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Mit Genuss und Verantwortung die Zukunft unserer Ernährung sichern: Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein sozial und ökologisch verantwortungsvolles Lebensmittelsystem einsetzt, welches die biokulturelle Vielfalt und das Tierwohl schützt. International ist der Verein in 170 Ländern mit diversen Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen aktiv. Mit praxisorientierter Bildungsarbeit stellt Slow Food Ernährungskompetenz in Deutschland auf sichere Beine. Slow Food Deutschland e. V. zählt über 85 lokale Gruppen und engagiert sich in verschiedenen Netzwerken.

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Gesundes Klima ernten

23.09.2021 – Zwei Tage vor der Bundestagswahl vereinen sich an diesem Freitag (24.09.) bundesweit Menschen, um für den Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Sie fordern einen Paradigmenwechsel von der Politik, damit es eine Zukunft ohne Klimakrise geben kann. Slow Food unterstützt den Schulterschluss verschiedener zivilgesellschaftlicher Bewegungen und Partnerorganisationen und ruft im Besonderen die politisch Verantwortlichen der künftigen Bundesregierung zu einem verbindlichen und wirksamen Klimaschutz auf. Eine integrierte Ernährungspolitik ist aus Sicht von Slow Food eine zentrale Voraussetzung dafür.

16 verschenkte Jahre, aber der Blick geht nach vorne

Ein „Weiter-so“ in der Landwirtschaft soll es nicht geben: Es liegen konkrete Vorschläge für einen Umbau des Agrar- und Ernährungssystems vor. Wichtig ist aber der politische Wille, diese Veränderungen voranzutreiben und (auch finanziell) zu unterstützen. Auf der Abschlussveranstaltung der Slow-Food-Kampagne „Zukunft würzen!“ wurden Forderungen an die kommende Bundesregierung diskutiert.

Warenkunde Tomate

Als Zierpflanze kam sie aus Mittelamerika nach Europa. Den langen Weg der Tomate zum Lieblingsgemüse und die Vielfalt der Sorten beschreibt Luka Lübke, Mitglied der Chef Alliance von Slow Food.

Sieben Forderungen, sieben Rezepte - eine Broschüre

14.09.2021 - Die neue Broschüre fasst die sieben Forderungen von Slow Food Deutschland e.V. und Slow Food Youth zusammen, die im Vorfeld zur Bundestagswahl 2021 formuliert und an politisch Verantwortliche adressiert wurden. Begleitet werden sie von Rezepten, die im Rahmen der Kampagne entstanden sind. Die Broschüre kann ab sofort als PDF zur Verfügung. Am 21. September findet die Online-Abschlussveranstaltung der Kampagne statt; der politischen Diskussion folgt im zweiten Teil des Abends ein Kochkurs mit Chef-Alliance-Koch Hubert Hohler.

Weißwein aus blauen Trauben: Blauer Silvaner ist neuer Arche-Passagier

10.09.2021 – Mit dem Blauen Silvaner bekommt die Gruppe an Weinen in der Arche des Geschmacks Zuwachs. Obwohl er als Silvaner zur der typisch-fränkischen Weißwein-Familie gehört, ist er ein Nischenprodukt. Er wächst auf gerade einmal einem Prozent der gesamten Anbaufläche für Silvaner-Rebsorten in Deutschland. Slow Food möchte dazu beitragen, den Blauen Silvaner bekannter zu machen. Denn er bringt nicht nur robuste, kräftige und reife Weine hervor; durch seine Widerstandsfähigkeit kommt er bislang auch gut mit dem Klimawandel zurecht.

Neues Positionspapier: Fairer Umgang mit landwirtschaftlich genutzten Tieren

Neues Positionspapier: Fairer Umgang mit landwirtschaftlich genutzten Tieren
(c) Ingo Hilger
08.09.2021 - Zentrales Anliegen von Slow Food ist die Verknüpfung von Ernährung mit Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt. Das neue Papier führt aus, was für Slow Food Tiergesundheit im Rahmen von Tierzucht und Tierhaltung auszeichnet. Denn für Slow Food ist klar: Eine Agrarwende erfordert nicht ein „weniger vom Schlechten“, sondern Tiergesundheit als oberste Priorität.

Neues aus der Dienstagsküche: Grüne Bohnen Mhkali - eine georgischer Bohnenaufstrich

Es ist Bohnenzeit - die meisten kennen sie in grün, aber auch in gelb und lila lachen sie einem in den Gärten entgegen. Nicht nur hierzulande, sondern an vielen Teilen der Erde. Wir inspirieren in diesem Monat mit einem traditionellen ost-georgischen Rezept aus der Region Samtskhe-Javakheti, was vom Sommer bist Herbst solange es die frischen Bohnen gibt, fast im gesamten Land zubereitet wird.

