Aktuelles

Skudde: Chef Alliance widmet sich einer der ältesten Schafrassen Europas

17.09.2019 - Die Skudde ist eine der ältesten Schafrassen Europas, doch inzwischen vom Aussterben bedroht. Sie wird fast nur noch in kleinen Herden von privaten Züchterinnen und Züchtern gehalten. Getreu dem Slow-Food-Motto »Essen, was man retten will« schlossen sich jetzt einige Köche der Chef Alliance zusammen, um ihren Gästen die besondere Qualität dieses zarten Fleisches nahe zu bringen und sich über die verschiedenen Zubereitungsarten und Rezepte auszutauschen.

Tierwohl: 1,5 Millionen Unterschriften für Europäische Bürgerinitiative

12.09.2019 – Riesenerfolg für „End the Cage Age“: Am 11. September 2019, endete Europas bislang größte Bürgerbewegung für Nutztiere mit über 1,5 Millionen gesammelten Unterschriften. Das sind rund 500.000 mehr, als für eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative benötigt werden. Ziel der Kampagne ist die EU-weite Beendigung der Käfighaltung von landwirtschaftlich gehaltenen Tieren. Die Stimmen dafür wurden in den vergangenen zwölf Monaten gesammelt. Jetzt muss sich die EU-Kommission mit den Forderungen der Bürgerinitiative beschäftigen.

Rotes Höhenvieh: Naturschutz auf der Speisekarte

21.05.2019 - Der Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai erinnert daran, dass weltweit über eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Einer der wesentlichen Verursacher ist die  Landwirtschaft. Dass es auch anders geht zeigt ein außergewöhnliches Naturschutzprojekt in der bayerischen Oberpfalz. Es verbindet Artenschutz, Landwirtschaft und Leibgenuss miteinander Im Mittelpunkt steht der Slow Food Arche-Passagier Rotes Höhenvieh.

Ferkelkastration mit Isofluran schadet Tier, Mensch und Umwelt

09.05.2019 - Seit die betäubungslose Ferkelkastration im vergangenen Jahr bis 2021 verlängert wurde, suchte Bundesministerin Klöckner nach einer Möglichkeit, um das Leid der Ferkel zu mindern. Ihre vermeintliche Lösung gab sie gestern zum Beschluss ins Bundeskabinett. Sie heißt: Isofluran! Landwirtinnen und Landwirte sowie andere sachkundige Personen können es künftig bei der Ferkelkastration einsetzen. Für Rupert Ebner, Tierarzt und Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland, stellt das nicht nur einen groben Verstoß gegen das geltende Arzneimittelrecht dar.

„Zu wissen, woher Fleisch kommt, gehört zur Bildung.“

30.04.2019 - Die Unterschiede zwischen industrieller und handwerklicher Fleisch- und Milchverarbeitung standen im Mittelpunkt des zweiten Themenwochenendes der Slow Food Youth Akademie 2019. Die 27 Teilnehmer waren vom 12. bis 14. April im Schloss Kirchberg in Hohenlohe bei der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) zu Gast. Der gelernte Metzger und Teilnehmer der SFY-Akademie Daniel Rögelein (33) berichtet Slow Food, wie er das Wochenende erlebt hat.

Artgerechte Haltung dient Mensch, Tier und Umwelt

12.12.2018 - Der Konsum tierischer Nahrungsmittel ist in den letzten drei Dekaden förmlich explodiert. Insbesondere Fleisch erfreut sich weiterhin zu großer Beliebtheit und wurde vom Luxusprodukt zum Grundnahrungsmittel. Auch Milchprodukte sind längst keine handwerklichen Unikate mehr. Sie kommen als anonyme Massenware zu billigen Preisen auf den Markt. Warum artgerechte Tierhaltung unausweichlich ist - dazu tauschten sich die Teilnehmenden der Slow Food Youth Akademie an ihrem sechsten Wochenende aus.

18.000 Menschen bei der Großdemonstration „Mia ham’s satt“

6.10.2018 – Unter dem Motto „Mia ham’s satt“ demonstrierten heute – eine Woche vor der bayerischen Landtagswahl – 18.000 Menschen auf Münchens Straßen gemeinsam mit einem Bündnis aus über 80 Organisationen für eine ökologische, tiergerechte, bäuerliche Landwirtschaft und gesundes Essen, für nachhaltige Mobilität, für saubere Luft und Klimaschutz, lebenswerte Städte und den Erhalt unserer vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft. Slow Food Deutschland e. V. gehört zu den Trägern der Veranstaltung.

Slow Food Youth Akademie: "Artgerechte Haltung dient Mensch, Tier und Umwelt"

22.8.2018 – Der Konsum tierischer Nahrungsmittel ist in den letzten drei Dekaden förmlich explodiert. Insbesondere Fleisch erfreut sich weiterhin zu großer Beliebtheit und wurde vom Luxusprodukt zum Grundnahrungsmittel. Auch Milchprodukte sind längst keine handwerklichen Unikate mehr. Sie kommen als anonyme Massenware zu billigen Preisen auf den Markt. Warum artgerechte Tierhaltung unausweichlich ist - dazu tauschten sich die Teilnehmenden der Slow Food Youth Akademie an ihrem sechsten Wochenende aus.

