Aktuelles

Weltklimagipfel COP24: „Genug der leeren Versprechungen, es braucht endlich Taten!“

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3.12.2018 – Heute beginnt der Weltklimagipfel der Vereinten Nationen (COP24) in Kattowitz, Polen, der unter dem Thema „Gemeinsam den Wandel gestalten“ steht. Es wäre tatsächlich dringend an der Zeit, den Wandel durch Taten anzustoßen und nicht nur leere Versprechungen zu machen, um ein starkes Signal für den Klimaschutz zu setzen. Slow Food fordert die Entscheidungsträger deshalb eindringlich auf, das Lebensmittelsystem, das laut Weltagrarbericht für über 40 % aller globalen Treibhausgase verantwortlich ist, endlich als Verursacher anzuerkennen und somit den Klima-Handlungsplan danach auszurichten.

Weltbodentag 2018: Nur ein bodenerhaltendes Lebensmittelsystem sichert unsere Zukunft!

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29.12.2018 – Zum Weltbodentag 2018 am 5. Dezember fordert Slow Food Deutschland die Politik dazu auf, dringend auf bodenerhaltende Landwirtschaft umzusteuern und die Bodennutzung zukunftsfähig zu regulieren. Denn Fakt ist: Wenn wir die Ressource Boden durch Intensivlandwirtschaft und Versiegelung weiter so wie bisher über ihre Grenzen hinaus nutzen, wird sie uns laut Welternährungsorganisation FAO maximal noch 60 Ernten schenken - dann ist Schluss.

Tiefsee-Fanggrenzen 2019/2020: EU umschifft eigenen Nachhaltigkeitsstandard

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20.11.2018 – Die Fischereiminister der EU, darunter Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, haben über die Fanggrenzen für wirtschaftlich bedeutende Bestände von Tiefseefischarten für 2019 und 2020 entschieden – darunter die für Deutschland relevanten Arten Schwarzer Degenfisch, Rundnasengrenadier und Gabeldorsch. "Herzstück der Gemeinsamen Fischereipolitik ist das rechtlich verbriefte Ziel nachhaltiger Nutzungsgrade für alle fischereilich genutzten Populationen bis 2020. Dieser sogar global geltende Nachhaltigkeitsstandard wurde nun umschifft, indem zahlreiche Fanggrenzen einfach aufgehoben wurden", so Nina Wolff, Fischerei-Expertin von Slow Food Deutschland.

Für gutes Essen und gute Landwirtschaft: bäuerlich, umweltverträglich, klimafreundlich und fair!

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30.10.2018 – Am Samstag, den 27. Oktober, fand in 19 Ländern und mehr als 63 europäischen Städten der Aktionstag Good Food Good Farming statt. Auch in Stuttgart. Unter dem Motto „Schlag Alarm“ organisierten die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Slow Food Stuttgart ein Kochtopforchester und protestierten laut gegen immer neue Megaställe. Die Verbände riefen zu einer Kehrtwende in der Land- und Ernährungswirtschaft auf.

EU-Aktionstag für die Agrarwende: Gießkannen-Prinzip abschaffen, bienenfreundliche Landwirtschaft stärken!

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27.10.2018 – Imker, Bauern und Ernährungsbewegte demonstrieren heute in ganz Europa gemeinsam für eine bienenfreundliche Landwirtschaft und eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik. In Berlin fordern bei der Aktion „Dampf machen für die Agrarwende“ 1.000 Menschen am Brandenburger Tor das Ende des Gießkannen-Prinzips.

Brexit: Solidarität mit Slow Food UK

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27.10.2018 – Anlässlich der Europäischen Aktionstage, bei der sich EU-Bürger in verschiedenen Ländern gemeinsam für bessere Lebensmittel und eine bessere Landwirtschaft einsetzen, lenkt Slow Food UK die Aufmerksamkeit auf die besorgniserregenden Auswirkungen, die der Brexit auf das Lebensmittelsystem Großbritanniens haben wird und warnt davor, dass ein Brexit ohne Verhandlungsergebnis zweifellos negative Folgen haben wird.

Europäische Aktionstage „good food – good farming“: Seien Sie dabei!

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23.10.2018 – Am letzten Oktoberwochenende (27. und 28. Oktober) finden die Europäischen Aktionstage Good Food Good Farming statt. Slow Food, Meine Landwirtschaft, Friends of the Earth Europe, die Heinrich Böll Stiftung, European Coordination Via Campesina, ARC2020, Brot für die Welt und Pour une autre PAC organisieren im Oktober 2018 zum ersten Mal die Europäischen Aktionstage für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem und eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Gemeinsame EU-Agrarpolitik. Europaweit finden am kommenden Wochenende Veranstaltungen statt. In Deutschland beteiligt sich Slow Food Deutschland z. B. an der Hauptveranstaltung in Berlin und in Stuttgart an einer Tagung zu den Grenzen des Wachstums in der Landwirtschaft.

Streitschrift: "Landwirtschaft am Scheideweg"

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9.10.2018 – Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die öffentliche Auseinandersetzung über die Zukunft der Ernährung und veröffentlicht zum Welternährungstag 2018 eine neue Streitschrift. Slow Food Deutschland unterstützt dies als Partner.

18.000 Menschen bei der Großdemonstration „Mia ham’s satt“

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6.10.2018 – Unter dem Motto „Mia ham’s satt“ demonstrierten heute – eine Woche vor der bayerischen Landtagswahl – 18.000 Menschen auf Münchens Straßen gemeinsam mit einem Bündnis aus über 80 Organisationen für eine ökologische, tiergerechte, bäuerliche Landwirtschaft und gesundes Essen, für nachhaltige Mobilität, für saubere Luft und Klimaschutz, lebenswerte Städte und den Erhalt unserer vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft. Slow Food Deutschland e. V. gehört zu den Trägern der Veranstaltung.

Studie: Die wahren Kosten der Gentechnik-Soja

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5.10.2018 – Slow Food kritisiert die negativen Auswirkungen der industriellen Lebensmittelproduktion auf Mensch, Tier und Umwelt. Der Anbau der Gentechnik-Soja, die in Europa zur Fleischproduktion an Tiere verfüttert wird, führt in Lateinamerika zur Zerstörung der Umwelt. Eine gestern veröffentlichte Studie von Testbiotech und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt das erschreckende Ausmaß.

Interview: "Billige Lebensmittel sind für die Gesellschaft oft die teuersten!"

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24.9.2018 – Im Juni erschien die neue Studie der Forschungs-Initiative "The Economics of Ecosystems and Biodiversity" (TEEB), gefördert durch das UN-Umweltprogramm (Unep). Ihr voraus ging die Erkenntnis, dass unsere Art, Lebensmittel zu produzieren und zu konsumieren enorme Kosten für Umwelt und Gesundheit verursachen. Diese aber werden bislang weder berechnet noch abgebildet. Rund 150 Experten aus 33 Ländern gingen diesen "versteckten" Kosten in einer zweieinhalbjährigen Arbeit nach. Vorgestellt haben sie jetzt einen grundlegend neuen Bewertungsrahmen für unser Lebensmittelsystem. Sarah Niehaus sprach darüber mit Alexander Müller, dem Leiter der Studie.

Studie: "Ladenpreis – wahrer Preis? Oder: Was kosten uns Lebensmittel wirklich?"

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21.9.2018 – Wissenschaftler der Universität Augsburg haben am Dienstag die Ergebnisse der Studie „How much is the dish – was kosten uns Lebensmittel wirklich?“ vorgestellt. Diese von Tollwood und der Schweisfurth Stiftung in Auftrag gegebene Studie evaluiert verursachergerecht externe Kosten der deutschen Landwirtschaft. Konkret entlarvt sie die „versteckten Kosten“, die durch drei maßgebliche Umweltbelastungen – Stickstoff, Treibhausgas-Emissionen und Energieverbrauch – bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen, derzeit aber nicht in die Marktpreise für Lebensmittel einbezogen werden.

Kommentar: Der nächste Sommer kommt bestimmt!

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20.9.2018 - Ein Jahr der katastrophale Dürre auf den Äckern: Der Klimawandel trifft seine Verursacher in der Landwirtschaft. Jetzt sollen Steuergelder die Folge einer seit Jahrzehnten fehlgeleiteten Agrarpolitik ausgleichen. Absurd. Ein Kommentar von Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Slow Food begrüßt Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu neuen Gentechnikmethoden

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26.7.2018 – Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 25. Juli 2018 entschieden, dass alle Organismen als gentechnisch veränderte Organismen anzusehen sind, die durch klassische Mutagenese-Technik sowie durch neue Gentechnikmethoden erzeugt wurden. Somit fallen neue Gentechnikmethoden wie das Genome Editing mit CRISPR/Cas9 unter das Gentechnikrecht und unterliegen denselben Sicherheitskontrollen wie GVO. Slow Food begrüßt das Urteil des EuGH, da Lebensmittel und andere Produkte, die durch diese Techniken entstanden sind, künftig gekennzeichnet werden müssen und die Wahlfreiheit von Verbrauchern, sich beim Einkauf bewusst für oder gegen GVO zu entscheiden, geschützt wird.

