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Keine Ernährungswende ohne nachhaltige Gastronom*innen

Keine Ernährungswende ohne nachhaltige Gastronom*innen
(c) Marion Hunger
Zum Tag der nachhaltigen Gastronomie (18.6.) verweist Slow Food Deutschland (SFD) auf die zentrale Bedeutung der Gastronomie für die Transformation unseres Ernährungssystems. Der Verein appelliert an Politik und Verbraucher*innen, Gastronom*innen zu unterstützen, die sich in fairen regionalen Netzwerken engagieren und lokale Märkte stärken. Zukunftsfähig arbeitende Chefs und Chefinnen sind mehr als Zubereiter*innen von Mahlzeiten. Sie sind Botschafter*innen für ein faires Lebensmittelsystem, ob in Restaurant, Kantine oder Mensa. Viele von ihnen sind kulinarisch und politisch bei Slow Food beheimatet: in der Köch*innen-Vereinigung Chef Alliance sowie im Genussführer.

Erster Ursula Hudson Preis von Slow Food verliehen: „Jede*r Einzelne kann die Ernährungswende vorantreiben“

Slow Food Deutschland (SFD) hat zum ersten Mal den Ursula Hudson Preis für vorbildliches Engagement für die Ernährungswende verliehen. Ausgezeichnet wurde GreenfairPlanet und deren Initiatorin Elisabeth Schmelzer . Sie ist nicht die einzige Gewinnerin – gewonnen hat auch der Einsatz für eine bessere Ernährungswelt generell. Zeigt die Preisvergabe doch, wie viele inspirierende Initiativen mittlerweile für dieses Ziel eintreten.

Mindener Gemeinschaftsgarten GreenFairPlanet mit dem Ursula Hudson Preis 2021 ausgezeichnet

Slow Food Deutschland (SFD) hat heute erstmalig den Ursula Hudson Preis verliehen und zeichnet damit Menschen aus, die sich beispielhaft für die Transformation unseres Ernährungssystems engagieren und andere zum Nachahmen inspirieren. Sie sind Botschafter*innen für eine Ernährungswelt, in der alle Menschen gute und fair erzeugte Lebensmittel genießen können. Hauptpreisträgerin 2021 ist Elisabeth Schmelzer. Sie betreibt den Gemeinschaftsgarten GreenFairPlanet in Minden, Nordrhein Westfalen. Es ist ein Ort der Begegnung, Teilhabe und Bildung und er ist offen für alle: Kinder, Geflüchtete, Nachbar*innen, Engagierte, Interessierte.

Our Food Our Future: Verbraucher*innen zur Beteiligung aufgerufen.

10.06.2021 – Im Rahmen der paneuropäischen Kampagne ‚Our Food our Future‘ setzt sich Slow Food Deutschland gemeinsam mit 16 Partnerorganisationen für ein faires Lebensmittelsystem ein. Im Fokus steht die Fairness gegenüber Arbeitsmigrant*innen, Umwelt und Klima. Ziel ist es, Verbraucher*innen in Europa von nachhaltigen Kaufentscheidungen zu überzeugen und den öffentlichen Druck auf politische Entscheidungsträger*innen zu erhöhen. Ab sofort können sich junge Erwachsene europaweit an einem Ideenwettbewerbbeteiligen und mit ihrer Kreativität die Kampagne vorantreiben. Einsendeschluss ist der 31. August 2021.

Die Ziege ganz denken

So lautet das Thema, das die Chef Alliance von Slow Food für den diesjährigen Tag der nachhaltigen Gastronomie am 18. Juni gewählt hat. „Fleisch!?“, hören wir schon die ersten entsetzten Rufe, haben wir doch in den letzten Jahren so viel darüber geredet, wie wichtig es ist, unseren Fleischkonsum zu reduzieren. Richtig. Genau darüber wollen wir reden.

