Themen

Agrar- und Ernährungspolitik

themen-slow_thema_agrarpolitik_1_112_friedemann_laetsch.jpg

Wie steht Slow Food zur Agrar- und Ernährungspolitik? Hier finden Sie Informationen über die Aktivitäten und Positionen der Bewegung.

Aquakultur und Teichwirtschaft

themen-tit_teichwirtschaft_112_2.jpg

Nein zum Raubbau, ja zum Fisch! Slow-Food-Argumente für eine nachhaltige Fischzucht.

Bienen

themen-biene_sperrkraut_112.jpg

Bienen bestäuben wichtige Obst- und Gemüsesorten, die Honigbiene produziert außerdem Honig und Bienenwachs. Slow-Food-Argumente zum Erhalt eines segensreichen Insekts.

Boden

themen-tit_boden_112.jpg

Einfach nur der Dreck unter unseren Füßen oder die Grundlage all unseres Lebens? Slow Food Positionen zu Acker, Land und Erde.

Ernährungssouveränität

themen-ernaehrungssouveraenitaet_112x112.jpg

Entwickelt wurde der Begriff der Ernährungssouveränität erstmalig von der internationalen Kleinbauern- und Landarbeiterbewegung Via Campesina im Rahmen des Welternährungsgipfels 1996 in Rom. Ausgangspunkt war die Forderung nach einer selbstbestimmten Produktion von Lebensmitteln und damit der Zugang zu Land.

Fischerei

themen-fischerei_teaser_bild_112.jpg

Erfahren Sie mehr über das Engagement von Slow Food für Biodiversität und nachhaltige Fischerei.

Genuss und Wertschätzung

themen-slow_thema_genuss_3_112x112_holger_riegel.jpg

Gutes Essen und Trinken ist Lebensqualität! Erfahren Sie hier, wie Slow Food Genuss und Verantwortung verbindet.

Gerechter Welthandel

themen-slow_thema_gerechter_welthandel_112.jpg

Weltweit handeln, aber fair! Lesen Sie mehr über die Aktivitäten von Slow Food im Netzwerk "Gerechter Welthandel".

Klimawandel und Ernährung

themen-tit_klimawandel_themen_2_112.jpg

Ob arm oder reich, beim täglichen Essen sind alle betroffen: Wie die Erderwärmung auf unsere Teller kommt.

Land Grabbing

themen-landgrab_112.jpg

Dies ist unser Land! Warum Slow Food mit einer internationalen Kampagne gegen den Erwerb von Bauernland durch Spekulanten und industrielle Großinvestoren kämpft.

Lebensmittelerzeugung und -konsum

themen-lebensmittelerzeugung_lebensmittelkonsum_112x112.jpg

Die Art und Weise, wie heute weltweit Landwirtschaft betrieben wird, sowie unsere Lebensmittel produziert und konsumiert werden, wirkt sich auf Menschen und Tiere ebenso aus wie auf die biokulturelle Vielfalt und die Umwelt – im vorherrschenden industriellen, auf Standardisierung und auf Profit ausgelegten System zumeist leider negativ.

Lebensmittelqualität

themen-slow_thema_qualitaet_112.jpg

Was darf drin sein in einem Lebensmittel? Darauf geben Slow Food und die Lebensmittelindustrie sehr unterschiedliche Antworten.

Lebensmittelverschwendung

themen-tst_112.jpg

Teller statt Tonne! Was Slow Food gegen die skandalöse Vermüllung von Lebensmitteln unternimmt.

Milchvielfalt

themen-themen_rohmilch_112.jpg

Milch – frisch von der Kuh schmeckt sie einfach anders. Vielfältiger! Wie sich Slow Food für die Rehabilitierung der Rohmilch einsetzt.

Saatgut

themen-mais_112.jpg

Es lebe die Vielfalt auf dem Acker! Warum sich Slow Food für die Erhaltung aussterbender Saatgutarten, und gegen die Gentechnik der Agrarindustrie engagiert.

Solidarische Landwirtschaft

themen-solawi_titel_112.jpg

Mein Hof, dein Hof – unser Hof! Wie sich Erzeuger und Verbraucher partnerschaftlich die Ernte teilen, zum gemeinschaftlichen Nutzen und zum Wohl unserer Erde.

Tiere in der Landwirtschaft

themen-slow_themen_tiere_landw_112.jpg

Die Würde der Kreatur ist unantastbar. Leider steht's so nicht im Grundgesetz. Nur einer der Gründe, warum Slow Food sich gegen Massentierhaltung und Billigfleisch einsetzt.

Titelbild (ganz oben): © Katharina Heuberger

Agrar- und Ernährungspolitik

Slow Food engagiert sich auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene für eine zukunftsfähige, umweltschonende Landwirtschaft.

Aquakultur und Teichwirtschaft

Da die Meeresbestände immer mehr unter Druck geraten, steigt die Anzahl an Aquakulturen in Salz- und Süßwasser stetig. Für Slow Food ist die Aquakultur, wie sie heute gängigerweise betrieben wird, keine nachhaltige Alternative zur Überfischung der Meere.

Bienen und andere Bestäuber

Bienen und andere Bestäuber sind unabdingbar für die Lebensmittelerzeugung, denn etwa 80 Prozent der Wildpflanzen sind abhängig von Insektenbestäubung. Auch die Biene ist nicht nur für unseren Honig unverzichtbar, sondern verantwortlich für die Erzeugung von rund einem Drittel unserer Nahrungsmittel.

