Slow Themen

Tiere in der Landwirtschaft
Aktuelles

Fleisch: Der Billigheimer Lidl als Vorreiter?

7.2.2018 – Europas größter Discounter Lidl will ab April 2018 einen "Haltungskompass" im Frischfleischverkauf einführen. Der Konzern nutzt damit das gesetzliche Vakuum und inszeniert sich als Vorreiter beim Tierwohl. Durch Kennzeichnungsziffern von 1 bis 4 soll der Verbraucher - wie bei den Eiern - erkennen, wie gut oder schlecht das Tier gehalten wurde, von dem das Fleisch stammt. Slow Food Deutschland warnt, eine gesetzlich festgeschriebene und einheitliche Haltungskennzeichnung aus den Augen zu verlieren. Eine solche Kennzeichnungspflicht sei ebenso notwendig wie eine Reduzierung unseres viel zu hohen Fleischkonsums.

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Slow Food Deutschland auf der BioFach 2018

7.2.2018 – Jedes Jahr trifft sich die internationale Bio-Branche auf der BioFach, der Weltleitmesse für Bio-Produkte, in Nürnberg. Sie findet 2018 vom 14. bis 17. Februar statt. Slow Food Deutschland ist vier Tage mit einem Informationsstand vor Ort (Halle 9, Stand 9-433) und disktutiert mit im Rahmenprogramm zu den Themen Klimawandel und Fleischkonsum.

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Tierzucht: Antibiotikaresistenzen – eine gesellschaftliche Herausforderung

18.1.2018 – Durch Antibiotikaresistenzen weltweit verursachte Todesfälle machen immer öfter Schlagzeilen. Fachleute schätzen, dass im Jahr 2050 über zehn Millionen Menschen jährlich sterben, weil Antibiotika bei ihnen nicht mehr wirken. Ein zu willkürlicher Einsatz des Medikaments in der Humanmedizin sowie dessen erhöhte Verabreichung in der intensiven Tierhaltung weltweit führen die Experten zu dieser Prognose.

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Fleischatlas 2018: Rezepte für eine bessere Tierhaltung

10.1.2018 – Die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Le Monde Diplomatique haben heute in Berlin den „Fleischatlas 2018 – Rezepte für eine bessere Tierhaltung “ veröffentlicht. Der nunmehr vierte Fleischatlas enthält zahlreiche Daten, Fakten und Grafiken zu den drängendsten Problemen der industriellen Fleischproduktion und konkrete Lösungsansätze für eine bessere Tierhaltung.

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95 Thesen für Kopf und Bauch: "In Fleisch- und Wurstwaren verstecken sich unnötig hohe Mengen an Phosphat."

18.12.217 – „Unser Essen – Herkunft, Weiterverarbeitung und Wertschätzung“ lautete das Thema der siebten Veranstaltung in der Reihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland. Experten, Erzeuger und Verbraucher diskutierten am 8. Dezember bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten in der Nähe von München.

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Veranstaltungsreihe 95 Thesen für Kopf und Bauch: Essen

21.11.2017 – Das Thema "Essen" und die Zukunftsfähigkeit unseres Ernährungssystems bestimmen am 8. Dezember das Programm der Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor. Diskutiert wird bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten in der Nähe von München.

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Veranstaltungsreihe 95 Thesen für Kopf und Bauch: Tiere und Ernährung

21.11.2017 – Tiere, von denen sich der Mensch ernährt, stehen am 25. November, im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor. Auf dem Hofgut Rengoldshausen in Überlingen geht es dabei vor allem um die Zukunft unseres hohen Fleischkonsums.

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Messe: Slow Schaf - Gutes und Schönes von Schaf und Ziege

23.10.2017 – Die Slow Schaf 2017 lädt von Sonntag, 29. Oktober, bis Mittwoch, 1. November, auch dieses Jahr wieder dazu ein, Wissenswertes und Interessantes rund um Schaf und Ziege zu erfahren. Veranstaltungsort ist Münsingen auf der Schwäbischen Alb.

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Klimawandel: "Kühe sind keine Klimakiller!"

