Schulprojekt Edible Connections

Das Schulprojekt "Edible Connections" ist ein Bildungsprojekt der Slow Food Deutschland gUG, bei dem zwei Schulklassen über Kontinental- und Sprachgrenzen hinweg an zukunftsfähigen Lösungen für unser Lebensmittelsystem arbeiten. Hierzu kommunizieren sie live via Videokonferenz mit ihren Austauschpartner*innen aus dem globalen Süden.


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Was ist Ziel des Projektes?

Als sensorisch vielfältig erfahrbare und kulturell vielgestaltige Produkte eignen sich Lebensmittel in besonderem Maße, um globale Zusammenhänge aus ihrer Abstraktheit zu holen. Die Lernenden hier und dort erkunden bei Exkursionen ihre lokalen Lebensmittelwelten und Ernährungsgewohnheiten und teilen ihre Ergebnisse einander mit. Im konstruktiven Dialog schulen sie ihre interkulturelle Kompetenz und Kooperation, schaffen Verständnis füreinander. Sie erwerben notwendiges Wissen, um im Alltag mit Gemeinschaftsgütern wertschätzender und sorgsamer umzugehen. Aus der interkulturellen Begegnung soll eine kritische Reflexion eigener Kaufentscheidungen und ein Gefühl globaler Verbundenheit entstehen.

An wen richtet sich das Projekt?

Das bundesweite Projekt richtet sich an Schulklassen der Sekundarstufe 1 und 2.

Wie können interessierte Schulklassen teilnehmen?

Bis Ende des Jahres 2021 führt Slow Food Deutschland das Projekt an Schulen des gesamten Bundesgebietes durch. Interessierte Schulen können sich noch bis Mitte des Jahres bewerben unter s.diettrich@slowfood.de.

Wie sieht die Durchführung des Projektes in der Praxis aus?

In drei Terminen, die über das Schuljahr verteilt stattfinden, setzen sich die Schüler*innen mit den Herausforderungen des globalen Lebensmittelhandels und den ökologischen Folgen der Lebensmittelerzeugung auseinander. Neben theoretischem Input erkunden sie anhand eines Exkursionstages den deutschen Lebensmittelhandel. Außerdem setzen sie sich mit dem Lebensmittelsystem ihres Partnerlandes auseinander und kommunizieren via Videokonfrenz direkt in Echtzeit mit ihren Austauschpartner*innen aus den Transformations- und Schwellenländern. Es handelt sich hierbei um Schulklassen oder Expert*innen, die vor Ort an der Erzeugung von Lebensmitteln beteiligt sind, die u.a. auch durch Import hierzulande auf den Teller gelangen. Die Schüler*innen üben dabei eine Kultur globaler Kooperation ein, indem sie einen wertschätzenden transkulturellen Dialog über die Sicherung globaler Gemeinschaftsgüter führen.

Einen Einblick gibt folgendes Video (Austausch zwischen einer Schulklasse in Deutschland und Uganda):

 
Hier finden Sie Berichte der bereits durchgeführten Austausche für die Projektjahre 20192020 und 2021.


Materialien zum Projekt

Für das Projekt hat Slow Food Deutschland ein Arbeitsheft erstellt. Es kann von Lehrkräften und Bildungsakteur*innen genutzt werden, um virtuelle Dialoge unter Schüler*innen zielführend zu strukturieren. Enthalten sind Aufgaben, Spiele, Platz für Notizen und Tipps für den Austausch. Für den globalen Austausch ist es sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar.

Edible Connections leaflet_eng (c) Slow Food.png

Arbeitsheft Englisch

Edible Connections leaflet (c) Slow Food.png

Arbeitsheft Deutsch

Zusätzlich haben wir Handreichungen für Lehrkräfte erarbeitet. Sie können sie hier ebenfalls herunterladen.

ECO Handreichung eng (c) Slow Food Deutschland.png

Handreichung Englisch

ECO Handreichung (c) Slow Food Deutschland.png

Handreichung Deutsch

Auszeichnungen

Edible Connections ist vom britischen Bildungsverlag Twinkl mit dem Lernheld*innen Preis 2021 ausgezeichnet worden. Informationen dazu finden Sie >> hier.

Das Projekt wird gefördert von Engagement Global und Brot für die Welt.

Ansprechpartnerin: Stella Diettrich (s.diettrich@slowfood.de)