95 Thesen für Kopf und Bauch: "Wir haben eine Tür aufgemacht."

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24.7.2018 – Zum Abschluss der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „95 Thesen für Kopf und Bauch“ von Slow Food Deutschland und Misereor fand am 12. Juli im Misereor-Innenhof in Aachen eine Gesprächsrunde zum Thema "Visionen für eine Ernährungspolitik für morgen" statt. Anschließend wurde der Film „Voices of Transition“ gezeigt. Etwa 40 Menschen waren der Einladung gefolgt. Ursula Hudson (Slow Food), Pirmin Spiegel (Misereor) und Alexandra Kessler (Vorstandsmitglied urbane Gemeinschaftsgärten Aachen e.V.), merkten schnell, dass sie ein gemeinsames Ziel antreibt: eine Ernährungswende, hin zu einem bewussten, fairen, nachhaltigen Konsum und Umgang mit unseren Lebensmitteln. Von Corinna Würzberger, Misereor.

Slow Food fordert Nachbesserung des Reformvorschlags zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik

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6.7.2018 – Am 1. Juni 2018 hat die Europäische Kommission den Gesetzesvorschlag für die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vorgestellt, der die Grundlage für die europäische Landwirtschaft von 2021 bis 2027 sein soll. EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan nannte den politischen Entwurf „ehrgeizig, ausgewogen und realistisch". Slow Food hat den Text vorab unter die Lupe genommen und sieht darin einen weniger ambitionierten Ansatz. Dem neuen Gesetzesvorschlag fehlt der Ehrgeiz, den Weg zu einem zukunftsfähigen Lebensmittelsystem zu ebnen, und er überträgt den Mitgliedstaaten die Verantwortung für die Zukunft der europäischen Landwirtschaft, vor allem was soziale und ökologische Ziele angeht.

Europäische Agrarpolitik: Drei Fragen an Marta Messa

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4.7.2018 – Marta Messa leitet das Slow-Food-Büro in Brüssel und war als Referentin beim Treffen der Slow Food Youth Akademie (SFYA) zum Thema Europäische Agarpolitik dabei. Elia Carceller, Koordinatorin der SFYA bei Slow Food Deutschland, sprach mit ihr über die negativen Auswirkungen der aktuellen Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik, über notwendige Änderungen im Sinne der Slow-Food-Philosophie und die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft, auf die Politik Einfluss zu nehmen.

Slow Food Youth Akademie: "Essen ist politisch!"

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4.7.2018 – „Essen ist politisch“ – dieser Überzeugung sind auch die Changemaker der Slow Food Youth Akademie, die sich an ihrem dritten Wochenende bei der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen trafen. Ziel des Wochenendes war es, bei den jungen Frauen und Männern ein tiefer gehendes Verständnis für die politische Dimension von Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung zu entwickeln, für die darin involvierten Akteure, deren Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozesse.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Visionen für eine Ernährungspolitik von morgen

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27.6.2018 – Am 12. Juli findet die gemeinsame Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor ihren Abschluss – mit einem Blick in die Zukunft. Wie kann die Ernährungswende umgesetzt werden? Und wie kann sie von jedem von uns mitgetragen und gestaltet werden?

Gemeinsame Agrarpolitik: Europäisches Forum für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung

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11.6.2018 - Der Finanzplan für die Gemeinsame Agrapolitik der Europäischen Union wird neu justiert. Die Europäische Kommission hat hierzu einen Vorschlag veröffentlicht, der im Wesentlichen eine Fortsetzung der Industrialisierung unserer Landwirtschaft vorsieht. Am 29. und 30. Mai kamen daher in Brüssel über 200 Akteure des Ernährungssystems zusammen, um gemeinsam nachhaltige Alternativen zu entwickeln.

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95 Thesen für Kopf und Bauch: Mit Genuss und Verantwortung für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem

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7.6.2018 (shs) – Das Thema "Genießen" stand am 25. Mai im Fokus der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „95 Thesen für Kopf und Bauch“ von Slow Food Deutschland e. V. und Misereor. Die beiden Organisationen luden ein zum Expertengespräch und einer Landgasthofführung in Überlingen-Lippertsreute am Bodensee. Beim Expertengespräch ging es unter anderem um die politische Forderung, das Lebensmittelsystem grundlegend verändern zu müssen, um die globale Ernährung zu sichern und den Genuss dabei nicht zu kurz kommen zu lassen.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Zukunftsfähige statt agrarindustrielle Systeme ernähren die Welt

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16.5.2018 – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „95 Thesen für Kopf und Bauch“, der kritischen Streitschrift für die "Reformation" unserer Ernährungswelt von Slow Food Deutschland e. V. und Misereor, fand am 10. Mai ein interkultureller Austausch in Münster statt. Von Sharon Sheets.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Genießen

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16.5.2018 – Das Thema "Genießen" steht am 25. Mai im Fokus der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „95 Thesen für Kopf und Bauch“ von Slow Food Deutschland e. V. und Misereor. Die beiden Organisationen laden ein zum Expertengespräch und einer Landgasthofführung in Überlingen-Lippertsreute am Bodensee.

EU verbietet Anwendung von drei Neonicotinoiden unter freiem Himmel

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27.4.2018 – Am heutigen Freitag haben die EU-Mitgliedstaaten in Brüssel beschlossen, die Anwendung der drei äußerst bienenschädlichen Neonicotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam unter freiem Himmel zu verbieten. Diese Entscheidung ist ein positiver Schritt in die richtige Richtung, von dem nicht nur die bestäubenden Insekten wie Bienen profitieren, sondern auch unsere Lebensmittelproduktion, Landwirte, Verbraucher und die Mitgliedstaaten selbst.

Europäische Aktionstage: Good Food & Good Farming

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27.4.2018 – Slow Food, Meine Landwirtschaft, Friends of the Earth Europe, die Heinrich Böll Stiftung, European Coordination Via Campesina, ARC2020, Brot für die Welt und Pour une autre PAC organisieren im Oktober 2018 Europäische Aktionstage für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem und eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete GAP. Die Organisatoren laden alle EU-Bürger dazu ein teilzunehmen und sich so für gutes Essen und gute Landwirtschaft in Europa einzusetzen.

Fahrplan zur GAP Schritt 1: Vor Ort Erfahrungen sammeln

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27.4.2018 – Ein Vertreter der Europäischen Kommission besucht in Sizilien Kleinerzeuger von Slow Food. Der heutige Tag steht für die erste Etappe einer wichtigen Reise: dem Fahrplan von Slow Food zur neuen GAP. Unser Fahrplan soll den verschiedenen Initiativen von Slow Food in Verbindung mit der GAP, die in den kommenden zwei Monaten europaweit stattfinden werden, einen gemeinsamen Rahmen geben und unsere Vision eines ganzheitlichen Ansatzes der künftigen gemeinsamen Agrar- und Ernährungspolitik hervorheben.

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EU-Agrarpolitik: Deutsche und französische Verbände fordern grundlegende Reform

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16.4.2018 – Aus Anlass des EU-Agrarministerrates am heutigen Montag und in Erwartung der Kommissionsvorschläge zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU haben Verbände-Bündnisse aus Deutschland und Frankreich ihre Forderungen zur Zukunft der EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2020 formuliert. Sie erwarten von den Ministerinnen und Ministern, dass sie sich in Brüssel für eine grundlegende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik einsetzen.

Tag der Erde: Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz gehören ganz oben auf die politische Agenda

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16.4.2018 – Zum Tag der Erde am 22. April appelliert Slow Food Deutschland an die Politik Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz endlich ganz oben auf die politische Agenda zu setzen, denn die Art und Weise, wie wir Konsumgüter wie Lebensmittel weltweit produzieren und konsumieren, führt weltweit zur Erschöpfung der natürlichen Ressourcen.

Agrarpolitik: Slow Food fordert EU zum Umbau der Tierhaltung auf

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26.3.2018 – Slow Food hat sich mit einer Gruppe zivilgesellschaftlicher Organisationen zusammengeschlossen, um von der Europäischen Union (EU) politische Maßnahmen zum Umbau der Tierhaltung zu fordern. In einem offen Brief verlangen sie eine klare Ausrichtung der Agrarpolitik auf Zukunftsfähigkeit und Tierwohl.