20.10.2017 – "Nicht die Rinder an sich sind eine Gefahr für unser Klima", sagt die Veterinärin, Buchautorin und Slow-Food-Aktivistin Anita Idel im Interview. Viel mehr gelte: Der Klima-Killer ist immer der Mensch! Gefährlich ist das industrielle Agrarsystem – mit Zucht auf Höchstleistung, Lebensmitteln im Futtertrog, Gülle und synthetischem Stickstoffdünger.

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Filmtipp: Das System Milch. Die Wahrheit über die Milchindustrie

19.9.2017 – Der renommierte Südtiroler Dokumentarfilm-Regisseur Andreas Pichler widmet sich in seinem neuen Film der Milch. Er wirft einen Blick hinter die Kulissen der milliardenschweren Milchindustrie und zeigt die Konsequenzen des Systems für Mensch und Gesundheit, Tier und Umwelt auf. Slow Food Deutschland unterstützt die bundesweite Filmtour als offizieller Partner. Ab 21. September im Kino.

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Slow Food Kuttelgespräch: Fleisch – ganz oder gar nicht!

18.9.2017 – Wenn  schon Fleisch auf den Teller kommt, dann soll doch bitte das Tier ganz verarbeitet werden und aus artgerechter Tierhaltung stammen – so die Slow-Food-Devise. Um diese Ganztierverwertung und damit den Genuss vermeintlich „unedler“ Stücke von Kopf über Nase und Innereien bis zum Schwanz ging es beim Slow Food Kuttelgespräch im Landhaus Schulze-Hamann in Blunk am vergangenen Freitag.

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Protest gegen Wiesenhof: „Zicke-Zacke Hühnerkacke"

15.9.2017 – Wildwest in Königs Wusterhausen. Im märkischen Sand hat Wiesenhof seine monströse Hühnertötungsfabrik ohne Genehmigung erweitert. Kommunal- und Landespolitiker halten die Augen fest geschlossen. Vergangenen Samstagdemonstrierten 1.000 Aktivisten gegen den heftig umstrittenen Schlachthof. Manfred Kriener war vor Ort.

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"Wir haben es satt!": Kein Wiesenhof-Megaschlachthof in Königs Wusterhausen

11.9.2017 – Unter dem Motto „Wir haben Tierfabriken satt!“ gingen am vergangenen Samstag 1.000 Personen gegen die geplante Erweiterung eines Wiesenhof-Schlachthofs in Königs Wusterhausen auf die Straße. Aufgerufen von einem breiten Bündnis von Organisationen, zu dem auch Slow Food Deutschland gehört, forderten die Demonstranten einen Stopp der geplanten Verdopplung der Schlachtkapazitäten auf 240.000 Hühner am Tag.

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Veranstaltungsreihe: 95 Thesen zur Reformation unserer Ernährung

4.9.2017 – Wenn Politik und Lebensmittelindustrie nicht umsteuern, müssen es die Verbraucher tun: Slow Food Deutschland e.V. und Misereor starten im Jubiläumsjahr von Luthers Reformation ihre Veranstaltungsreihe „95 Thesen für Kopf und Bauch“. Bundesweit sind darin Experten und Verbraucher bei insgesamt zehn Veranstaltungen eingeladen, zukunftsfähige Alternativen für unser Ernährungssystem zu diskutieren.

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Video: Statement Ursula Hudson für den Kongress „Landwirtschaft mit Zukunft – ökologisch und gerecht"

21.2.2017 – Das Videostatement von Ursula Hudson, der Vorsitzenden von Slow Food Deutschland, wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) für den Kongress „Landwirtschaft mit Zukunft – ökologisch und gerecht“ am 17. Januar 2017 aufgenommen.


Fleischkonsum: Slow Food kritisiert Ministerforderung nach mehr Schweinefleisch in der Kita- und Schulverpflegung

6.1.2017 Slow Food Deutschland kritisiert den politischen Vorstoß von Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (CSU), in Kantinen von Schulen und Kindergärten mehr Gerichte mit Schweinefleisch anzubieten. Slow Food bemängelt die fehlenden aussagekräftigen Untersuchungen und Zahlen zu dem Thema, fordert die Diskussion über die Qualität des Fleisches und die finanzielle Ausstattung der Einrichtungen zu führen und stört sich an der kulinarisch-kulturellen Diskriminierung.

