Convivium Barnim-Oderland

Leiter: Mathias Schirmer
Neumädewitz 31, 16259 Oderaue
Fon:  0173 9497815 - Email
Stellvertreter: Detlef Militz, Frank Mücke
Genussführer-Gruppe: Ulrich Rosenbaum

Homepage: www.slowfood-barnim-oderland.de
Email Convivium

Foto: Manuel Krug

 

Kaisermühle | Müllrose

Dieses Restaurant ist eine Empfehlung vom
Convivium Barnim-Oderland, (Erscheinungsdatum: 24.03.2013, Aktualisiert: 04.05.2016)

Inhaber: Constanze Mikeska
Forststr. 13
15299 Müllrose
Ortsteil Kaisermühl

Telefon

033606 880

Faxnummer

033606 88100

info (at) hotel-kaisermuehle.de

Homepage des Restaurants

Eigenschaften

nicht rollstuhlgerecht

Gästezimmer verfügbar


Öffnungszeiten

Mo bis Sa 12 bis 20.30 Uhr, So 12 bis 19 Uhr; kein Ruhetag

Lokal

Das Haus erkennt man nicht am Namensschild sondern an einer goldenen Krone. Das heutige Gebäude ist um 1680 herum als Mühle entstanden, aber schon 1495 ist ein „Gore Keyser auf der Bretmühle zu Melrase“ verzeichnet, der hier einen Kupferhammer betrieb. Die  Kaisermühle ist eine von mehreren historischen Mühlen im romantischen Schlaubetal, einer Eiszeitrinne mit kleinen und großen Seen und endlosen Wäldern. Die Alte Schlaube führt am Haus vorbei, hundert Meter weiter dann der Oder-Spree-Kanal (wo Gäste auch anlegen können). Constanze Mikeska hat die Mühle 1996 wieder aufgebaut und betreibt das Hotel und Restaurant seit 1997.

Speisen und Getränke

Am Herd, der sieben Tage in der Woche in Betrieb ist, stehen Hans-Jürgen Herbrand, Christoph Härtel und Stefan Lanzsch. Die Chefin kauft hier noch alles selbst ein, und dafür hat sie ihre festen Lieferanten aus der Umgebung. So findet man auf der Karte denn Schwein und Rind aus Neuzelle, Wild von der Wildfleischerei in der Nachbarschaft, der Fisch, darunter garantiert heimischer Zander, kommt vom Fischereibetrieb Weidner in Dammendorf. Ziegenkäse kommt aus dem Oderbruch, Gemüse vom Bauern in der Nähe, und erst wenn der auch Spargel hat, beginnt die Spargelsaison in der Kaisermühle. Die drei Köche gehen mit alledem durchaus kreativ um. So aßen wir Crostini mit gegrilltem Ziegenkäse und Bärlauch-Glasur auf Salat -  eine kleine, ganz große Köstlichkeit. Oder auch Salat vom Couscous mit Grapefruit und Sommerfelds Wildschinken. Wir aßen perfekt zubereitete Möhren-Gnocchi zum Wildschweinbraten, dazu Pastinaken-Walnuss-Gemüse. Ein anderes Mal haben wir Leber vom Schlaubewild (Hirsch) mit glacierten Frühlingszwiebeln und Linsen-Kartoffel-Salat gegessen. Oder auch ein saftig zubereitetes Kotelett vom Neuzeller Landschwein mit Orangen-Senf-Panade und Kartoffel-Pastinaken-Gratin sowie Wildblattsalat. Der Vegetarier am Tisch war höchst zufrieden mit der Schupfnudel-Sauerkraut-Pfanne mit Camembert. Auf der Dessertkarte Ungewöhnliches wie Laugengebäcktaler mit Dörrobst aus der gebutterten Pfanne, dazu Frischkäse-Feige-Honig-Eis. Alle drei Wochen gibt es eine völlig neue Karte. Die Weinkarte enthält manche Entdeckungen wie Ahr-Spätburger vom "Burggarten", aber auch bezahlbare Schoppen. Der Service: Aufmerksame und freundliche junge Leute. Und die allgegenwärtige Chefin.  

Größe

50 Plätze, im Sommer Terrasse

Preise

Hauptgerichte 10 bis 17 Euro

Anfahrt

Autobahn Berlin-Warschau, Ausfahrt Müllrose, nach Müllrose Bahnhof und weiter nach Kaisermühl. Mit der Niederbarnimer Eisenbahn Linie RB 36 Königs Wusterhausen (Anschluß RB und S von Berlin-Ostkreuz) - Beeskow - Frankfurt/Oder bis Müllrose und 1,5 km durch den Wald.

Sonstiges

Das Schlaubetal ist einen Ausflug wert. Zum Beispiel zum „Forellenhof Fünfeichen“ oder zur „Brennerei im Schlaubetal“ in Siedichum-Rießen, wo feine Obstbrände destilliert werden.

Bilder

Kontakt zum Genussführerteam

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