Insektensterben: „Der stumme Frühling?“

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22.3.2018 – Rund drei Viertel aller Insekten sind in den vergangenen 27 Jahren aus Deutschland verschwunden. Dies belegen zahlreiche Studien. Zu Ursachen und Auswirkungen des Massensterbens sowie sinnvollen Gegenmaßnahmen veranstaltete die Bayerische Akademie der Wissenschaften am 19. März einen hochkarätig besetzten Vortragsabend mit Diskussion in München. Dessen Fazit bestätigt die Slow-Food-Forderung: Es ist allerhöchste Zeit für eine Neuausrichtung der Agrarpolitik! Von Katharina Heuberger.

EU-Kommission genehmigt Monsanto-Übernahme durch Bayer

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22.3.2018 – Die Agrarindustrie steht vor einer weiteren wichtigen Machtkonzentration, da die Europäische Kommission grünes Licht für die geplante Übernahme von Monsanto durch Bayer gegeben hat. Eine Petition mit mehr als einer Million Unterschriften reichte nicht aus, um die Europäische Kommission daran zu hindern, dem Vorhaben zuzustimmen.

Verbände fordern: Zukünftige EU-Agrarpolitik muss gesellschaftlichen Mehrwert bringen

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15.3.2018 – Eine breite Verbände-Plattform aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik und Tierschutz – darunter Slow Food Deutschland – wendet sich heute mit einer gemeinsamen Stellungnahme zur EU-Agrarpolitik an die frisch vereidigte Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung Julia Klöckner. Von der neuen Ministerin erwarten die Verbände, dass sie sich in Brüssel für eine grundlegende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik einsetzt.

Freihandelsabkommen: Vier Fragen an Martin Häusling (MEP) zu den Mercosur-Verhandlungen

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14.3.2018 – Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA im Europaparlament, kritisiert die nach Art von Geheimverhandlungen zwischen den südamerikanischen Merscosur-Staaten und der EU geführten Gespräche über ein Freihandelsabkommen als "skandalöses Mysterium". Der paraguayanische Außenminister spreche öffentlich von einem baldigen Abschluss der Verhandlungen, die europäische Öffentlichkeit wisse von nichts. Slow Food Deutschland hat ihn zu dem neuen Abkommen befragt.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Wie der Lebensmitteleinkauf nachhaltig gelingt

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28.2.2018 – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu „95 Thesen für Kopf und Bauch“ traf am 22. Februar 2018 eine kleine Expertenrunde mit Gießener Bürgern im Naturkostladen Klatschmohn zusammen. Gemeinsam diskutierten sie Wege und Mittel, Menschen davon zu überzeugen, angemessene Preise für gut, sauber und fair hergestellte Lebensmittel zu bezahlen. Einig waren sich dabei alle, dass die Verbraucher wieder mehr darüber wissen müssen, wie ihre Grundnahrungsmittel hergestellt werden und von wem.

Globalisierung: Wie der Klimawandel unsere Teller erreicht

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28.2.2018 – Über die Zusammenhänge zwischen Lebensmittelproduktion und Klimawandel diskutierten Experten auf der BioFach 2018 in Nürnberg. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, fordert einen Systemwechsel bei unserer Lebensmittelerzeugung.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Lebensmittel einkaufen

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12.2.2018 – In der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „95 Thesen für Kopf und Bauch“ von Slow Food Deutschland e. V. und Misereor steht am 22. Februar in Gießen das Thema "Lebensmittel einkaufen" auf dem Programm. Die beiden Organisationen laden ein zum Gespräch mit anschließender Verkostung. 

Fleisch: Der Billigheimer Lidl als Vorreiter?

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7.2.2018 – Europas größter Discounter Lidl will ab April 2018 einen "Haltungskompass" im Frischfleischverkauf einführen. Der Konzern nutzt damit das gesetzliche Vakuum und inszeniert sich als Vorreiter beim Tierwohl. Durch Kennzeichnungsziffern von 1 bis 4 soll der Verbraucher - wie bei den Eiern - erkennen, wie gut oder schlecht das Tier gehalten wurde, von dem das Fleisch stammt. Slow Food Deutschland warnt, eine gesetzlich festgeschriebene und einheitliche Haltungskennzeichnung aus den Augen zu verlieren. Eine solche Kennzeichnungspflicht sei ebenso notwendig wie eine Reduzierung unseres viel zu hohen Fleischkonsums.

Demo-Suppe: 1.300 Menschen schnippeln gegen Lebensmittelverschwendung

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24.1.2018 – Über 1.300 Teilnehmer nahmen vergangenen Freitag an der weltweit größten Schnippeldisko „Topf – Tanz – Talk“ im Zentrum für Kultur und Urbanistik in Berlin teil. Von zwei bis 70 Jahren – bei der Veranstaltung gegen die Verschwendung von Lebensmitteln am Vorabend der „Wir haben es satt“-Demonstration waren alle Altersgruppen vertreten. Mit dabei waren verschiedene Jugendorganisationen, Berliner Bürger, Lebensmittelerzeuger, Journalisten und Aktivisten aus dem Umwelt- und Landwirtschaftsbereich. Ein Bericht von Sharon Sheets, Slow Food Deutschland.

Demo-Rückblick: Wir haben es satt! 2018

Kritischer Agrarbericht 2018: Globalisierung gestalten

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22.1.2018 – Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin präsentierte das AgrarBündnis - ein Dachverband von 25 Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz sowie Entwicklungsarbeit - vergangenen Donnerstag den Kritischen Agrarbericht 2018. Besonderer Schwerpunkt dieses umfassenden Jahrbuches ist diesmal „Globalisierung gestalten".

Demo "Wir haben es satt!" 2018: 33.000 fordern mehr Tempo bei Agrar- und Ernährungswende

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20.1.2018 – Mit einem ohrenbetäubenden Kochtopf-Konzert fordern 33.000 Menschen bei der "Wir haben es satt!"-Demonstration zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die kommende Bundesregierung zu einer neuen Agrarpolitik auf.

BMUB-Agrarkongress 2018: "Handwerkliche Erzeuger stärken"

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18.1.2018 - Wie kann ein neuer Gesellschaftsvertrag für eine zukunftsfähige Lebensmittelproduktion in Deutschland geschlossen werden? Auf einem Agrarkongress des Bundesumweltministeriums (BMUB) diskutierten dazu Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft am 16. Januar in Berlin. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, unterstrich in ihrem Beitrag die Bedeutung von Lebensmittelhandwerk und Transparenz.

Wir haben es satt!: Großdemo gegen fatale deutsche Agrarpolitik

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15.1.2018 – Wenige Tage vor der „Wir haben es satt!“-Demonstration am 20. Januar zeichnen Bauern, Experten und Unternehmer ein fatales Bild der deutschen Agrarpolitik. Die Konsequenzen des Einsatzes von Glyphosat für Menschen, Tiere und Umwelt sind verhängnisvoll: Artenschwund in unbe­kanntem Ausmaß und Krebsgefahr in unberechenbaren Dimensionen.

Demo-Suppe: Schnippeldisko gegen Lebensmittelverschwendung

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10.1.2018 – Unter dem Motto „Topf-Tanz-Talk“ öffnet die größte Schnippeldisko der Welt am 19. Januar zum siebten Mal ihre Türen. 1,5 Tonnen nicht vermarktbares Gemüse werden bei Musik und guter Laune geschnippelt und zu einer Suppe weiterverarbeitet. Die Schnippeldisko hat Slow Food Youth Deutschland 2012 gemeinsam mit Partnern ins Leben gerufen, um auf das beschämende Ausmaß der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen.

Fleischatlas 2018: Rezepte für eine bessere Tierhaltung

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10.1.2018 – Die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Le Monde Diplomatique haben heute in Berlin den „Fleischatlas 2018 – Rezepte für eine bessere Tierhaltung “ veröffentlicht. Der nunmehr vierte Fleischatlas enthält zahlreiche Daten, Fakten und Grafiken zu den drängendsten Problemen der industriellen Fleischproduktion und konkrete Lösungsansätze für eine bessere Tierhaltung.

Demo „Wir haben es satt!“: Bauern und Verbraucher trommeln für die Agrar- und Ernährungswende

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9.1.2018 – In zwei Wochen ertönt im Berliner Regierungsviertel ein unüberhörbares Kochtopf-Konzert für die Agrarwende. Am Samstag, den 20. Januar werden zehntausende Menschen – ausgestattet mit Kochtöpfen – zum mittlerweile achten Mal für gesundes Essen und gute Landwirtschaft auf die Straße gehen. Adressaten des Kochtopf-Protests sind die Bundesregierung und die in Berlin versammelten Agrarminister der Welt.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung

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21.12.2017 – Auch wenn Pflanzen 96 Prozent der Biomasse unseres Planeten ausmachen und unser Überleben sichern, werden sie in der öffentlichen Debatte über die Zukunft des Planeten meist außer Acht gelassen. Es fehlt an gesellschaftlicher Anerkennung dieser wichtigen Lebewesen. Dieser Diskrepanz ging die fünfte Veranstaltung der Reihe „95 Thesen für Kopf und Bauch“ von Slow Food Deutschland und Misereor in Syke bei Bremen auf den Grund.