Biokulturelle Vielfalt

Slow Food engagiert sich für den Schutz zukunftsfähig erzeugter Lebensmittel, für bäuerliche und handwerkliche Anbau- und Verarbeitungstechniken sowie für die Bewahrung von biologischer Vielfalt auf dem Acker, der Weide, im Garten und im Stall. Die Vielfalt an regionalen Tierrassen und Pflanzensorten schützt unsere Ökosysteme, unsere Ernährungskulturen und den Geschmacksreichtum auf unseren Tellern. An regionale klimatische Bedingungen und Bodenverhältnisse angepasste Sorten und Rassen ermöglichen außerdem eine Landwirtschaft, die ohne Kunstdünger, Herbizide und künstliche Bewässerung auskommt. Ein lebendiger Genpool ist nötig, um Nutzpflanzen und Tiere weiter züchten zu können, nicht zuletzt vor dem Hintergrund von Klimawandel und wachsender Weltbevölkerung.

Boden

Der Boden ist als Grundlage der Landwirtschaft unendlich wichtig, denn weit über 90 Prozent aller Nahrungsmittel entstehen im, auf oder durch den Boden unter unseren Füßen.

Ernährungssouveränität

Entwickelt wurde der Begriff der Ernährungssouveränität erstmalig von der internationalen Kleinbauern- und Landarbeiterbewegung Via Campesina im Rahmen des Welternährungsgipfels 1996 in Rom. Ausgangspunkt war die Forderung nach einer selbstbestimmten Produktion von Lebensmitteln und damit der Zugang zu Land.

Fischerei

Fisch ist als leichtes, gesundes und geschmackvolles Lebensmittel sehr beliebt. Und das zu Recht. Doch ist der Fischhunger der wohlhabenden Länder auf ein ungesundes Maß angestiegen. Gestillt wird er von einer intensiven Fischindustrie, die nicht im Einklang mit den maritimen Ökosystemen wirtschaftet, Meere leer fischt, Menschen im globalen Süden einer ihrer wichtigsten Quellen für tierisches Eiweiß beraubt und die Existenz handwerklich arbeitender Fischer bedroht. Zeit, das Ruder herumzureißen. Kleinfischer sind ein bedeutender Bestandteil fragiler Ökosysteme, die genauso geschützt werden müssen wie die Artenvielfalt an Meereslebewesen und Süßwasserfischen.

Genuss und Wertschätzung

Der Genuss von Lebensmitteln steht bei Slow Food mit im Vordergrund, denn Essen soll nicht nur satt machen, sondern auch gut schmecken und mit allen Sinnen Freude machen: Essen sollte nähren und nicht nur ernähren.

Klimawandel und Ernährung

Der Klimawandel wird zu einem immer drängenderen Problem für die Menschheit. Auch im Kontext von Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sind Klimaveränderungen ein längst erkanntes, zentrales Problem.

Lebensmittelerzeugung und -konsum

Die Art und Weise, wie heute weltweit Landwirtschaft betrieben wird, sowie unsere Lebensmittel produziert und konsumiert werden, wirkt sich auf Menschen und Tiere ebenso aus wie auf die biokulturelle Vielfalt und die Umwelt – im vorherrschenden industriellen, auf Standardisierung und auf Profit ausgelegten System zumeist leider negativ.

Lebensmittelqualität

Die Qualität unseres Essens ist ein zentrales Thema für Slow Food. Dreimal am Tag, bei jeder Mahlzeit, treffen wir Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen.

Lebensmittelverschwendung

Das enorme Ausmaß an Lebensmittelverschwendung ist sowohl aus moralisch-ethischer als auch aus ökologischer Sicht nicht vertretbar. Ihren Ursprung nimmt sie in unserem industriellen Lebensmittelsystem, welches billig und auf Masse produziert und damit Verschwendung in Kauf nimmt. Daher engagieren wir uns schon seit mehreren Jahren, um gegen dieses Problem vorzugehen. Dies tun wir mit öffentlichen Aktionstagen, Bildungsveranstaltungen für Kinder und Erwachsene sowie Informationsmaterialien.

Milchvielfalt

Slow Food setzt sich dafür ein, die Geschmäcker und die Zusammensetzung verschiedener Milchen und Milcherzeugnisse zu erhalten. Deswegen nutzt der Verein bewusst den Plural für Milch. Sie sind so vielgestaltig wie die Tierarten (Rind, Schaf, Ziege, Pferd, Kamel, Rentier), Rassen, Herkunft, Haltung und Fütterung sowie Verarbeitungsweise. All das, d.h. Haltungsform, Futter sowie der Verarbeitungsgrad von Milch wirken sich massiv auf den Geschmack sowie auf Umwelt und Klima aus.

Saatgut

Die Industrialisierung unseres Lebensmittelsystems und die Privatisierung von Saatgut hat dazu geführt, dass es immer weniger samenfestes Saatgut gibt. Ein Blick in deutsche Supermarktregale spiegelt diese Einfalt wider. Selbst bei regionaltypischen Kulturpflanzen wie Kartoffeln und Äpfeln ist die Auswahl auf wenige, standardisierte Sorten des internationalen Handels beschränkt.

Solidarische Landwirtschaft

Essen ist ein landwirtschaftlicher und politischer Akt. Gut und gesund essen können wir nur, wenn die Menschen, die diese guten und echten Lebensmittel produzieren, von ihrer Arbeit leben können.

Inhaltspezifische Aktionen