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Verbraucherschutz: Minister Schmidts wurstige Interessenpolitik

3.1.2017 – Bezeichnungen wie „Veggiewurst“ oder „Soja-Rinderfilet“ sollen verboten werden. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt attackiert mit seinem Vorstoß die neue Veggiebewegung, anstatt ernsthaft gegen Verbrauchertäuschungen vorzugehen. Ein Kommentar von Manfred Kriener.

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Klimawandel: Slow Food fordert Wende bei EU-Fleischpolitik

11.11.2017 - In einem offenen Brief an EU-Agrarkommissar Phil Hogan fordert Slow Food gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Zivilorganisationen eine Änderung der Subventionspolitk in der Landwirtschaft: Der Fleischverbrauch in Europa ist zu hoch, die industrielle Produktion muss eingeschränkt werden!

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Interview: "Letztlich kommt uns billig teuer zu stehen.“

5.10.2016 - Ein Liter Milch für 50 Cent, ein Kilo Hühnerfleisch 2,60 Euro und Schweinefleisch das Kilo zu 6,50 Euro – wir Deutschen leisten uns die billigsten Lebensmittel in Europa. Aber zu welchem Preis? Interview mit Anita Idel, Tierärztin und Slow-Food-Mitglied, geführt von Susanne Stockmann, tz München.

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Industrielle Massentierhaltung: Der Preis ist zu hoch!

21.9.2016 -  Die Praktiken der industriellen Landwirtschaft verursachen immense verdeckte Kosten aufgrund ihrer negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Eine Studie der Universität Augsburg, die vom  Aktionsbündnis "Artgerechtes München", dem auch Slow Food München angehört, in Auftrag gegeben wurde, beziffert die Milliardenschäden durch massenhaften Antibiotikaeinsatz und übermäßige Nitratbelastung in Deutschland.

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Artgerechte Tierhaltung: Fachtag auf dem "Wir haben es satt"-Kongress

16.9.2016 - Am 30.9.2016 findet im Rahmen des „Wir haben es satt!“-Kongresses ein Fachtag zum Thema „Artgerechte Tierhaltung – auf die Bewegung kommt es an?“ statt. Fachleute aus Unternehmen, der Zivilgesellschaft und landschaftlicher Praxis werden ihre Erkenntnisse, Positionen und Ideen vorstellen. Alle Trägerorganisationen sind dazu eingeladen.

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Fleischatlas für Jugendliche: "Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich."

24.4.2016 - Nach dem Fleischatlas 2016 veröffentlichte die Heinrich-Böll-Stiftung kürzlich ebenfalls ein Kinder- und Jugendbuch zur der Thematik: „Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich“. Die Publikation zeigt auf, wie Fleischproduktion und Fleischkonsum mit unserer Umwelt, unserer Gesundheit, mit Klima und Tierwohl, mit Gerechtigkeit und Hunger zusammenhängen.

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Slow Meat: Eine Slow-Food-Kampagne für nachhaltiges Fleisch

4.4.2016 - "Ganz oder gar nicht" lautet für Slow Food das Motto beim Thema Fleisch. Wenn wir tierische Nahrungsmittel essen, dann müssen die Tiere mit Respekt gehalten, geschlachtet und gegessen werden. Die internationale Slow-Food-Kampagne Slow Meat umfasst alle Aktivitäten zur Aufklärung und Sensibilisierung rund um Fleischverzehr, -qualität, -erzeugung und artgerechte Tierhaltung. Auch auf dem Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe vom 31. März bis zum 3. April in Stuttgart war Fleisch ein Schwerpunktthema.

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Weltverbrauchertag: "Bestimmen Sie mit über die Zukunft unseres Planeten!"

15.3.2016 - Essen ist ein politischer Akt. Mit keiner anderen menschlichen Handlung gestalten wir die Welt mehr als mit dem Essen - ganz nah bei uns und auch weit weg. Ein Beispiel dafür ist die Tatsache, dass zwei Drittel der Äcker, auf denen für unseren Fleischkonsum hierzulande angebaut wird, im Ausland liegen. Lesen Sie hier ein Statement von Slow Food Deutschland zum heutigen Weltverbrauchertag.

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Titelfoto: © Katharina Heuberger


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