Heimischer Anbau, unfaire Bedingungen

Heimischer Anbau, unfaire Bedingungen
(c) Slow Food
Spargel und Erdbeeren gehören für viele Menschen im Juni unbedingt auf den Tisch. Doch die Ernte wird traditionell von Saisonarbeiter*innen erledigt, die oft schlecht bezahlt und untergebracht sind. Die Slow Food Youth befasste sich in einem Online-Kochkurs mit den bestehenden Zuständen – und mit Verbesserungsvorschlägen.

Fairness in der Verarbeitung: Keine Wertschöpfung ohne Wertschätzung

An der Landwirtschaft verdienen viele, in der Landwirtschaft kaum jemand – nach diesem Motto entwickelte sich über Jahrzehnte die Einkommenssituation vom Acker auf dem Teller. Doch längst gibt es eine Gegenbewegung: Verarbeiter*innen, die ihre Erzeuger*innen fair bezahlen, so dass diese wiederum fair mit Tier, Umwelt und Mitarbeitenden umgehen können.

Neues aus der Dienstagsküche: Kräuterpfannkuchen mit Fenchel und Linsen

Neues aus der Dienstagsküche: Kräuterpfannkuchen mit Fenchel und Linsen
(c) Katharina Bäcker
In der Dienstagsküche für Juni präsentiert uns Katharina Bäcker ein Rezept für Kräuterpfannkuchen. Sie hat sich auch deshalb für die Pfannkuchen entschieden, weil sie schnell gemacht sind und sich mit fast allem füllen lassen. Fenchel hat im Juni wieder Saison und Katharina Bäcker bekommt ihn frisch von ihrem Gemüselieferanten Ackerlei (www.ackerlei.de). Hülsenfrüchte sind nährstoffreich und machen lange satt. Toller Nebeneffekt ist, dass Fenchel und Kräuter die Bekömmlichkeit der Hülsenfrüchte fördern.

Vielfalt auf der Wiese, Vielfalt im Glas: Streuobst kann mehr als nur Saft

Vielfalt auf der Wiese, Vielfalt im Glas: Streuobst kann mehr als nur Saft
(c) Stahringer Streuobstmosterei
Da kreucht und fleucht es: Streuobstwiesen sind für viele Tiere, Insekten und auch Pflanzen ein guter Ort zum Leben. Am Internationalen Tag der Biodiversität (22.5.) befasste sich eine Slow- Food-Verkostung deshalb mit vier ganz unterschiedlichen Erzeugnissen aus Streuobst – und den Unterschieden zum Saft aus ökologisch angebauten Früchten.

Bienen retten, aber richtig

Bienen retten, aber richtig
Die Biene ist populär und politisch – und dennoch bedroht. Zum Weltbienentag 2021 haben Slow Food Deutschland und proBiene diskutiert, wie sich eine bienengerechte Welt gestalten lässt. Fünf praktische Tipps für den Alltag.

Echter Binkelweizen „wächst“ ab sofort in der Arche des Geschmacks

Echter Binkelweizen „wächst“ ab sofort in der Arche des Geschmacks
(c) Dr. Michael Immendörfer
28.05.2021 – Binkelweizen ist eine ca. 3.000 Jahre alte Weizenart, die in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich (Tirol) und Norditalien angebaut wurde, bevor moderne, ertragreichere Sorten ihn im 20. Jahrhundert fast vollständig verdrängten. Durch wertvolle Eigenschaften wie Genügsamkeit und Robustheit gewinnt er in Zeiten des Klimawandels an Relevanz. Verschiedene Rekultivierungsprojekte setzen sich für seine Wiederentdeckung ein. Das erste Binkelbrot seit 100 Jahren gibt es im Raum Stuttgart.

Hummus bringt Humus

Hummus bringt Humus
Der Schutz von Bodenfruchtbarkeit und Klima gehört zu den Slow-Food-Forderungen zur Bundestagswahl. Ganz praktisch fängt das beim Anbau auf dem Acker und den Gerichten auf unseren Tellern an: Ein Online-Kochkurs der Slow Food Youth beschäftigte sich mit dem Potential von Hülsenfrüchten.