95 Thesen für Kopf und Bauch: "In Fleisch- und Wurstwaren verstecken sich unnötig hohe Mengen an Phosphat."

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18.12.217 – „Unser Essen – Herkunft, Weiterverarbeitung und Wertschätzung“ lautete das Thema der siebten Veranstaltung in der Reihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland. Experten, Erzeuger und Verbraucher diskutierten am 8. Dezember bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten in der Nähe von München.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Veranstaltungsreihe macht Halt auf dem Hofgut Rengoldshausen

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14.12.2017 – Zahlreiche Verbraucher zählen tierische Produkte wie Fleisch und Milch zu ihren Grundnahrungsmitteln, was einen hohen Bedarf nach sich zieht. Alleine Fleisch ist inzwischen eine Milliarden-Dollar-Industrie, die fast ein Drittel der Landfläche unserer Erde einnimmt, mit zunehmend fatalen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt.

"Wir haben es satt!": Großdemo für gutes Essen und eine Agrarwende

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29.11.2017 - Am 20. Januar 2018 ist es wieder soweit. Slow Food Deutschland demonstriert gemeinsam mit tausenden engagierten Bürgern auf der Großdemo "Wir haben es satt!" während der Grünen Woche in Berlin. Wir fordern eine nachhaltige Agrarwende, gutes, sauberes und faires Essen und eine artgerechte Tierhaltung!

Glyphosat: Schmidts kaltblütiger Alleingang

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28.11.2017 – Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat völlig überraschend und gegen den ausdrücklichen Willen des SPD-geführten Umweltministeriums die Wiederzulassung des hoch umstrittenen Pestizids Glyphosat in Brüssel durchgeboxt. Ohne die deutsche Stimme wäre die EU-Bewilligung für den Unkrautvernichter gescheitert.

Veranstaltungsreihe 95 Thesen für Kopf und Bauch: Tiere und Ernährung

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21.11.2017 – Tiere, von denen sich der Mensch ernährt, stehen am 25. November, im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor. Auf dem Hofgut Rengoldshausen in Überlingen geht es dabei vor allem um die Zukunft unseres hohen Fleischkonsums.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Aktionstag in Heilbronn

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8.11.2017 – Slow-Food-Aktivisten haben zum bundesweiten Reformationstag die „95 Thesen für Kopf und Bauch“ von Slow Food Deutschland und Misereor in Heilbronn am Bauzaun der Kilianskirche aufgehängt. Auf zehn großen Bannern werden die Missstände im Umgang mit Lebensmitteln angeprangert. Der Schulterschluss der evangelischen, katholischen und evangelisch-methodistischen Kirchengemeinden für eine gemeinsame Sache ist in Heilbronn eine Premiere.

95 Thesen für Kopf und Bauch: "Lebensmittelverschwendung ist ein Klimakiller!"

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25.10.2017 – Ein Drittel der weltweit für Menschen produzierten Lebensmittel, rund 1,3 Milliarden Tonnen, gehen jedes Jahr verloren oder landen auf dem Müll. Das ist allein schon erschreckend, weil gleichzeitig 795 Millionen Menschen weltweit hungern. Hinzukommt, dass der Ausstoß an Kohlendioxid, der zur Produktion und Entsorgung dieser Lebensmittelverschwendung benötigt wird, weltweit jährlich 3,3 Gigatonnen beträgt. Nur die USA und China verschmutzen das Klima noch stärker.

Glyphosat: Keine Einigung über Zulassungserneuerung des Totalherbizids

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25.10.2017 – Heute wurde keine Einigung über die Zulassungserneuerung von Glyphosat erzielt. Diplomatischen Quellen zufolge diskutiert die EU-Kommission jetzt mit den Regierungen, um zu verstehen, ob eine Reduzierung des Erneuerungszeitraums die Länder überzeugen könnte, einer Lizenzerneuerung des Unkrautvernichtungsmittels zuzustimmen.

Veranstaltungsreihe 95 Thesen für Kopf und Bauch: Pflanzen und Ernährung

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23.10.2017 – Unsere Nutzpflanzen stehen am Samstag, den 4. November, im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor. Auf dem Biohof Seibold im Landkreis Diepholz geht es dabei vor allem um die Bedeutung vonSaatgut- und Sortenvielfalt für die Ernährungssicherheit.

Online-Petition: Mehr Demokratie wagen!

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21.10.2017 – Über 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, auch zwischen den Wahlen über Sachfragen direkt zu entscheiden. Sie verlangen nach dem bundesweiten Volksentscheid. Slow Food Deutschland ist Kooperationspartner einer Kampagne von Mehr Demokratie e. V. mit dem Ziel, jetzt ein solches Beteiligungsinstrument bundesweit einzuführen.

95 Thesen für Kopf und Bauch: "Die landwirtschaftliche Ausbildung ignoriert die Ökologie."

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19.10.2017 – Die lebenswichtige Ressource Boden stand vergangenen Samstag im Fokus der Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor. Diskutiert wurde auf dem Biolandhof von Josef Braun in Freising bei München, einem Pionier bodenschonender Landwirtschaft, die auf der "Mitarbeit" der Bodenlebewesen aufbaut.

Veranstaltungsreihe 95 Thesen für Kopf und Bauch: Klima und Ernährung

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13.10.2017 – Von September bis Dezember engagiert sich Slow Food mit der internationalen Kampgane "Menu for Change" gegen den Klimawandel. Das Thema „Klima und Ernährung“ steht am 22. Oktober steht im Fokus der Veranstaltungsreihe "95 Thesen für Kopf und Bauch" von Slow Food Deutschland und Misereor. Im Klimahaus in Bremerhaven wird dabei vor allem die Zukunft des Ökosystems Meer diskutiert werden.

Welternährungstag: Slow Food Deutschland fordert sofortige Ökologisierung der Landwirtschaft

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11.10.2017 – Zum Welternährungstag am 16. Oktober 2017 appelliert Slow Food Deutschland e. V. an die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft sowie an die Verbraucher, dem hoch industrialisierten Lebensmittelsystem ein Ende zu setzen. Es beutet die natürlichen Ressourcen der Erde aus, führt im globalen Norden zu Überproduktion und Verschwendung von Lebensmitteln während Millionen Menschen weltweit an Hunger leiden. Nur eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft, die auf Vielfalt setzt und angepasst an die lokalen Gegebenheiten produziert, kann die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung sicherstellen.

Slow-Food-Kongress: "Wir fordern den Schutz der Vielfalt, Abbau von Ungleichheit und Zugang zu Wissen!"

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3.10.2017 – Auf dem 7. Internationalen Slow-Food-Kongress im chinesischen Chengdu vom 29. September bis zum 1. Oktober wurde die strategische Ausrichtung der Bewegung für die nächsten Jahre vorgegeben. Slow Food lehnt das aktuelle Entwicklungsmodell der Lebensmittelwirtschaft in Gänze ab und fordert den Schutz der Vielfalt, den Kampf gegen Ungleichheit und Zugang zu Wissen!

95 Thesen für Kopf und Bauch: Ohne Wasser kein Leben!

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26.9.2017 - Slow Food Deutschland und Misereor stoßen im Lutherjahr die Reformation des Essens an. 95 ernährungspolitische Thesen bilden die Grundlage, hinzu kommt eine Veranstaltungsreihe mit zehn begleitenden Expertendiskussionen übers Jahr verteilt. Am 11. September fand im Überseemuseum Bremen die Podiumsrunde zum Thema "Wasser" statt. Ein Bericht von Claudia Nathansohn, Slow Food Deutschland e. V.

Slow Food Kommentar: Was die neue Bundesregierung für das Klima tun muss!

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25.9.2017 - Klimaschutz, ja bitte! Dies antworten die meisten Deutschen in Umfragen – parteiübergreifend. Die sich jetzt neuformierende Bundesregierung sollte dies im Hinterkopf behalten, wenn sie ihre Arbeit beginnt. Es gilt, die eklatanten Versäumnisse der bisherigen Klimapolitik aufzuarbeiten. Ein Kommentar von Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Protest gegen Wiesenhof: „Zicke-Zacke Hühnerkacke"

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15.9.2017 – Wildwest in Königs Wusterhausen. Im märkischen Sand hat Wiesenhof seine monströse Hühnertötungsfabrik ohne Genehmigung erweitert. Kommunal- und Landespolitiker halten die Augen fest geschlossen. Vergangenen Samstagdemonstrierten 1.000 Aktivisten gegen den heftig umstrittenen Schlachthof. Manfred Kriener war vor Ort.