Kommentar: Warum Landwirtschaft Tierhaltung braucht

3.7.2018 – Tätliche Angriffe auf Restaurantbesitzer, Landwirte, die Todesdrohungen bekommen und predigende Veganer, die Fleischessern Hölle und Verdammnis androhen, ließen mich kürzlich der Frage nachgehen, wo die Trennlinie zwischen vegan und meschugge verläuft. Aus diesem Grund wandte ich mich an die britische Vegan Society und konnte mit Louise Davies sprechen, die dort für Kampagnen, Richtlinien und Forschung zuständig ist. Freundlicherweise beantwortete sie einige Zusatzfragen per E-Mail. Von Marianne Landzettel.

Buchtipp: Lamm und Zicklein – nose to tail

20.4.2018 – Wer Fleisch bewusst genießen möchte und Wert auf Qualität legt, trifft eine gute Wahl mit Schaf- und Ziegenfleisch. Detlev Ueters Buch „Lamm und Zicklein – nose to tail“, erschienen im Verlag Eugen Ulmer, feiert die Neuentdeckung lange vernachlässigter Fleischteile abseits von Filet und Entrecote.

Schäferei retten: Kulturlandschaft braucht Schafe

17.3.2018 – Es gibt Kulturlandschaften, von denen sind Schafe nicht wegzudenken. Gleichzeitig braucht es aber auch genau diese Schafe zum Erhalt dieser Wiesen, Berg- und Hügellandschaften, denn ohne die Landschaftspflege der Schafe durch Beweidung würden sich diese Kulturlandschaften in Wald verwandeln. Schafe liefern als Dreinutzungstier traditionell Milch- und Fleischprodukte sowie Wolle. Warum ist die Schäferei in Deutschland also vom Aussterben bedroht? Dieser Frage widmete sich Ursula Hudson (Vorsitzende von Slow Food Deutschland) während eines Podiums beim „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ in Stuttgart im Gespräch mit Günther Czerkus (Bundesverband Berufsschäfer) und Norbert Fischer (Langenburger Schafkäserei). Von Sharon Sheets.

Slow Food fordert EU zum Umbau der Tierhaltung auf

26.3.2018 – Slow Food hat sich mit einer Gruppe zivilgesellschaftlicher Organisationen zusammengeschlossen, um von der Europäischen Union (EU) politische Maßnahmen zum Umbau der Tierhaltung zu fordern. In einem offenen Brief verlangen sie eine klare Ausrichtung der Agrarpolitik auf Zukunftsfähigkeit und Tierwohl.

Demo: Rettet die Schafhaltung!

4.3.2018 – Um auf die Existenzkrise der erwerblichen Schäferei aufmerksam zu machen, demonstrieren Schäfer aus ganz Deutschland am 13. März vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin. Sie fordern eine Weidetierprämie. Slow Food Deutschland unterstützt das Anliegen und wird auch vor Ort dabei sein.

Slow Food Deutschland auf der BioFach 2018

7.2.2018 – Jedes Jahr trifft sich die internationale Bio-Branche auf der BioFach, der Weltleitmesse für Bio-Produkte, in Nürnberg. Sie findet 2018 vom 14. bis 17. Februar statt. Slow Food Deutschland ist vier Tage mit einem Informationsstand vor Ort und disktutiert mit im Rahmenprogramm zu den Themen Klimawandel und Fleischkonsum.

Lidl: Der Billigheimer als Vorreiter?

7.2.2018 – Europas größter Discounter Lidl will ab April 2018 einen "Haltungskompass" im Frischfleischverkauf einführen. Der Konzern nutzt damit das gesetzliche Vakuum und inszeniert sich als Vorreiter beim Tierwohl. Durch Kennzeichnungsziffern von 1 bis 4 soll der Verbraucher – wie bei den Eiern – erkennen, wie gut oder schlecht das Tier gehalten wurde, von dem das Fleisch stammt. Slow Food Deutschland warnt, eine gesetzlich festgeschriebene und einheitliche Haltungskennzeichnung aus den Augen zu verlieren. Eine solche Kennzeichnungspflicht sei ebenso notwendig wie eine Reduzierung unseres viel zu hohen Fleischkonsums.

Tierzucht: Antibiotikaresistenzen – eine gesellschaftliche Herausforderung

18.1.2018 – Durch Antibiotikaresistenzen weltweit verursachte Todesfälle machen immer öfter Schlagzeilen. Fachleute schätzen, dass im Jahr 2050 über zehn Millionen Menschen jährlich sterben, weil Antibiotika bei ihnen nicht mehr wirken. Ein zu willkürlicher Einsatz des Medikaments in der Humanmedizin sowie dessen erhöhte Verabreichung in der intensiven Tierhaltung weltweit führen die Experten zu dieser Prognose.

Fleischatlas 2018: Rezepte für eine bessere Tierhaltung

10.1.2018 – Die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Le Monde Diplomatique haben heute in Berlin den „Fleischatlas 2018 – Rezepte für eine bessere Tierhaltung “ veröffentlicht. Der nunmehr vierte Fleischatlas enthält zahlreiche Daten, Fakten und Grafiken zu den drängendsten Problemen der industriellen Fleischproduktion und konkrete Lösungsansätze für eine bessere Tierhaltung.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Essen

21.11.2017 – Das Thema "Essen" und die Zukunftsfähigkeit unseres Ernährungssystems bestimmen am 8. Dezember das Programm der Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor. Diskutiert wird bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten in der Nähe von München.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Tiere

21.11.2017 – Tiere, von denen sich der Mensch ernährt, stehen am 25. November, im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor. Auf dem Hofgut Rengoldshausen in Überlingen geht es auch um die Zukunft unseres hohen Fleischkonsums.

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