Weide und Grünland unter Bedingungen des Klimawandels

03.09.2021 - Der dritte Workshop des Projektes "Nachhaltige Rindfleischwirtschaft" fand Ende Juli 2021 in der Benediktinerabtei Plankstetten im Altmühltal statt. Christine Bajohr, Projektleiterin von KUHproKLIMA und Betriebsleiterin des KugelSüdhangHofs, teilte ihr Wissen und ihre Erfahrung rund um den ganzheitlichen Ansatz in der Rinderhaltung mit den Workshop-Teilnehmenden.

Die Arche des Geschmacks im MDR

Der Beitrag der MDR Umschau zeigt, wie der Schutz und der Erhalt alter Sorten gelingen kann. Dafür wird auch über Slow Food und die Arche des Geschmacks berichtet. Im Zentrum stehen u. a. die alte Apfelsorte Schöner von Herrnhut und die Bautzener Kastengurke. Ein Einblick, der sich lohnt.

„Ausbeutungsprobleme aus der sogenannten Dritten Welt rücken näher“

Viele Lebensmittel entstehen unter extrem problematischen sozialen Bedingungen. Auch, weil es kaum Sozialstandards für den Landwirtschaftsbereich gibt, die funktionieren. Die Folge: Fairtrade ist nicht nur im Handel mit südlichen Ländern nötig, sondern längst auch innerhalb Europas. Bisher hängt das am Engagement einzelner. Slow Food fordert nun: Es braucht verbindliche Sozialstandards entlang der Wertschöpfungskette. Die Initiative NoCap macht es vor, wie Christiane Lüst erklärt.

Tag der Fische: Nur ein angemessener Klimaschutz sichert künftig den Genuss von Hering und Co

20.08.2021 - Zum Tag der Fische am 22. August fordert Slow Food Deutschland die Politik zu einem angemessenen Klimaschutz auf. Das ist Voraussetzung dafür, Fisch als wertvolles Nahrungsmittel auch für die Zukunft zu sichern. Die Klimakrise aber setzt verschiedenen Fischarten und ihren Lebensräumen bereits heute massiv zu. Gut sichtbar und wissenschaftlich belegt ist dies beim Hering, dem vor allem aufgrund der Erwärmung der Ostsee der Nachwuchs schwindet. An ihrer Küste bildet die Fischerei für viele Menschen die Lebensgrundlage und einen wichtigen soziokulturellen Bezugspunkt. Mit einer traditionellen Zielart droht auch die regionale Fischerei- und Küstenkultur zu schwinden.

Trauer um Hans-Werner Bunz

In diesen Tagen hat uns die Nachricht erreicht, dass Hans-Werner Bunz am 1. August nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Als ehemaliges Mitglied des Vorstands von Slow Food Deutschland und im besonderen als Mitgründer und langjähriger Leiter des Conviviums Mainfranken-Hohenlohe, hat er unseren Verein über viele Jahre geprägt und bereichert. Slow Food verliert mit ihm einen engagierten Mitstreiter aus der Anfangszeit der Bewegung in Deutschland.

Unsere Unterstützung ist gefordert

Die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat uns im Monat Juli vor Augen geführt, welches Ausmaß Schaden und Leid infolge von Großwetterereignissen für die Betroffenen auch in Deutschland annehmen können. Darunter sind Menschen aus dem Slow-Food-Netzwerk, Mitglieder sowie Menschen entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfung. Sie brauchen weiterhin unsere Unterstützung. Slow Food stellt dafür Spendenmöglichkeiten zusammen. An die Politik appelliert der Verein, die Lehren aus den verheerenden Fluten zu ziehen.

„Genetische Vielfalt ist ein Wert an sich“

Als David Peacock 2011 seinen Erdhof Seewald in Mecklenburg Vorpommen bezog, sagten ihm alle: Da kannst Du keine Landwirtschaft betreiben. Und David Peacock sagte: doch. Er sollte recht behalten. Heute betreiben David Peacock und seine zwei festen Mitstreiter*innen dort im Nordosten auf 111 Hektar nicht nur einen Bauernhof – sondern einen vorbildlichen Betrieb. Wo früher nur Kühe Milch gaben, tummeln sich heute Rinder, Schweine und Hühner, wachsen Kartoffeln, Getreide und Gemüse, leben wilde Kräuter, Insekten und Pflanzen. Gelebte Vielfalt eben, oder wie David Peacock sagen würde: der Grund, warum sein Erdhof überhaupt noch existiert.

"Ich kann der Natur doch nicht böse sein"

Christoph Bäcker war der erste Bio-Winzer im Ahrtal - und hat sein Weingut in Ahrweiler fast komplett verloren. Wie geht's jetzt weiter? Ein Gespräch über Existenznöte, Glück im Unglück und den schwierigen Wiederaufbau des Weinguts. Bäcker: "Ich hoffe, es geht ohne Abrissbirne." Die Fragen stellte Manfred Kriener.

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