"Wir haben es satt!": Kein Wiesenhof-Megaschlachthof in Königs Wusterhausen

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11.9.2017 – Unter dem Motto „Wir haben Tierfabriken satt!“ gingen am vergangenen Samstag 1.000 Personen gegen die geplante Erweiterung eines Wiesenhof-Schlachthofs in Königs Wusterhausen auf die Straße. Aufgerufen von einem breiten Bündnis von Organisationen, zu dem auch Slow Food Deutschland gehört, forderten die Demonstranten einen Stopp der geplanten Verdopplung der Schlachtkapazitäten auf 240.000 Hühner am Tag.

"Wir haben es satt!": 42 Bäume gegen Agrarkonzern Südzucker

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11.9.2017 – Mit einer spektakulären Aktion protestierten Bauern aus Ostdeutschland vergangenen Freitag gegen Landraub. Sie pflanzten in einer ausgeräumten Agrarlandschaft 42 Apfelbäume auf ein Ackerstück der Südzucker AG, das der Konzern sich widerrechtlich angeeignet hatte. Unterstützt wurden sie von den Teilnehmern der „Wir haben es satt!“-Aktionstour für eine andere Agrarpolitik, die vor der Bundestagswahl quer durch Deutschland führt. Slow Food Deutschland gehört zu den Trägern der "Wir-haben-es-satt"-Kampagne.

95 Thesen für Kopf und Bauch: Ursula Hudson und Pirmin Spiegel im Interview

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9.9.2017 – Umsteuern bevor es zu spät ist! Im Lutherjahr zeigen Slow Food Deutschland und Misereor in "95 Thesen für Kopf und Bauch"  auf, was wir Verbraucher gemeinsam gegen Klimawandel, Bodenraub und Umweltzerstörung unternehmen können. Worum es in der Kampagne geht, erläutern Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, und Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor, im Interview zum ersten Themenblock der Thesen: Unsere Erde.

Bodenschutz: Mecklenburger Acker vor dem Brandenburger Tor

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8.9.2017 – Zum Auftakt der heißen Phase der europäischen Bürgerinitiative People4Soil (P4S) versammelten sich Umweltaktivisten am vergangenen Montag zu einer Demonstration vor dem Brandenburger Tor. Dies war in Deutschland die Abschlussveranstaltung für das Volksbegehren, das sich für ein europäisches Gesetz zum Schutz der Böden einsetzt. Unterschrieben werden kann noch bis zum 12. September!

Veranstaltungsreihe: 95 Thesen zur Reformation unserer Ernährung

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4.9.2017 – Wenn Politik und Lebensmittelindustrie nicht umsteuern, müssen es die Verbraucher tun: Slow Food Deutschland e.V. und Misereor starten im Jubiläumsjahr von Luthers Reformation ihre Veranstaltungsreihe „95 Thesen für Kopf und Bauch“. Bundesweit sind darin Experten und Verbraucher bei insgesamt zehn Veranstaltungen eingeladen, zukunftsfähige Alternativen für unser Ernährungssystem zu diskutieren.

Glyphosat: Slow Food fordert Lizenzstopp

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24.7.2017 - Die Europäische Kommission will die Einsatzgenehmigung des Unkrautvernichters Glyphosat um weitere 10 Jahre verlängern. Dabei gilt dieses Agrargift als möglicherweise krebserzeugend. Slow Food fordert daher einen endgültigen Lizenzstopp.

Patente auf Pflanzen und Tiere: Auf zur letzten Runde Freibier!

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8.6.2017 – Mit einem Gespann von sechs Brauereipferden und einem Fass alkoholfreiem Ökobier fuhr gestern das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ beim Europäischen Patentamt (EPA) in München vor. Die Teilnehmer überbrachten einen Einspruch gegen ein Patent der Firmen Carlsberg & Heineken, das 2016 erteilt wurde (EP 2575433). Die Brauereikonzerne beanspruchen Braugerste und Bier als ihre Erfindung. Am Einspruch beteiligen sich rund 40 Organisationen.

Bayer-Monsanto: Studie von 20 Organisationen fordert Begrenzung von Konzernmacht

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4.5.2017 – 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische Nichtregierungsorganisationen, darunter Slow Food Deutschland e. V., stellten Ende April ihren Bericht „Fusion von Bayer und Monsanto – Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ der Öffentlichkeit vor. Sie forderten strengere Regeln für Unternehmensfusionen und weitere Maßnahmen, um Konzernmacht zu begrenzen.

EU-Agrarpolitik: Die Slow-Food-Forderungen

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2.5.2017 – Heute endet die öffentliche Konsultation zur Modernisierung und Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die die Europäische Kommission am 2. Februar gestartet hat. Slow Food nimmt dies zum Anlass für eine öffentliche Stellungsnahme.

Monsanto-Tribunal spricht Urteil: US-Konzern verletzt Menschenrechte fundamental

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20.4.2017 – Am 18. April 2017 hat das Monsanto Tribunal den Konzern Monsanto wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Umweltzerstörung für schuldig befunden: Zu diesem Schluss kamen die fünf renommierten Richter Dior Fall Sow (Senegal), Jorge Fernández Souza (Mexiko), Eleonora Lamm (Argentinien), Steven Shrybman (Kanada) und Françoise Tulkens (Belgien). Sie fordern außerdem, dass Ökozid im internationalen Recht als Straftat festgeschrieben wird.

Europäisches Patentamt: Weiterhin Schlupflöcher für Patente auf Nutzpflanzen

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6.4.2017 – Die Initiative „Keine Patente auf Saatgut!“ hat Patente auf Pflanzen und Pflanzenzucht ausgewertet, die das Europäische Patentamt (EPA) in München 2016 erteilt hat. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 170 Patente auf Pflanzen erteilt. Weitere 60 Patente betreffen Verfahren zur gentechnischen Veränderung und zur Züchtung von Pflanzen. Die Zahl der europäischen Patente auf Nutzpflanzen stieg damit auf rund 3000.

Genmais in der EU: Wir sagen nein!

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22.3.2017 – Am 27. März entscheiden die europäischen Regierungen im Berufungsausschuss über die Genehmigung von zwei neuen Genmaissorten – Pioneer 1507 und Syngenta Bt11 – und die Verlängerung der Genehmigung für MON 810 auf europäischer Ebene.

Glyphosat: Slow Food kritisiert Entscheidung der ECHA

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16.3.2017 – Der Ausschuss für die Risikobewertung der Europäische Chemikalienagentur ECHA hat beschlossen, die derzeitige Einstufung von Glyphosat beizubehalten “als Substanz, die schwere Augenschäden verursacht und schädlich für im Wasser lebende Organismen” ist. Der Ausschuss folgerte daraus, dass “die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht die Kriterien erfüllten, Glyphosat als krebserregend, mutagen oder fortpflanzungsschädigend einzustufen".

Aufruf: Keine Patente auf Bier!

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15.3.2017 – Heute starten 32 Nichtregierungs-Organisationen, darunter Slow Food Deutschland e. V., einen Aufruf an die Politik und fordern endlich wirksame Verbote, um Patente auf Pflanzen und Tiere aus konventioneller Züchtung zu verhindern. Konkret wendet sich der Protest gegen Patente für die Brauereikonzerne Carlsberg und Heineken, die 2016 vom Europäischen Patentamt (EPA) erteilt wurden (EP2384110, EP2373154 und EP2575433).

Positionspapier: Europaweites Zivilbündnis fordert radikale Wende der EU-Agrarpolitik

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6.3.2017 –  Slow Food Deutschland fordert in einem heute veröffentlichten Positionspapier gemeinsam mit Organisationen aus 25 EU-Ländern aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklung und Klima eine radikale Umgestaltung der EU-Agrarpolitik: Europa müsse sich endlich einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und der Erzeugung guten Essens zuwenden.

Kommentar: Syngenta hat das Gift fürs Volk

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28.2.2017 – Syngenta, der Weltmarktführer für Pestizide, bewirbt ein Unkrautvernichtungsmittel mit dem Slogan „Axial 50 – das Volksherbizid“. Das Mittel fürs Volk ist allerdings keinesfalls ungefährlich und für Haus und Garten auch gar nicht zugelassen. Ein Kommentar von Manfred Kriener.

Video: Statement Ursula Hudson für den Kongress „Landwirtschaft mit Zukunft – ökologisch und gerecht"

21.2.2017 – Das Videostatement von Ursula Hudson, der Vorsitzenden von Slow Food Deutschland, wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) für den Kongress „Landwirtschaft mit Zukunft – ökologisch und gerecht“ am 17. Januar 2017 aufgenommen.

Patente auf Pflanzen und Tiere: EU für engere Gesetzesauslegung

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21.2.2017 – Die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten haben gestern beschlossen, gemeinsam gegen Patente auf Pflanzen und Tiere aus konventioneller Zucht vorzugehen. Die EU-Staaten wollen jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass das Europäische Patentamt (EPA) die bestehenden Verbote schärfer auslegt und die Praxis der Patenterteilung ändert.