Neue App des Slow Food Genussführers ebnet Weg zur nachhaltigen Gastronomie

20.05.2021 - Der beliebte Slow Food Genussführer ist ab sofort auch digital verfügbar. Die App stellt mehr als 500 Gasthäuser und Restaurants vor, die die Slow-Food-Prinzipien „gut, sauber, fair“ tagtäglich umsetzen. Sie steht zum Download im Apple AppStore und dem Google Play Store bereit und kann in verschiedenen Abo-Modellen bezogen werden. Mit Lockerung der Corona-Maßnahmen eröffnen in weiteren Regionen Deutschlands (außen)gastronomische Angebote. Die App von Slow Food Deutschland macht es Verbraucher*innen einfach, zukunftsfähig arbeitende Gastronom*innen mit ihrem Besuch zu unterstützen.

Ein Lebensmittel, drei Köch*innen - Mairübchen

Im Mai kommen Mairübchen auf den Teller. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht immer. Deswegen möchte Slow Food dazu inspieren. Die drei Chef-Alliance-Köche Markus Keller, Manuel Reheis und Bernd Ratjen bereiten sie auf unterschiedliche Weise zu. Eine Vielfalt, zu der uns das Mairübchen einlädt. Es schmeckt roh wie gekocht. Sowohl die Knolle als auch ihr zartes Grün können und sollten verwertet werden. Ihre geschmacklichen Nuancen erinnern an Kohlrabi, Radieschen und Rettich. In der Strecke "1:3" gibt es das Gemüse im Risotto, mariniert mit Spargel sowie auf dem Snackteller.

Das wird scharf – Slow Food und die Bundestagswahl

2021 ist Ernährungswahl. Mit gut gewürzten Forderungen wollen Slow Food Deutschland und Slow Food Youth der Politik den Handlungsbedarf in Sachen Land- und Lebensmittelwirtschaft verdeutlichen. Die Kampagne startete nun mit einem ziemlich heißen Thema.

Neues aus der Dienstagsküche: Ein Klassiker regional interpretiert: Bayrisches Coq au Vin mit Bruderhahn

In der Dienstagsküche für Mai leitet Stefan Spitzer Schritt für Schritt an, ein Bayrisches Coq au Vin zuzubereiten. Motiviert für dieses Rezept hat ihn die Tatsache, dass sein Erzeuger für Bio-Kartoffeln und Bio-Eier mit der Bruderhahn-Initiative zusammenarbeitet. Diese setzt sich dafür ein, dass männliche Küken nicht mehr getötet, sondern aufgezogen werden. Das Fleisch der Hähne ist kräftiger und etwas dunkler und eignet sich perfekt zum Schmoren. Spitzer gibt Tipps, um möglichst viel vom Tier zu verwenden.

Warum Saatgut für Slow Food ein Top-Thema ist - 5 Gründe

Die Kontrolle über Saatgut wandert immer stärker zu wenigen, globalen Konzernen. Das benachteiligt nicht nur Kleinbauern – sondern ist auch ökologisch nicht gut. Ein Slow Food-Online-Seminar zeigt auf, was wir gegen dieses Machtspiel mit unserer Lebensgrundlage tun können.

Kulinarischer Kalender im April: Gekräuterter Spargel mit roh gebratenen Belana, gerösteter Hanfsaat und frischem Kren

Endlich Spargelzeit! Die meisten mögen ihn klassisch mit guter Butter oder Hollandaise, mit gekochtem oder geräuchertem Schinken. Für die, die von Spargel nicht genug kriegen können und sich Abwechslung wünschen oder die, die sich den Detox-Effekt des Frühlingswundergemüses nicht durch viel tierisches Fett wett machen möchten, hat Chef Alliance-Köchin Luka Lübke dieses rein pflanzliche Rezept mit einem weiteren „Gesundheitswunder“, dem Hanf geschrieben.

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