Aktuelles

Weide und Grünland unter Bedingungen des Klimawandels

Weide und Grünland unter Bedingungen des Klimawandels
(c) Ingo Hilger
03.09.2021 - Der dritte Workshop des Projektes "Nachhaltige Rindfleischwirtschaft" fand Ende Juli 2021 in der Benediktinerabtei Plankstetten im Altmühltal statt. Christine Bajohr, Projektleiterin von KUHproKLIMA und Betriebsleiterin des KugelSüdhangHofs, teilte ihr Wissen und ihre Erfahrung rund um den ganzheitlichen Ansatz in der Rinderhaltung mit den Workshop-Teilnehmenden.

„Europa müsste die Umstellung auf ein System, das das Gemeinwohl fördert, viel konsequenter vorantreiben“

„Europa müsste die Umstellung auf ein System, das das Gemeinwohl fördert, viel konsequenter vorantreiben“
(c) privat
Für Slow Food steht fest: Nach der Bundestagswahl muss sich die Bundesregierung für eine nachhaltigere Ernährungspolitik auch in Europa einsetzen. Vor allem darf Europa Subventionen nur noch an Landwirt*innen vergeben, die durch ihre Arbeit das Gemeinwohl fördern. Wie das aussehen kann, erklärt Phillip Brändle von der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft.

Workshop 2: Zucht – der vernachlässigte Aspekt der Fleischqualität

Workshop 2: Zucht – der vernachlässigte Aspekt der Fleischqualität
(c) Marion Hunger
Der zweite Workshop und erste Präsenz-Termin 2021 des Projektes „Nachhaltige Rindfleischerzeugung“ fand am 12. Mai in der Uckermark auf Gut Temmen statt. Mit dabei waren Landwirt*innen aus der Region sowie Fachleute aus Anbauverbänden und der Gastronomie. Das Kriterium der “Diversität" spielte beim Treffen eine große Rolle.

Zucht – der vernachlässigte Aspekt der Fleischqualität

Zucht – der vernachlässigte Aspekt der Fleischqualität
Der zweite Workshop und erste Präsenz-Termin 2021 des Projektes „Nachhaltige Rindfleischerzeugung“ fand am 12. Mai in der Uckermark auf Gut Temmen statt. Mit dabei waren Landwirt*innen aus der Region sowie Fachleute aus Anbauverbänden und der Gastronomie. Das Kriterium der “Diversität" spielte beim Treffen eine große Rolle.

Die Ziege ganz denken

Die Ziege ganz denken
(c) meerfreiheit.com
So lautet das Thema, das die Chef Alliance von Slow Food für den diesjährigen Tag der nachhaltigen Gastronomie am 18. Juni gewählt hat. „Fleisch!?“, hören wir schon die ersten entsetzten Rufe, haben wir doch in den letzten Jahren so viel darüber geredet, wie wichtig es ist, unseren Fleischkonsum zu reduzieren. Richtig. Genau darüber wollen wir reden.

Neuer Passagier der Arche: Das Leineschaf – der „Pfennigsucher"

Neuer Passagier der Arche: Das Leineschaf – der „Pfennigsucher"
(c) Karin Weinsberg
23.03.2021 - Mit dem Leineschaf hat Slow Food Deutschland die siebte Schafrasse und den 77. Passagier an Bord der ‚Arche des Geschmacks' aufgenommen. Unter diesem Namen schützt Slow Food alte Nutztierrassen und Kulturpflanzen, Lebensmittel und Zubereitungsarten vor dem Vergessen. Ab sofort auch das Leineschaf, dem wir die Kulturlandschaft im Leinebergland und Eichsfeld verdanken. Aufgrund seiner Genügsamkeit trägt es den Spitznamen „Pfennigsucher".

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!
(c) Slow Food Youth Deutschland
Es passiert viel in diesen Tagen: Die Bundeskanzlerin trifft sich mit der Zukunftskommission Landwirtschaft und parallel dazu hat Frau Klöckner eine Sonder-Agrarministerkonferenz einberufen, um die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik zu diskutieren. In einem offenen Brief wendet sich Slow Food Youth Deutschland gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Jugendverbänden an die Bundeskanzlerin, die Bundesagrarministerin und die Agrarminister*innen der Länder. Wir fordern einen Systemwechsel und einen ökologisch nachhaltigen und sozial verträglichen Fahrplan für die nationale Ausgestaltung der GAP! Gemeinsam können wir eine besser Umsetzung der EU-Agrarpolitik in Deutschland angehen und den Weg in eine zukunftsfähige Landwirtschaft einschlagen!

Gestalten statt Verbrauchen

Gestalten statt Verbrauchen
(c) Deutsche Botschaft Albanien
15.03.2021 – Am Weltverbrauchertag 2021 ruft Slow Food Deutschland dazu auf, die Rolle der Verbraucher*innen neu zu denken. Angesicht der übermäßigen Nutzung natürlicher Ressourcen möchte der Verein Menschen zu weniger Verbrauch, dafür zu mehr (Mit-)Gestaltung und Genuss ermutigen.