Pestizideinsatz auf Plantagen: Das Leid der Anderen

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20.2.2017 – Exotische Früchte wie Bananen aus konventionellem Anbau werden häufig unter rücksichtslosem Einsatz von Agrarchemie kultiviert. Eine Studie weist jetzt die Gesundheitsrisiken für die Arbeitskräfte auf den Plantagen nach. Ein Bericht von Sharon Sheets, Slow Food Deutschland.

CETA: Slow Food kritisiert EU-Parlament für Zustimmung zum Freihandelsabkommen

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15.2.2017 – Heute wurde das umfassende Wirtschafts- und Freihandelsabkommen (CETA) zwischen der EU und Kanada trotz massiver Proteste der Öffentlichkeit vom Europäischen Parlament genehmigt. Das Abstimmungsergebnis wird von einem breiten Bündnis der Zivilgesellschaft kritisiert, das sowohl in Europa als auch in Kanada gegen das Abkommen eingetreten war.

Angriff auf Hendricks: Slow Food stärkt Umweltministerin den Rücken

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10.2.2017 – Der Streit um die von Umweltministerin Barbara Hendricks (im Bild) lancierten neuen Bauernregeln ist "eine Posse und ein Kniefall vor der Agrarlobby“. Die Bauernregeln, sagt die Slow-Food-Deutschland-Vorsitzende Ursula Hudson, waren leicht verständlich und trafen voll ins Schwarze. Die Kritik an der Ministerin ist „schamloses politisches Ge-Trumpel“.

Gentechnik: Keine Mehrheit für Genmais im EU-Parlament

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31.1.2017 – Vergangene Woche stimmte der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel im Europäischen Parlament darüber ab, ob bestimmte gentechnisch veränderte Pflanzensorten in der Europäischen Union zugelassen werden sollen. Das Abstimmungspatt zeigt, dass es für eine solche Agrarpolitik keine Mehrheit in Europa gibt.

Demo-Video 2: Wir haben es satt!

Demo-Video 1: Wir Haben Es Satt!

„Wir haben Agrarindustrie satt!“: 18.000 Bauern und Bürger fordern Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik

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21.1.2017. – Parallel zur Grünen Woche zogen heute bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration wieder viele 18.000 Menschen für Bauernhöfe und den tier- und umweltgerechten Umbau der Landwirtschaft durch das Berliner Regierungsviertel. Angeführt von rund 130 Traktoren drückten die Demonstranten unter dem Motto „Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!“ lautstark ihren Protest gegen die Industrialisie­rung der Landwirtschaft aus. Slow Food Deutschland gehört zu den Trägern der Demonstration seit 2011.

Kritischer Agrarbericht 2017: „Mit bäuerlicher Landwirtschaft Ressourcen schonen“

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19.1.2017 –  Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin – vom 20. bis 29. Januar – präsentierte das AgrarBündnis, dem auch Slow Food Deutschland angehört, den Kritischen Agrarbericht 2017. Das Kompendium belegt die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit der Ressource Wasser in der Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung.

Schnippeldisko: Topf, Tanz und Talk in Berlin

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17.1.2017 -  Die größte Schnippeldisko der Welt öffnet am 20. Januar 2017 zum sechsten Mal unter dem Motto "Topf-Tanz-Talk" ihre Türen: 1,5 Tonnen knubbeliges, nicht vermarktbares Gemüse werden bei Musik und guter Laune geschnippelt und gekocht. Die verwendeten Kartoffeln, Rüben, Möhren, Zwiebeln, die von Bauernhöfen aus der Region gespendet wurden, hätten es sonst nicht auf den Teller geschafft, weil sie zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn oder zu krumm gewachsen sind.

Konzernatlas 2017: Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

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13.1.2017 – Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung – zum Nachteil von Kleinbauern, Landarbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. Das zeigt der „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie, der Anfang der Woche in Berlin vorgestellt wurde.

BMEL-Ernährungsreport 2017: Viel Getöse - worum eigentlich?

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13.1.2017 – Anfang Januar präsentierte Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt in Berlin den "Ernährungsreport 2017: Deutschland, wie es isst". Wie das Ministerium auf seiner Website schreibt, erforscht das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesernährungsministers für den Ernährungsreport die "Ernährungsgewohnheiten,- wünsche- und -trends in Deutschland". Lotte Rose hat die Veröffentlichung für Slow Food Deutschland gelesen und findet, dass der Minister bei den wichtigen Fragen die Antworten schuldig bleibt. Ein Kommentar.

Demo: Wir haben Agrarindustrie satt! Kommen Sie nach Berlin!

Welternährung: Slow Food fordert Wende bei Forschungsförderung

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15.12.2016 - In einem heute veröffentlichten Memorandum fordert Slow Food Deutschland im Verein mit weiteren Organisationen der Zivilgesellschaft einen grundlegenden Wandel der Forschungsförderung im Agrarsektor. Zur Bekämpfung des Welthungers müssten Forschung und Lehre stärker auf die Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft ausgerichtet werden. 

Studie: TTIP und CETA bedrohen die bäuerliche Landwirtschaft

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1.12.2016 - Die heute veröffentlichte Studie "Ausverkauf der Landwirtschaft – Agrarkonzerne wollen mit TTIP das Ruder übernehmen" des US-amerikanischen "Institute for Agriculture and Trade Policy" (IATP)  kommt zu dem Schluss, dass TTIP zu einer wachsenden Marktmacht der Konzerne führen würde, in deren Folge auch immer mehr Bauern vor allem in Europa ihre Höfe aufgeben müssten.

TV-Tipp: Geliebter Mistjob – die neue Lust auf Landwirtschaft

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Archiv: Sendungen vom 17. und 24. November 2016, WDR. Geliebter Mistjob – die neue Lust auf Landwirtschaft (Teil 1 und 2), Doku über Neu-Bauern auf Biohöfen von Valentin Thurn. Ein Jahr begleitet Tag7 neue Bauern auf sechs kleinen Biohöfen in NRW, Brandenburg und Bayern in ihrer Aufbauphase. Unberechenbares Wetter, zermürbende Bürokratie und streikende Technik stellen sie vor große Herausforderungen. Halten sie durch? Und wird sich ihr Traum erfüllen, ein gutes und selbstbestimmtes Leben mit Tieren und in der Natur zu führen? Zur Mediathek

Online-Aktion: Freier Weizen statt Konzerngetreide!

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23.11.2016 - Die Bundesregierung unterstützt Konzerne wie Bayer und Syngenta bei der Züchtung von Hybridweizen. Das neue Gentechnikgesetz vereinfacht die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen. Schluss damit! Unterzeichnen auch Sie den Appell an Forschungsministerin Johanna Wanka und Agrarminister Christian Schmidt.

Großdemonstration: "Wir haben es satt!" im Januar 2017 in Berlin

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22.11.2016 - "Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!" – unter diesem Motto werden im Wahljahr 2017, am 21. Januar, wieder Zehntausende in Berlin "Wir haben es satt!"-Demonstration für die Agrar- und Ernährungswende auf die Straße gehen. Slow Food Deutschland e. V. und Slow Food Youth gehören zu den Trägern der Veranstaltung, die zum siebten Mal stattfindet.

BÖLW-Tagung: Landwirtschaft und Klimaschutz

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16.11.2016 - Die UN-Klimakonferenz debattiert derzeit in Marrakesch. Die Rolle der Landwirtschaft, einer der wichtigsten Klimaveränderer weltweit, wird dort jedoch kaum thematisiert. Warum dies ein schwerer Fehler ist, zeigte eine Tagung des Bunds für Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) in Berlin am 9. November auf. Ein Bericht von Sharon Sheets, Slow Food Deutschland.

Klimawandel: Slow Food fordert Wende bei EU-Fleischpolitik

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11.11.2016 - In einem offenen Brief an EU-Agrarkommissar Phil Hogan fordert Slow Food gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Zivilorganisationen eine Änderung der Subventionspolitk in der Landwirtschaft: Der Fleischverbrauch in Europa ist zu hoch, die industrielle Produktion muss eingeschränkt werden!

Klimawandel: Appell von Slow Food an die UN-Klimakonferenz

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9.11.2016 - Die Mitverantwortung der Agrarindustrie für den Klimawandel muss zu einem zentralen Thema der kommenden UN-Klimakonferenz in Marrakesch werden. Slow Food fordert ein weltweites Umdenken bei Fleischkonsum und Bodenverbrauch.

