Rebstockpatenfest 2026 im Weingut Böcking: Feiern im Steillagen-Weinberg

05.10.2026 - Rückblick vom Rebstockpatenfest 2026 im Weingut Böcking: Slow-Food-Pat*innen feiern in Traben-Trarbach den Mosel-Riesling aus Steillage.

Am Trarbacher Ungsberg wächst Riesling, den das Weingut Böcking dank der Slow-Food-Rebstockpatenschaften auf einer lange brachliegenden Steillage pflanzen konnte. Beim Patenfest im September ging es für die Pat*innen in den Weinberg und an den Tisch.

An einer der engsten Moselschleifen liegt das malerische Traben-Trarbach mit seinen vielen historischen Weinkellern. In der Steillage des Trarbacher Ungsbergs stehen die Rieslingstöcke, die das Weingut Böcking vor vielen Jahren mit Unterstützung von Slow Food und den Rebstockpat*innen auf einer lange brachliegenden Parzelle pflanzen konnte.

Am 19. September begrüßten Winzer und Betriebsleiter Philipp Buchkremer und Inhaberin Sigrid Carroll die Pat*innen auf dem historischen Weingut. Auch Sabrina Buchholz, 2. Vorsitzende, und Ulrike Höller, Schatzmeisterin von Slow Food Deutschland, waren angereist. Gemeinsam ging es „in den Berg“, diesmal nicht zum Arbeiten, sondern zum Feiern und Verkosten. Im Mittelpunkt stand die geschmackliche Vielfalt der Böcking'schen Rieslinge. Zwischen den Rebstöcken und später bei Tisch gab Philipp Buchkremer einen ausführlichen und kurzweiligen Einblick in seine Arbeit.

Text und Fotos: Frank Buchholz

Gruppe von Gästen mit Sektgläsern vor dem historischen Bruchsteingebäude des Weinguts, vorne StehtischeBemaltes Begrüßungsschild „Herzlich Willkommen zu unserem Rebstockpatenfest“ mit Weinflasche, dahinter Gäste im Hof.Drei Frauen in einem Gewölbekeller neben einer alten Spindelpresse, eine hält ein Slow-Food-T-Shirt, eine andere den Slow Food Genussführer.Gäste mit Weingläsern auf einem Schotterweg unterhalb eines Steillagen-Weinbergs mit Einzelpfählen.Reihen von Rieslingreben am steilen Hang, darunter die Schieferdächer der Altstadt von Traben-Trarbach.Gäste an einer langen Holztafel im Freien, ein Mann im Stehen erzählt mit Weinglas in der Hand.

Warum Rebstockpat*in werden?

Der Erhalt des nachhaltigen Steillagenweinbaus liegt Slow Food besonders am Herzen. Die arbeits- und kostenintensive Bewirtschaftung der Steil- und Steilstlagen an der Mosel ist nur mit Förderinitiativen wie der Rebstockpatenschaft möglich. Das Ergebnis ist eine ökologisch wertvolle Artenvielfalt: Im Patenschaftsweinberg von Böcking wachsen über 40 Wildkräuterarten. Und in der Flasche steht ein Steillagen-Riesling, der nach traditionellen Verfahren entsteht.

Eine Patenschaft (80 € jährlich) umfasst fünf Rebstöcke und finanziert ein Weinjahr. Pat*innen erhalten:

  • eine Einladung zum jährlichen Weinfest mit Informationen zu den Patenschaftsweinbergen und geselligem Beisammensein
  • jährlich Weinflaschen aus dem Ertrag der unterstützten Rebstöcke, nach Hause geliefert
  • Vergünstigungen beim Weinkauf vor Ort
  • die Möglichkeit, bei der Ernte mitzuarbeiten

Jetzt für das Weinjahr 2026/27 Patenschaft sichern!

Das neue Weinjahr startet am 1. November 2026, ideal auch als Weihnachtsgeschenk.

>>> Alle Infos und Anmeldung: Rebstockpatenschaften

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