Slow Food Communities

Seit dem Internationalen Kongress in Chengdu (China, September 2017) begreift Slow Food sich zunehmend als globale Bewegung, der hunderttausende Personen in mehr als 160 Ländern angehören. Eine bedeutende Organisationsform innerhalb unserer globalen Bewegung sind die Communities.

Communities gibt es in allen Regionen der Welt als offene und integrative Vereinigungen. Sie bekennen sich zu den wichtigsten Zielen und Werten von Slow Food, insbesondere zur Bewahrung der biologischen Vielfalt, haben aber ein ganz konkretes gemeinsames Vorhaben, beispielsweise ein Projekt gegen Lebensmittelverschwendung, die Einrichtung eines Gartens oder ein anderes ernährungsrelevantes gemeinsames Interesse.

In der Satzung von Slow Food Deutschland wird die Community beschrieben als eine Gruppe von mindestens zehn natürlichen Personen, die sich auf der Basis der Slow-Food-Werte zusammenschließen, um über einen befristeten Zeitraum einem Ziel von Slow Food Deutschland zur Umsetzung zu verhelfen. Ihre Aktivitäten, Initiativen und Projekte beschreibt die Community in einer gemeinsamen Gründungserklärung. Communities können als assoziierte Mitglieder von Slow Food Deutschland an der Vereinstätigkeit teilnehmen.

Die Community und ihre Mitglieder sind Akteur*innen der globalen Slow Food Bewegung. Mit ihrem Beitrag helfen sie, eine Welt aufzubauen, in der jeder Mensch Zugang zu guten, sauberen und fairen Lebensmitteln hat.

Wie gründet man eine Community?

Falls Sie Interesse an der Gründung einer Community haben, wenden Sie sich zum Erhalt weiterer Informationen gern an info@slowfood.de

Mehr Informationen zu den Communities:

Zur ersten deutschen Community: Calendarium Culinarium

>> Dokumente und Informationen von Slow Food International

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