Lebensmittelpatente: EU-Kommission nimmt Stellung

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4.11.2016 - In einer lang erwarteten Stellungnahme erklärt die EU-Kommission, dass sie Pflanzen und Tiere aus „im Wesentlichen biologischen Verfahren“ zur Züchtung für nicht patentierbar hält. Slow Food Deutschland begrüßt diese Klarstellung und fordert die rechtlich bindende Anpassung nationaler Gesetzgebungen.

Welternährungstag 2016: Umfassende Änderung des globalen Lebensmittelsystems notwendig

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18.10.2016 - Nachdem der Hunger in der Welt immer noch nicht besiegt ist, fordert Slow Food Deutschland e. V. zum Welternährungstag (16. Oktober) eine umfassende Änderung des globalen Lebensmittelsystems. Umfangreiche Umstrukturierungen müssen vor allem bei der Eindämmung von Nahrungsmittelverlusten, beim Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen sowie der Macht- und Marktkonzentration im Produktions- und Vertriebssystem erfolgen.

Ernährungssouveränität: Monsanto Tribunal in Den Haag

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11.10.2016 - Vom 14. bis 16. Oktober findet in Den Haag das internationale Monsanto Tribunal statt. Diese "zivilgesellschaftliche Initiative soll die Verantwortlichkeit für Menschenrechtsverletzungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Ökozid prüfen, von denen behauptet wird, dass sie durch den US-Agrarchemiekonzern Monsanto verübt wurden". Das Projekt wird von Slow Food Deutschland und Slow Food International unterstützt.

Aktionsprogramm: Breites Bündnis fordert Existenzsicherung bäuerlicher Betriebe

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30.9.2016 - Anlässlich des „Wir haben es satt!“-Kongresses, der heute in Berlin startet, for­dern mehr als 45 Organisationen der Kampagne „Meine Landwirtschaft“, zu denen auch Slow Food Deutschland e. V. gehört, einen Umbau hin zu einer sozial gerechten, tier- und umweltfreundlichen Landwirtschaft.

Industrielle Massentierhaltung: Der Preis ist zu hoch!

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21.9.2016 -  Die Praktiken der industriellen Landwirtschaft verursachen immense verdeckte Kosten aufgrund ihrer negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Eine Studie der Universität Augsburg, die vom  Aktionsbündnis "Artgerechtes München", dem auch Slow Food München angehört, in Auftrag gegeben wurde, beziffert die Milliardenschäden durch massenhaften Antibiotikaeinsatz und übermäßige Nitratbelastung in Deutschland.

Bayer-Monsanto-Übernahme: Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt

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19.9.2016 - Die vor wenigen Tagen angekündigte Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto durch den deutschen Chemie-Giganten Bayer ist ein Schlag ins Gesicht für die kleinbäuerliche und auf Nachhaltigkeit setzende Landwirtschaft weltweit sowie für alle Akteure im Kampf für soziale, ökologische, politische, ökonomische und kulturelle Nachhaltigkeit.

Artgerechte Tierhaltung: Fachtag auf dem "Wir haben es satt"-Kongress

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16.9.2016 - Am 30.9.2016 findet im Rahmen des „Wir haben es satt!“-Kongresses ein Fachtag zum Thema „Artgerechte Tierhaltung – auf die Bewegung kommt es an?“ statt. Fachleute aus Unternehmen, der Zivilgesellschaft und landschaftlicher Praxis werden ihre Erkenntnisse, Positionen und Ideen vorstellen. Alle Trägerorganisationen sind dazu eingeladen.

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Stoppt das Höfesterben! Aktion vor der Agrarministerkonferenz

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12.9.2016 - „Vielen Bäuerinnen und Bauern steht das Wasser bis zum Hals. Stoppt das Höfesterben!“, mit dieser Botschaft verdeutlichten Aktive der Kampagne „Meine Landwirtschaft“, Aktion Agrar und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in der Ostsee vor Beginn der Bund-Länder-Agrarministerkonferenz die dramatische, existenzbedrohende Lage unzähliger Landwirte. Das breite gesellschaftliche Bündnis fordert Milchmengenreduzierung und sofortige Finanzmittel gegen Höfesterben.

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Zweiter "Wir haben es satt"-Kongress in Berlin

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6.9.2016 - Vom 30. September bis 3. Oktober 2016 findet der zweite „Wir haben es satt“- Kongress in Berlin-Kreuzberg statt. Unter dem Motto „Landwirtschaft Macht Essen“ lädt die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ dazu ein, ihre Forderungen und Fragestellungen zu diskutieren, zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

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Oxfam-Studie: Deutsche Agrarkonzerne profitieren von Entwicklungshilfe

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8.8.2016 - Die Bundesregierung begünstigt unter dem Deckmantel der Hungerbekämpfung einseitig die Agenda großer Agrarkonzerne, empfiehlt konkrete Markenprodukte und zum Teil hochgiftige Pestizide. Zu diesem Fazit kommt der Bericht der internationalen Entwicklungsorganisation Oxfam mit dem Titel „Böcke zu Gärtnern. Warum die aktuelle Kooperation mit Agrarkonzernen eine nachhaltige Landwirtschaft verhindert“.

Glyphosat-Abstimmung: Erneut keine qualifizierte Mehrheit

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24.6.2106 - Nachdem die EU-Mitgliedsstaaten am 6. Juni 2016 im SCOPAFF-Ausschuss zu keiner Einigung zum Thema Glyphosat gekommen sind, hat heute der EU-Berufungsausschuss über eine Glyphosat-Zulassungsverlängerung für weitere zwölf bis 18 Monate abgestimmt; allerdings erreichten die Mitgliedsstaaten erneut keine qualifizierte Mehrheit. Ende Juni läuft die Zulassung für Glyphosat in der EU aus.

Online-Aktion: Monster-Konzern verhindern!

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16.6.2016 - Der Agrochemie-Riese Bayer will seinen Konkurrenten Monsanto kaufen – und noch mehr Profit mit Gentechnik, Glyphosat und patentiertem Saatgut machen. Es entstünde ein Megakonzern. Fordern Sie jetzt den Bayer-Vorstandsvorsitzenden Werner Baumann auf, den Deal zu stoppen!

Positionspapier: "Klimasmarte Landwirtschaft ist Grünwäsche."

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14.6.2016 - Anlässlich des 2. Forums der „Globalen Allianz für klimasmarte Landwirtschaft“ – vom 14. bis 16. Juni in Italien – äußert Slow Food Deutschland scharfe Kritik an diesem Konzept der Agrarindustrie. Die sogenannte Klimasmarte Landwirtschaft ermöglicht die Grünwäsche von Großkonzernen und verhindert ökologische Lösungen für den Klimawandel, lautet der Standpunkt des Vereins.

Glyphosat: Erneut keine Einigung der EU-Mitgliedstaaten

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6.6.2016 - Heute hat der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (SCOPAFF) einen weiteren Anlauf unternommen, um über den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Wiederzulassung von Glyphosat abzustimmen.

Milchkrise: Offener Brief an Bundesminister Schmidt

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3.6.2016 - Nur noch 20 Cent für den Liter Milch – für die Bauern viel zu wenig. In einem offenen Schreiben macht Ursula Hudson, Vorsitzendende von Slow Food Deutschland, konkrete Lösungsvorschläge zur aktuellen Milchkrise, die hunderte von kleinbäuerlichen Betrieben in Deutschland in ihrer Existenz gefährdet.

Kommentar: Darf Glyphosat weiterhin auf den Acker?

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2.6.2016 - Wird Glyphosat weiterhin in der Europäischen Union zugelassen oder nicht? Darf Glyphosat weiterhin auf unseren Feldern ausgebracht werden? Das sind die Fragen, die viele Verbraucher und Organisationen aus dem Bereich Umwelt und Landwirtschaft nun endlich beantwortet sehen wollen. Seit Monaten steht dazu eine Entscheidung in der EU an. Ein Kommentar von Slow Food.

Null-Hunger: Carlo Petrini zum FAO-Spezialbotschafter ernannt

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30.5.2016 - Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat den Gründer und internationalen Präsident von Slow Food, Carlo Petrini, zum FAO-Spezialbotschafter für das Null-Hunger-Programm in Europa ernannt. Petrini hat sein Amt am 27. Mai 2016 angetreten und will sich in dieser Position für den Zugang zu guten, sauberen und fairen Lebensmitteln als grundlegendes Recht für alle stark machen.

Milchkrise: "Wertschöpfung statt Wachstum!"

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30.5.2016 - Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hat heute Vertreter der Molkereien und des Einzelhandels sowie den Deutschen Bauernverband zum Milchgipfel eingeladen. Aus diesem Anlass wenden sich die Organisationen, die in der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ zusammengeschlossen sind und zu denen auch Slow Food Deutschland gehört, an den Minister mit dem Papier „Raus aus der Milchkrise: Wertschöpfung statt Wachstum“. Es enthält vier zentrale Forderungen.

Online-Aktion: Gegen die Wiederzulassung von Glyphosat!

