Unter dem Motto "Wir haben es satt" demonstriert seit 2011 ein breites Bündnis für eine nachhaltige und klimaschonende Lebensmittelversorgung aus einer bäuerlichen Landwirtschaft in verschiedenen deutschen Städten. Slow Food Deutschland gehört zu den Trägern der Veranstaltung.
In Deutschland landen rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich im Müll. Slow Food startete vor einem Jahr eine deutschlandweite Kampagne und macht mit öffentlichen Aktionstagen unter dem Motto "Teller statt Tonne" auf das Problem aufmerksam.
In lockerer Reihenfolge stellt slowfood.de interessante Projekte aus den Slow Food Convivien vor. Lesen Sie diesmal über die Demo "Wir haben es satt!" im Convivium Hannover und über die zweite deutschlandweite Riesling-Blindverkostung, organisiert vom Convivium Frankfurt (zur Riesling-Blindverkostung).
Die bundesweite Veranstaltung steht auch dieses Jahr wieder ganz im Zeichen der Geschmacksvielfalt und Regionalität und wird von Slow Food Deutschland maßgeblich mitgetragen. Termin: Erntedank-Woche vom 29. September bis zum 8. Oktober.
Wo, wenn nicht auf dem Bauernhof sollte die Diskussion über die gemeinsame Agrarpolitik der EU stattfinden? Wo, wenn nicht hier, ihre Veränderung beginnen? Die Veranstaltungsreihe "Bäuerin und Bauer halten Hof" der Kampagne „Meine Landwirtschaft“, unterstützt von Slow Food Deutschland, setzt sich für eine umweltgerechte und verantwortliche Reform der europäischen Agrarpolitik ein. Zeitraum: August 2011 bis Mai 2012.
Protestfahrt zur Kanzlerin: Auf vier Routen zogen kritische Bäuerinnen und Bauern aus ganz Deutschland vom 28. Mai bis zum 9. Juni 2011 zur Hauptstadt, um vor dem Kanzleramt für eine bäuerliche, faire, tiergerechte und ökologische Landwirtschaftspolitik zu werben.
Beim internationalen Terra Madre Netzwerktreffen 2010 der Slow Food Lebensmittelbündnisse wurde das Projekt „Tausend Obst- und Gemüsegärten in Afrika„ ins Leben gerufen. Einen Nutzgarten zu errichten, bedeutet lokales und gesundes Essen für die Gemeinschaften zu produzieren, das Wissen der Älteren an die junge Generation weiterzugeben, den Geist der Zusammenarbeit zu stärken sowie ein zusätzliches Einkommen für die lokale Gemeinschaft zu sichern. Weiter
Am 21. August 2012 veranstaltet Slow Food Deutschland zusammen mit den Organisationen Ocean2012, Lighthouse Foundation, fair oceans und dem Evangelischen Entwicklungsdienst eine Aktion gegen die Überfischung der Meere am Strand von Kampen auf Sylt.
Unter dem Motto "Der letzte Fisch" möchte Slow Food Deutschland am 20. April 2012 in der Berliner Markthalle Neun in Kreuzberg mit Podiumsgesprächen und einer langen Tafel auf die Überfischung der Meere und die Bedeutung des Fisches für Küstengemeinschaften, Verbraucher, Fischer und Umwelt aufmerksam machen.
Für die Bundesgartenschau 2011 vom 15. April bis 16. Oktober haben die Convivien Rhein-Mosel und Bonn ein gemeinsames Slow Food Begleitprogramm und Aktionstage vorbereitet.