Nicht nur der Preis ist heiß

Nicht nur der Preis ist heiß
Was ist schon fair? Die jetzige Form der industriellen Land- und Lebensmittelwirtschaft jedenfalls nicht. Dabei gibt es längst Beispiele, die uns faires Wirtschaften auf dem Land und für Lebensmittel vormachen. Slow Food Deutschland will sie dieses Jahr besonders in den Mittelpunkt stellen – und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wir beginnen mit der Landwirtschaft.

Kriterien für kuhgebundene Kälberaufzucht definiert

Kriterien für kuhgebundene Kälberaufzucht definiert
18.02.2021 - In einem partizipativen Prozess hat eine Initiative von Biomilch-Betrieben zusammen mit Vertreter:innen aus Forschung und Tierschutz Kriterien zur kuhgebundenen Kälberaufzucht in der Öko-Milchviehhaltung entwickelt. Diese wurden heute auf der Biofach vorgestellt. Ergänzend soll eine Interessensgemeinschaft zur kuhgebundenen Kälberaufzucht gegründet werden, unter anderem mit dem Ziel, den Betrieben in Zukunft eine entsprechende freiwillige Zusatzzertifizierung anbieten zu können.

Häppchen zum Nachhören

Häppchen zum Nachhören
Über 300 interessierte Zuschauer*innen lauschten dem Berliner Journalisten und Autor Manfred Kriener, als dieser aus vier Kapiteln seines Buchs „Leckerland ist abgebrannt“ am 22.1. vorlas. Spannendes zu Fleisch aus dem Reagenzglas, den ökologischen und sozialen Auswüchsen vermeintlicher Superfoods sowie Möglichkeiten, den Fischhunger auf nachhaltige Weise zu stillen, gibt es zum Nachhören.

Schnippeldisko: Multitasking für die Ernährungswende

Schnippeldisko: Multitasking für die Ernährungswende
(c) Caroline Barth
22.01.2021 – Zahlreiche Verbraucher*innen kamen der Einladung zur diesjährigen virtuellen Schnippeldisko am Vorabend der „Wir haben es satt“-Demonstration nach. Über 1.400 mal wurde der Livestream aufgerufen. Menschen unterschiedlichen Alters nutzten die Chance, sich über ernährungspolitische Themen auszutauschen. Auch der Genuss kam nicht zu kurz: Gekocht wurden verschiedene Wintergemüse – ob als Suppe oder Ofengemüse . Für den Nachtisch eigneten sich übriggebliebene Weihnachtsmänner. Das Tanzbein in der eigenen Küche zu schwingen, war für viele eine willkonmene Einladung zur Bewegung während des Lockdowns.

Im Wahljahr für den agrarpolitischen Umbruch: Bauernfeindliche Politik beenden – Landwirtschaft krisenfest machen

Im Wahljahr für den agrarpolitischen Umbruch: Bauernfeindliche Politik beenden – Landwirtschaft krisenfest machen
(c) Julian Reineck; Wir haben es satt!
13.01.2021. - Wenige Tage vor dem „Wir haben es satt!“-Protest am Kanzleramt fordern 60 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft eine grundlegende Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat nach fast vier Jahren im Amt kaum Nennenswertes vorzuweisen – außer einer bauern- und umweltfeindlichen Politik. Die rückwärtsgewandte Haltung Deutschlands bei den Verhandlungen zur EU-Agrar-reform (GAP) beweisen: Klöckner ist nicht Willens, den gesellschaftlich gewollten Umbau der Landwirtschaft voranzubringen. Im Superwahljahr muss die Landwirtschaftspolitik enkeltauglich werden, denn nur so haben Höfe, Tiere und das Klima eine Zukunft.

Slow Food erarbeitet Qualitätskriterien für Rindfleisch

Slow Food erarbeitet Qualitätskriterien für Rindfleisch
(c) Susanne Mölle
Für die Expert*innen des Slow-Food-Workshops ist klar: An Nachhaltigkeit ausgerichtete Zucht, Haltung und Fütterung sind die Grundlage für die Qualität von Rindfleisch. Hinzu kommt die handwerkliche Weiterverarbeitung auch in der Küche – from nose-to-tail.

Slow Food erarbeitet Qualitätskriterien für Rindfleisch

Slow Food erarbeitet Qualitätskriterien für Rindfleisch
(c) Susanne Mölle
Für die Expert*innen des Slow-Food-Workshops ist klar: An Nachhaltigkeit ausgerichtete Zucht, Haltung und Fütterung sind die Grundlage für die Qualität von Rindfleisch. Hinzu kommt die handwerkliche Weiterverarbeitung auch in der Küche – from nose-to-tail.

„Wir haben es satt!“-Protest: „Agrarindustrie abwählen!“

„Wir haben es satt!“-Protest: „Agrarindustrie abwählen!“
(c) Meine Landwirtschaft
04.12.2020 - Am 16. Januar 2021 findet der nächste große Protest für die Agrar- und Ernährungswende in Berlin statt. Das „Wir haben es satt!“-Bündnis, das normalerweise Zehntausende zum Auftakt der „Grünen Woche“ auf die Straße bringt, protestiert dieses Mal Corona-gerecht im Regierungsviertel. Selbstgemalte Schilder, kreative Kostüme und starke Botschaften – so verleiht die Bewegung für die Agrarwende ihren Forderungen bei einer Kundgebung vor dem Kanzleramt Nachdruck.

Inhaltspezifische Aktionen