deutsche Regionen mit ihrer kulinarischen Geschichte und ihren Spezialitäten.

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Filmtipp: „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“

17.9.2018 – Der Dokumentarfilm „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ von Taggart Siegel und Jon Betz ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung. Slow Food Deutschland unterstützt den Film. Kinostart: 11. Oktober 2018.

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Slow Food Wurzeltour: Karpfen – vom Teich auf den Teller

17.9.2018 – Es ist aktuell dringlicher denn je: Bewusste und ausgewogene Ernährung mit Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt zu verbinden! Wer diesem Anspruch beim Genuss von Fisch nachkommen möchte, liegt mit Karpfen sowie im Landkreis Tirschenreuth im Oberpfälzer Wald im Nordosten Bayerns genau richtig. Am Sonntag, dem 28. Oktober 2018, lädt Slow Food Deutschland alle Interessierten ein, bei der Slow Food Wurzeltour "Karpfen – vom Teich auf den Teller" mehr zu erfahren.

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Weitere aktuelle Meldungen finden Sie unter Aktuelles



Slow Food Youth Akademie 2018

25 junge Erwachsene nehmen an der Slow Food Youth Akademie 2018 teil. Über ihre Erlebnisse und Aktivitäten an den sieben Themen-Wochenenden erfahren Sie hier mehr.

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Termine Convivien

25.09.2018 Verkostung bei Lettinis, Düsseldorf , Lettinis Genusshelden
25.09.2018 Slow Food Kochclub Taubertal kocht Frapas, Weikersheim, Küchenstudio Edelmann
26.09.2018 Stammtisch im Kappeneck, Augsburg, KAPPENECK Essen und Trinken
26.09.2018 Abholabend des Ölivenöls aus solidarischer Landwirtschaft, Köln-Bayenthal, raum.4
26.09.2018 Tafelrunde September, Homberg/Ohm , Hainmühle

Termine regional

14.10.2018 Spezialitätenfestival "Nordhessen geschmackvoll!", Fachwerkstadt Melsungen, rund um das Rathaus

Termine überregional

04.03.2018-
31.10.2018
Ausstellung: Geschmack der Regionen – Obst und Gemüse neu entdeckt!, Erfurt, Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt, Cyriaksburg
25.09.2018 Erscheinungstermin Slow Food Magazin 5/2018, deutschlandweit
30.09.2018 Internationales Herbst- und Erntedankfest, Berlin-Pankow, Botanischen Volkspark Pankow
06.10.2018 Demo: Mia ham’s satt!, München
11.10.2018 Filmstart „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“, Deutsche Kinos
14.10.2018 Film „Unser Saatgut – wir ernten, was wir säen“ von Taggart Siegel und Jon Betz und anschließende Diskussionsrunde mit Experten und Aktivisten, Odeon-Lichtspieltheater Köln
15.10.2018-
16.10.2018
Fachtagung "Weil alles irgendwie zammgehört" zu den Themen Ernährung, Landwirtschaft und Boden, Benediktbeuern, ZUK Zentrum Umwelt und Kultur
20.10.2018-
21.10.2018
Convivienleiter-Tagung, Berlin
27.10.2018 Europäischer Aktionstag: good food – good farming, Stuttgart, Hospitalhof
28.10.2018 Slow Food Wurzeltour "Karpfen – vom Teich auf den Teller", Wiesau, Fischhof Bächer

Termine international

27.10.2018-
28.10.2018
Europäische Aktionstage: Good Food & Good Farming, europaweit
10.12.2018 Terra Madre Tag 2018. Wir feiern das lokale Essen, international

Radio-Tipp

Archiv: Sendung vom 2. August 2018, 20:00 Uhr: Radio Slow Food München auf Radio Lora 92,4 in der Sendung "Leib & Seele". Das Thema: Tomaten – alte Sorten, Tomaten selbst ziehen, ihre Geschichte, Zubereitungen aller Art. Irina Zacharias in der Nähe von Regensburg erklärt, worauf man als Hobby- und Balkongärtner beim Tomaten-Anbau achten sollte. Die Köchin des Münchener Slow-Food-Genussführerlokals „Goldmarie“ gibt Tipps zu Tomatenrezepten und die isländische Slow Food Chefin Dominique Plédel-Jonsson berichtet, warum und wie Tomaten in Island erzeugt werden.  Podcast nachhören

Haben Sie einen Fernseh- oder Radiotipp für Slow-Food-Interessierte? Schreiben Sie an die Online-Redaktion unter online-beauftragte@slowfood.de!


CONVIVIUM aktuell

In lockerer Reihenfolge stellt slowfood.de interessante Projekte aus den Slow-Food-Convivien vor. Lesen Sie aktuell über zwei Projekte von Slow Food Mainfranken-Hohenlohe, die Arbeit im Bio-Weinberg und ein Arche-Kochbuch von Schülern sowie über Slow Food Youth auf #Schokofahrt.

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Die Slow Food Broschüre


Slow Food Forum

Sie sind Slow-Food-Mitglied und tauschen sich gerne über Slow-Food-Themen aus? Im Slow Food Forum können Sie mitdiskutieren! Das Forum wird von engagierten Slow-Food-Mitgliedern betrieben und ist vorstandsunabhängig! Hier mitreden: Slow Food Forum


"Slow Food" ist geschützt

Immer wieder kommt es zur missbräuchlichen Verwendung des Begriffes "Slow Food" und der Slow Food Schnecke. Wichtig: Die international geschützte Wort-Bild-Marke darf nur unter bestimmten Bedingungen und mit Genehmigung von Slow Food Deutschland e.V. benutzt werden.

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Slow Food lehnt Extremismus ab

Slow Food Deutschland e.V. lehnt Extremismus aller Art ab, dazu gehören im Speziellen die Diffamierung von Ausländern, Zugezogenen und Menschen mit anderer Religionszugehörigkeit, aber auch die Ausgrenzung von tierhaltenden Bäuerinnen und Bauern. In unserem Verein und in der Slow Food Bewegung ist kein Platz für Nazis, Rassisten, Anti-Europäer und Anti-Amerikaner. Die Stärke unseres Vereins und unserer Bewegung ist die (kulturelle) Vielfalt und die Internationalität. Uns eint das gemeinsame friedliche Wirken für Lebensmittel die gut, sauber und fair sind.



Bild Titel-Teaser (ganz oben): Arche-Passagier "Teltower Rübchen" | © Stefan Abtmeyer


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