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27.4.2016 - Eine große, neue Unterschriftenaktion wendet sich gegen die EU-weite und für 15 Jahre geplante Wiederzulassung des Pflanzengiftes Glyphosat. Slow Food Deutschland schließt sich diesem dringenden Appell des BUND Deutschlands an: Gefährliche Pflanzengifte wie Glyphosat gehören nicht auf europäische Äcker!

Glyphosat: EU-Parlament stimmt Wiederzulassung zu

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13.4.2016 - Das Europäische Parlament hat heute einem Antrag zugestimmt, die Zulassung für das Pflanzenschutzmittel Glyphosat für sieben Jahre unter bestimmten Bedingungen zu verlängern. Slow Food Deutschland bedauert diese (nicht bindende) Entscheidung und fordert einen endgültigen Zulassungsstopp in Europa.

Aktion: Massenhafter Einspruch gegen Patent auf Tomaten

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12.4.2016 -  Ein europaweites Bündnis ruft diese Woche auf zu einem massenhaften Einspruch gegen ein Patent des Schweizer Konzerns Syngenta auf Tomaten, die aus konventioneller Züchtung stammen. Bis zum 2. Mai, sollen Tausende von Bürgern mobilisiert werden. Slow Food Deutschland unterstützt die Aktion.

Online-Petition: Bienenkiller Neonikotinoide verbieten!

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11.4.2016 - Neonikotinoide sind für Bienen tödlich. Letztes Jahr noch hat Agrarminister Christian Schmidt die Pestizide deswegen verboten. Jetzt gibt er dem Druck von Bayer, BASF und Co. nach – und könnte die Bienenkiller schon in den nächsten Tagen wieder erlauben.

Online-Petition: Retten Sie Englands Rohmilch-Stilton!

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22.3.2016 - Slow Food startet eine Petition und schafft ein Presidio, um eine der ältesten und edelsten Käsesorten Großbritanniens zu retten - die Rohmilch-Version des Stilton. Unterstützen auch Sie die Petition!

Weltverbrauchertag: "Bestimmen Sie mit über die Zukunft unseres Planeten!"

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15.3.2016 - Essen ist ein politischer Akt. Mit keiner anderen menschlichen Handlung gestalten wir die Welt mehr als mit dem Essen - ganz nah bei uns und auch weit weg. Ein Beispiel dafür ist die Tatsache, dass zwei Drittel der Äcker, auf denen für unseren Fleischkonsum hierzulande angebaut wird, im Ausland liegen. Lesen Sie hier ein Statement von Slow Food Deutschland zum heutigen Weltverbrauchertag.

Slow Food lehnt Zulassung von Glyphosat in der EU ab

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4.3.2016 - Am 7. und 8. März 2016 wird der Ständige EU-Ausschuss "Pflanzen, Tiere, Nahrungsmittel und Futtermittel" (SCoPAFF) über eine Zulassungsverlängerung von Glyphosat – dem weltweit meist genutzten Herbizid – für weitere 15 Jahre entscheiden. Slow Food fordert die EU-Regierungen dazu auf, die Wiederzulassung von Glyphosat am 7. März abzulehnen und somit für die menschliche Gesundheit und Umwelt zu stimmen. Sogar in Bier wurde Glyphosat bereits nachgewiesen.

Glyphosat-Zulassung: Umwelt-Organisationen erstatten Anzeige

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2.3.2016 - Heute erstatten sechs Umwelt-Organisationen aus fünf europäischen Ländern - Global 2000, Natur et Progrès Belgique, Générations Futures, PAN UK, PAN Europe und Wemove.EU - Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen im Genehmigungsprozess von Glyphosat - Monsato, das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) - wegen deren Leugnung der krebserregenden Wirkung des Wirkstoffs.

Spanien: Werden Gentechnik-Pflanzen zum Unkraut?

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25.2.2016 - Mit einem offenen Brief informieren heute Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt die EU-Kommission darüber, dass Teosinte, die Ursprungspflanze des Mais, sich in Spanien als invasive Art ausbreitet und sich mit Genmais kreuzen könnte.

Online-Petition: Glyphosat stoppen - der Countdown läuft!

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24.2.2016 - Am 7. oder 8. März fällt voraussichtlich die Entscheidung über die Wiedergenehmigung des Ackergifts Glyphosat in der Europäischen Union für weitere 15 Jahre. Viele Menschen und Organisationen engagieren sich, um eine Wiedergenehmigung zu verhindern. Unterzeichnen auch Sie jetzt die Online-Petition „Glyphosat stoppen“ von Slow Food, WeMove.EU, PAN Europe, PAN Italien, PAN Germany, HEAL, Global 2000 und anderen.

Glyphosat: Keine Neuzulassung im Hauruck-Verfahren!

12.2.2016 - Die EU-Mitgliedsstaaten sollen schon am 7. oder 8. März der Neuzulassung des Total-Herbizids Glyphosat zustimmen. Daran hat der Kabinettschef von EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis in einem Gespräch mit Mitgliedern des Umweltauschusses des Europäischen Parlaments (EP) keinen Zweifel gelassen. Die Grünen-Parlamentarier Martin Häusling, MdEP, und Harald Ebner, MdB, kritisieren dies scharf in einem gemeinsamen Statement.

Ernährungwende mitgestalten: Gründet Ernährungsräte!

11.2.2016 - "Unser Essen mitgestalten. Ernährungsräte gründen - überall" ist eine Inititative des Inkota-Netzwerks und des Vereins Taste of Heimat. Slow Food Deutschland begrüßt und unterstützt das Projekt als positiven Beitrag für gute, saubere und faire Lebensmittel für alle.

Neue Studie: Industrielle Landwirtschaft ist ein Hauptverursacher für Artenverlust

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21.1.2016 - „Die agrarindustrielle Landwirtschaft dezimiert unsere Lebensvielfalt“, das ist das klare Ergebnis einer neuen Studie, die der Europa-Abgeordnete Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlament, in Auftrag gegeben hatte und die am 12. Januar bei der Tagung "Wir sind dann mal weg – Die (un-)heimlische Artenerosion in Europas Agrarlandschaften" in der Bundesgeschäftsstelle des Naturschutzbundes Deutschland in Berlin vorgestellt wurde. Ein Bericht von Sharon Sheets.

Demo: 23 000 Menschen demonstrieren in Berlin gegen Agrarindustrie

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16.1.2016 - Trotz eisiger Temperaturen und angeführt von 130 Traktoren - so viele wie nie zuvor - haben heute 23 000 Bauern und Verbraucher gemeinsam in Berlin für eine Agrarwende demonstriert. Unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern" zogen sie zum Bundeskanzleramt und forderten von der Bundesregierung die Weichen für eine bäuerliche und ökologischere Zukunftslandwirtschaft zu stellen.

Forsa-Umfrage: Landwirte sind für Kennzeichnungspflichten bei Fleisch- und Milchprodukten

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14.1.2016 - Unter dem Motto „Agrarindustrie ist Mist“ wurde vergangenen Dienstag eine große Fuhre Mist vor dem Bundestag auf die Straße gekippt, gespickt mit Schildern auf denen „Gentechnik“, „TTIP“, „Tierfabriken“ und „Existenzbedrohende Milchpreise“ zu lesen war. Die Aktion unterstrich das Motto der „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Großdemonstration am kommenden Samstag in Berlin. Zuvor hatte das Demonstrationsbündnis eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Bauern vorgestellt.

Online-Petition: Gegen neues Bayer-Pestizid

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12.1.2016 - Die Europäische Kommission hat ein neues Pestizid mit möglicherweise schädlichen Folgen für Bienen zugelassen: das Insektengift Flupyradifurone von Bayer. Eine Online-Petition hat bereits über 60 000 Unterschriften gegen die Markteinführung gesammelt. Hier können auch Sie sich anschließen.

Topf - Tanz - Talk: Fünf Jahre Schnippeldisko

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7.1.2016 - Am Vorabend der Demo "Wir haben es satt!" in Berlin findet am 15. Januar die größte Schnippeldisko der Welt das fünfte Jahr in Folge statt: Zwei Tonnen Gemüse, die aus optischen Gründen nicht im Handel verkauft werden können, werden bei Musik und guter Laune geschnippelt und gekocht.

Demo in Berlin: "Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern!"

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7.1.2016 - Am 16. Januar 2016 werden zum sechsten Mal tausende Menschen in Berlin für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft demonstrieren. Die "Wir haben Agrarindustrie satt!"-Demonstration wirft der Bundesregierung vor, die Gewinne einer exportorientierten Agrar- und Ernährungsindustrie über die Interessen von Bäuerinnen und Bauern, dem Lebensmittelhandwerk, Umwelt- und Tierschutz sowie einer solidarischen Entwicklungspolitik zu stellen.

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